STADA für geduldige Anleger
08.12.08 09:36
Finanzen & Börse
Lauda-Königshofen (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten von "Finanzen & Börse" eignet sich die Aktie von STADA als Depot-Beigabe für geduldige Anleger.
STADA sitze im hessischen Bad Vilbel, sei aber schon seit Jahren weltweit in wachsenden Märkten tätig. Mit Blick auf Kosten und Risiken würden die Hessen bewusst keine eigene Forschung betreiben. Sie würden sich vielmehr auf Produkte mit patentfreien Wirkstoffen konzentrieren, die frei zugänglich seien. Dies ermögliche dem Konzern auch, den größten Teil der Produkte als preisgünstige Generika anzubieten. Was Konsumenten gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten zu schätzen wissen würden.
Ein weiteres Erfolgskriterium von STADA sei zudem ein internationales Netz lokaler und somit marktnaher Vertriebsgesellschaften. Und: Generika-Hersteller würden konventionellen Pharma-Unternehmen das Leben zunehmend schwer machen. So genannte Blockbuster-Produkte der Pharma-Riesen würden in den kommenden Jahren ihren Patentschutz verlieren. Daher seien Generika-Hersteller nicht selten Übernahme-Kandidaten. STADA sei nach der Einschätzung der Experten ein attraktives Übernahmeziel - die Bewertung an der Börse sei günstig und die Marktstellung lukrativ.
In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres habe STADA mehr als 1,2 Mrd. Euro umgesetzt. Dies entspreche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Wachstum von 13 Prozent. Etwa 65 Prozent ihres Umsatzes würden die Hessen bereits im Ausland erzielen. Knapp 70 Prozent ihres Umsatzes würden sie mit Generika-Produkten generieren. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sei um 14 Prozent auf 151 Mio. Euro geklettert. Der Gewinn je Aktie habe in den ersten neun Monaten bei 1,40 Euro gelegen. Für das Gesamtjahr 2009 würden die Experten den Gewinn je Aktie auf 2,20 Euro schätzen. Somit errechne sich ein KGV 2009e von sehr moderaten 8,5. Ebenfalls für eine günstige Bewertung der Aktie spreche die Tatsache, dass der Umsatz im laufenden Jahr 2008 den Börsenwert deutlich übersteigen dürfte.
Die Aktie von STADA eignet sich als Depot-Beigabe für geduldige Anleger, so die Experten von "Finanzen & Börse". Der Stoppkurs werde bei 15,55 Euro gesehen. (Ausgabe 33 vom 06.12.2008) (08.12.2008/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
STADA sitze im hessischen Bad Vilbel, sei aber schon seit Jahren weltweit in wachsenden Märkten tätig. Mit Blick auf Kosten und Risiken würden die Hessen bewusst keine eigene Forschung betreiben. Sie würden sich vielmehr auf Produkte mit patentfreien Wirkstoffen konzentrieren, die frei zugänglich seien. Dies ermögliche dem Konzern auch, den größten Teil der Produkte als preisgünstige Generika anzubieten. Was Konsumenten gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten zu schätzen wissen würden.
In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres habe STADA mehr als 1,2 Mrd. Euro umgesetzt. Dies entspreche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Wachstum von 13 Prozent. Etwa 65 Prozent ihres Umsatzes würden die Hessen bereits im Ausland erzielen. Knapp 70 Prozent ihres Umsatzes würden sie mit Generika-Produkten generieren. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sei um 14 Prozent auf 151 Mio. Euro geklettert. Der Gewinn je Aktie habe in den ersten neun Monaten bei 1,40 Euro gelegen. Für das Gesamtjahr 2009 würden die Experten den Gewinn je Aktie auf 2,20 Euro schätzen. Somit errechne sich ein KGV 2009e von sehr moderaten 8,5. Ebenfalls für eine günstige Bewertung der Aktie spreche die Tatsache, dass der Umsatz im laufenden Jahr 2008 den Börsenwert deutlich übersteigen dürfte.
Die Aktie von STADA eignet sich als Depot-Beigabe für geduldige Anleger, so die Experten von "Finanzen & Börse". Der Stoppkurs werde bei 15,55 Euro gesehen. (Ausgabe 33 vom 06.12.2008) (08.12.2008/ac/a/d)
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Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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