Sixt kaufen
02.04.01 00:00
Muster-Aktien.de
Noch vor gar nicht allzu langer Zeit gehörte die Sixt-Aktie (WKN 723132) zu den Top-Performern am deutschen Aktienmarkt und wurde sogar als potentieller Aufstiegskandidat gehandelt, so die Analysten von „Muster-Aktien.de“.
Mittlerweile stelle sich die Situation ganz anders dar. Seit seinem Höchstkurs im Juli 1998 habe der Wert mehr als 80 Prozent abgegeben und werde von den meisten institutionellen Anlegern gemieden, doch die Chancen für eine fundamentale und charttechnische Trendwende würden gut stehen.
Der Vertrauensverlust, resultierend aus dem starken Gewinneinbruch 1999,scheine mittlerweile zu genüge im Kurs eskomptiert. 1999 hätten viel zu große Fahrzeugeinkäufe und die schlechtere Auslastungsquote gemeinsam mit gestiegenen Mietpreisniveaus und einem verschärften Wettbewerb zu einem Ertragseinbruch von 42,9 Prozent geführt. Sixt habe daraufhin Gegenmaßnahmen zu Produktivitätssteigerung angekündigt und z.T. schon umgesetzt: Schließungen von Stationen(bis jetzt 20), Mitarbeiterabbau(ca. 150), Reduzierung der Mietflotte, Preiserhöhungen um rund 10% und eine Änderung der Vertriebsstruktur. Unrentable Tarife würden nicht mehr angeboten.
Es scheine als würden die Maßnahmen greifen: Die Auslastungsquote habe in den ersten 9 Monaten um 4% gesteigert werden können, der Vermietumsatz pro Tag um 27%. Gewinn und Umsatz seien, gemessen an der Vorjahresperiode, trotz Belastungen durch Sanierungsaufwendungen nicht mehr rückläufig (Ergebnis +0,5%, Umsatz +2,8%). Die Probleme mit Großbritannien seien offenbar behoben: die United Kenning Rental Group habe ein Ergebnis von 2,3 Mio. DM erzielen können. Die Gewinn- und Umsatzzuwächse im dritten Quartal hätten 18 bzw. 15 Prozent (gegenüber Vorjahresquartal) betragen.
Der größte nationale Autovermieter setze ganz auf den Wachstumsmarkt "Internet". Mit e-Sixt, einer im März 2000 gegründeten Tochtergesellschaft, wolle das Unternehmen neben der Autovermietung noch zahlreiche andere Servicedienstleistungen im Internet anbieten wie Leasingangebote, Gebrauchtwagen und Last-Minute-Flüge. e-Sixt solle bis 2003 einen Nettoumsatz von 400 Mio. DM und ein operatives Ergebnis von etwa 115 Mio. DM erzielen. Das Gesamtkonzernergebnis wolle man in diesem Zeitraum verdoppeln.
Unter Einbeziehung der Anlaufverluste bei e-Sixt, erwarte das Unternehmen ein Ergebnis in der Höhe des Vorjahresniveaus. Die Dividendenkontinuität werde laut Vorstand beigehalten. Bedingt durch die hohen Dividenderendite von über fünf Prozent würden die Analysten das weitere Abwärtspotential für begrenzt halten.
Nachdem sich die Aktie von Sixt von Mitte 1998 bis Ende 2000 steil nach unten bewegt habe, sei dann der Test der Unterstützungszone im Bereich von 13 Euro erfolgt. Die darauf folgende charttechnische Gegenreaktion habe zum Bruch des langfristigen Abwärtstrends geführt. Die Analysten würden von einem nochmaligen Pull Back auf die Unterstützungszone bei 13 Euro ausgehen. Interessierte Anleger sollten hier ihr Kauflimit platzieren.
Die Analysten würden den Titel aufgrund des hohen charttechnischen und fundamentalen Turnaroundpotentials mit einem Kursziel von 20 Euro zum Kauf empfehlen.
Mittlerweile stelle sich die Situation ganz anders dar. Seit seinem Höchstkurs im Juli 1998 habe der Wert mehr als 80 Prozent abgegeben und werde von den meisten institutionellen Anlegern gemieden, doch die Chancen für eine fundamentale und charttechnische Trendwende würden gut stehen.
Der Vertrauensverlust, resultierend aus dem starken Gewinneinbruch 1999,scheine mittlerweile zu genüge im Kurs eskomptiert. 1999 hätten viel zu große Fahrzeugeinkäufe und die schlechtere Auslastungsquote gemeinsam mit gestiegenen Mietpreisniveaus und einem verschärften Wettbewerb zu einem Ertragseinbruch von 42,9 Prozent geführt. Sixt habe daraufhin Gegenmaßnahmen zu Produktivitätssteigerung angekündigt und z.T. schon umgesetzt: Schließungen von Stationen(bis jetzt 20), Mitarbeiterabbau(ca. 150), Reduzierung der Mietflotte, Preiserhöhungen um rund 10% und eine Änderung der Vertriebsstruktur. Unrentable Tarife würden nicht mehr angeboten.
Der größte nationale Autovermieter setze ganz auf den Wachstumsmarkt "Internet". Mit e-Sixt, einer im März 2000 gegründeten Tochtergesellschaft, wolle das Unternehmen neben der Autovermietung noch zahlreiche andere Servicedienstleistungen im Internet anbieten wie Leasingangebote, Gebrauchtwagen und Last-Minute-Flüge. e-Sixt solle bis 2003 einen Nettoumsatz von 400 Mio. DM und ein operatives Ergebnis von etwa 115 Mio. DM erzielen. Das Gesamtkonzernergebnis wolle man in diesem Zeitraum verdoppeln.
Unter Einbeziehung der Anlaufverluste bei e-Sixt, erwarte das Unternehmen ein Ergebnis in der Höhe des Vorjahresniveaus. Die Dividendenkontinuität werde laut Vorstand beigehalten. Bedingt durch die hohen Dividenderendite von über fünf Prozent würden die Analysten das weitere Abwärtspotential für begrenzt halten.
Nachdem sich die Aktie von Sixt von Mitte 1998 bis Ende 2000 steil nach unten bewegt habe, sei dann der Test der Unterstützungszone im Bereich von 13 Euro erfolgt. Die darauf folgende charttechnische Gegenreaktion habe zum Bruch des langfristigen Abwärtstrends geführt. Die Analysten würden von einem nochmaligen Pull Back auf die Unterstützungszone bei 13 Euro ausgehen. Interessierte Anleger sollten hier ihr Kauflimit platzieren.
Die Analysten würden den Titel aufgrund des hohen charttechnischen und fundamentalen Turnaroundpotentials mit einem Kursziel von 20 Euro zum Kauf empfehlen.
Werte im Artikel
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