SolarWorld abwarten
25.01.10 10:10
Finanzen & Börse
Lauda-Königshofen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Finanzen & Börse" empfehlen vor einem Neueinstieg in die SolarWorld-Aktie abzuwarten.
Die Papiere von Solar-Unternehmen hätten in den letzten Tagen zu den großen Verlierern gehört. Grund: In Deutschland tobe die Debatte, wie deutlich die Subventionen reduziert werden sollten. Gehe es nach Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), dann solle die Förderung von Solarstrom aus Dachanlagen bereits ab April um weitere 15 Prozent gekürzt werden. Somit mache die Regierung ernst - schon vor der Bundestagswahl habe die FDP eine Kürzung der Subventionen angekündigt. Kein Wunder also, dass Solaraktien in den letzten Tagen abgetaucht seien.
Auch in naher Zukunft würden Solaraktien wohl nicht unbedingt zu Anlegers Lieblingen gehören. Die anhaltende Debatte über die Höhe der Kürzungen dürfte die Papiere weiterhin belasten. Ein weiterer großer Belastungsfaktor sei die aufstrebende Konkurrenz aus Asien, die zu deutlich niedrigeren Kosten produzieren könne. Der Favorit der Experten aus dem angeschlagenen Solarsektor sei weiterhin SolarWorld. Das Unternehmen aus Bonn decke die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohstoff Silizium bis zu kompletten Anlagen ab. Zudem sei SolarWorld mittlerweile eine echte Marke und auf mehreren Märkten präsent.
Mit einem KGV11e von 12,9 ist die SolarWorld-Aktie nach Einschätzung der Experten von "Finanzen & Börse" nicht zu teuer. Doch Anleger sollten die Ergebnisse der aktuellen Entwicklungen vor einem Neueinstieg besser abwarten. (Ausgabe 1 vom 23.01.2010) (25.01.2010/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Papiere von Solar-Unternehmen hätten in den letzten Tagen zu den großen Verlierern gehört. Grund: In Deutschland tobe die Debatte, wie deutlich die Subventionen reduziert werden sollten. Gehe es nach Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), dann solle die Förderung von Solarstrom aus Dachanlagen bereits ab April um weitere 15 Prozent gekürzt werden. Somit mache die Regierung ernst - schon vor der Bundestagswahl habe die FDP eine Kürzung der Subventionen angekündigt. Kein Wunder also, dass Solaraktien in den letzten Tagen abgetaucht seien.
Mit einem KGV11e von 12,9 ist die SolarWorld-Aktie nach Einschätzung der Experten von "Finanzen & Börse" nicht zu teuer. Doch Anleger sollten die Ergebnisse der aktuellen Entwicklungen vor einem Neueinstieg besser abwarten. (Ausgabe 1 vom 23.01.2010) (25.01.2010/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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