Serono keine Wunder zu erwarten
09.07.02 11:23
Wegelin & Co.
Solange sich das Sentiment nicht Pro-Biotech zu drehen vermag, sind von der Serono-Aktie (WKN 873438) keine Wunder zu erwarten, so die Analysten von Wegelin & Co..
Europas größtes Biotechnologie-Unternehmen habe heute morgen verkünden lassen, dass aus zwei klinischen Studien mit dem Medikament Serostim positive Ergebnisse bei der Behandlung von Stoffwechselstörungen aufgrund von Viruserkrankungen resultieren würden. Beide Studienerkenntnisse würden laut Serono am 11. und 12. Juli 2002 an der AIDS-Konferenz in Barcelona vorgestellt. Serostim sei bei der Behandlung von HARS (HIV-associated Adipose Redistribution Syndrome) bisher noch nicht zum Vertrieb zugelassen. Das Präparat befinde sich diesbezüglich in der Testphase II/III.
Die Analysten würden sich die Frage stellen, ob diese Nachricht gut genug sei, um endlich etwas Kursruhe in die Serono-Aktie zu bringen. Wahrscheinlich nicht, denn die großen "Brocken" hätten sich einst die Anleger vom MS-Medikament Rebif (Zulassung in Übersee) erhofft. Es dürfte aber so sein, dass Serono zuerst größere Verkaufsanstrengungen (sprich Investitionen in die Sales-Force) leisten müsse, bevor Rebif tatsächlich zum Umsatzknüller und Kassenfüller werde. Genau dieser Faktor dürfte es mitunter sein, warum die Serono-Aktie stets unter Abgabedruck stehe. Die allgemeine Negativhaltung zu Biotech-Werten komme noch als zusätzliche Belastung hinzu.
Solange sich das Sentiment nicht Pro-Biotech zu drehen vermag, sind nach Ansicht der Analysten von Wegelin & Co. von der Serono-Aktie keine Wunder zu erwarten.
Europas größtes Biotechnologie-Unternehmen habe heute morgen verkünden lassen, dass aus zwei klinischen Studien mit dem Medikament Serostim positive Ergebnisse bei der Behandlung von Stoffwechselstörungen aufgrund von Viruserkrankungen resultieren würden. Beide Studienerkenntnisse würden laut Serono am 11. und 12. Juli 2002 an der AIDS-Konferenz in Barcelona vorgestellt. Serostim sei bei der Behandlung von HARS (HIV-associated Adipose Redistribution Syndrome) bisher noch nicht zum Vertrieb zugelassen. Das Präparat befinde sich diesbezüglich in der Testphase II/III.
Die Analysten würden sich die Frage stellen, ob diese Nachricht gut genug sei, um endlich etwas Kursruhe in die Serono-Aktie zu bringen. Wahrscheinlich nicht, denn die großen "Brocken" hätten sich einst die Anleger vom MS-Medikament Rebif (Zulassung in Übersee) erhofft. Es dürfte aber so sein, dass Serono zuerst größere Verkaufsanstrengungen (sprich Investitionen in die Sales-Force) leisten müsse, bevor Rebif tatsächlich zum Umsatzknüller und Kassenfüller werde. Genau dieser Faktor dürfte es mitunter sein, warum die Serono-Aktie stets unter Abgabedruck stehe. Die allgemeine Negativhaltung zu Biotech-Werten komme noch als zusätzliche Belastung hinzu.
Solange sich das Sentiment nicht Pro-Biotech zu drehen vermag, sind nach Ansicht der Analysten von Wegelin & Co. von der Serono-Aktie keine Wunder zu erwarten.
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