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Fr, 24. April 2026, 13:14 Uhr

Salesforce Inc

WKN: A0B87V / ISIN: US79466L3024

Salesforce: 9% Minus durch ServiceNow-Ansteckung


23.04.26 22:10
Börse Global

Salesforce: 9% Minus durch ServiceNow-Ansteckung

Salesforce schüttet heute frisches Kapital an seine Aktionäre aus. An der Börse dominiert indes Panik. Ein enttäuschender Quartalsbericht des Konkurrenten ServiceNow reißt den gesamten Softwaresektor in die Tiefe und vernichtet bei dem CRM-Spezialisten auf einen Schlag Milliarden an Börsenwert.


Sippenhaft für Software-Aktien

Der Auslöser für den Abverkauf liegt nicht in San Francisco, sondern in den Büchern von ServiceNow. Das Unternehmen meldete für das erste Quartal 2026 verzögerte Vertragsabschlüsse im Nahen Osten und Margendruck durch jüngste Zukäufe. Daraufhin kappten gleich sieben Investmentbanken, darunter Goldman Sachs und Jefferies, ihre Kursziele für ServiceNow.


Salesforce gerät unverschuldet in diesen Abwärtsstrudel. Die Aktie verliert heute über sieben Prozent und rutscht auf 149,82 Euro ab.


Damit nähert sich das Papier seinem 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp 31 Prozent, was eine deutliche Underperformance gegenüber dem breiten Markt darstellt.

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Dividende trifft auf Bewertungsabschlag

Die Marktturbulenzen fallen exakt auf den heutigen Zahltag. Salesforce überweist eine Quartalsdividende von 0,44 US-Dollar je Aktie an seine Anteilseigner. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Anhebung um fast sechs Prozent.


Durch den Kursrutsch verbilligt sich die Bewertung massiv. Salesforce wird aktuell mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14 gehandelt. Konkurrent ServiceNow kommt trotz der jüngsten Verluste auf ein Vielfaches dieses Wertes. Insider scheinen das niedrige Niveau zu nutzen: Zuletzt dominierten bei Salesforce die Aktienkäufe des Managements.


KI-Angst überschattet starke Zahlen

Die fundamentale Lage des Konzerns steht im Kontrast zur Kursentwicklung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz auf über 41 Milliarden US-Dollar. Die neuen KI-Produkte wie Agentforce und Data Cloud generieren bereits wiederkehrende Umsätze von fast drei Milliarden US-Dollar.

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Der Vorstand reagierte auf das Wachstum kürzlich mit der Autorisierung eines massiven Aktienrückkaufprogramms über 50 Milliarden US-Dollar. Dennoch belasten Sorgen um die Konkurrenz durch KI-Startups wie Anthropic die Stimmung im gesamten Softwaresektor. Investoren befürchten, dass KI-Agenten klassische SaaS-Modelle ersetzen könnten.


Analysten von Wedbush halten diese Ängste nach Gesprächen mit IT-Entscheidern für überzogen. Die technische Lücke bleibt allerdings gravierend: Mit einem Abstand von über 24 Prozent zur 200-Tage-Linie befindet sich Salesforce in einem etablierten Abwärtstrend. Die kommenden Monate erfordern nun handfeste Belege, dass die Partnerschaft mit Google Cloud und die Agentforce-Dynamik die Ertragskraft gegen den Branchentrend absichern.


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