SAP Halteposition
29.01.07 10:25
Finanzen & Börse
Lauda-Königshofen (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "Finanzen & Börse" ist die Aktie von SAP eine Halteposition.
Den ersten Zahlen-Schocker habe die Börse bereits verdauen müssen. Am 12. Januar sei SAP am deutschen Aktienmarkt das beherrschende Thema gewesen. Was sei passiert? Die Software-Schmiede habe am Vorabend des 12. Januar die vorläufigen Ergebnisse für das Gesamtjahr 2006 bekannt gegeben - und diese hätten enttäuscht. Das Unternehmen aus Walldorf habe sowohl den Produkt- als auch den Lizenzumsatz um 11 Prozent gesteigert, was deutlich unter den Erwartungen der Analysten gelegen habe. Anleger seien daraufhin aus der Aktie geflüchtet, der Wert habe am 12. Januar nicht weniger als 7,7 Prozent eingebüßt. Was für einen DAX-Titel schon eine bemerkenswert hohe Kurs-Schlappe bedeute.
Am vergangenen Mittwoch dann Teil II des Kurs-Verfalls bei SAP. Es sei der Tag gewesen, an dem der Software-Konzern seinen Konzernabschluss für 2006 und den Ausblick für 2007 bekannt gegeben habe. Trotz eines Gewinnsprungs von ordentlichen 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sei die Aktie abermals abgesackt. Grund: Die operative Marge, welche in 2006 bei 27,3 Prozent gelegen habe, werde in den kommenden Jahren nach Angaben von SAP um 1 bis 2 Prozentpunkte sinken. Der zu erwartende Rendite-Rückgang basiere auf der Ankündigung des Unternehmens, in den kommenden zwei Jahren ca. 300 bis 400 Mio. Euro in neue Geschäftsfelder und neue Produkte für den Mittelstand investieren zu wollen.
Die Analysten der Crédit Suisse hätten trotzdem ihr Anlageurteil für die SAP-Aktie bestätigt, welches "outperform" laute. Das Kursziel sehe die Bank aus der Schweiz bei 46,25 Euro. Nichts desto trotz könnte der Software-Titel vor dem Hintergrund des Ausblicks für 2007 erst einmal schwächer tendieren. Alleine am vergangenen Mittwoch habe die Aktie von SAP mehr als 6 Prozent eingebüßt. Womit der DAX-Titel schon die zweite deftige Kurs-Schlappe im noch jungen Jahr habe hinnehmen müssen. SAP sei in den letzten Tagen so etwas wie der Prügelknabe am deutschen Aktienmarkt gewesen. Zuletzt habe sich der Markt enttäuscht über den Ausblick für 2007 gezeigt. So langsam aber sicher seien die schlechten Nachrichten scheinbar eingepreist.
Die Aktie von Europas größtem Software-Konzern SAP ist aufgrund der jüngsten Entwicklung derzeit kein Kauf, aber eine Halteposition, so die Experten von "Finanzen & Börse". (Ausgabe 4 vom 27.01.2007) (29.01.2007/ac/a/d)
Den ersten Zahlen-Schocker habe die Börse bereits verdauen müssen. Am 12. Januar sei SAP am deutschen Aktienmarkt das beherrschende Thema gewesen. Was sei passiert? Die Software-Schmiede habe am Vorabend des 12. Januar die vorläufigen Ergebnisse für das Gesamtjahr 2006 bekannt gegeben - und diese hätten enttäuscht. Das Unternehmen aus Walldorf habe sowohl den Produkt- als auch den Lizenzumsatz um 11 Prozent gesteigert, was deutlich unter den Erwartungen der Analysten gelegen habe. Anleger seien daraufhin aus der Aktie geflüchtet, der Wert habe am 12. Januar nicht weniger als 7,7 Prozent eingebüßt. Was für einen DAX-Titel schon eine bemerkenswert hohe Kurs-Schlappe bedeute.
Die Analysten der Crédit Suisse hätten trotzdem ihr Anlageurteil für die SAP-Aktie bestätigt, welches "outperform" laute. Das Kursziel sehe die Bank aus der Schweiz bei 46,25 Euro. Nichts desto trotz könnte der Software-Titel vor dem Hintergrund des Ausblicks für 2007 erst einmal schwächer tendieren. Alleine am vergangenen Mittwoch habe die Aktie von SAP mehr als 6 Prozent eingebüßt. Womit der DAX-Titel schon die zweite deftige Kurs-Schlappe im noch jungen Jahr habe hinnehmen müssen. SAP sei in den letzten Tagen so etwas wie der Prügelknabe am deutschen Aktienmarkt gewesen. Zuletzt habe sich der Markt enttäuscht über den Ausblick für 2007 gezeigt. So langsam aber sicher seien die schlechten Nachrichten scheinbar eingepreist.
Die Aktie von Europas größtem Software-Konzern SAP ist aufgrund der jüngsten Entwicklung derzeit kein Kauf, aber eine Halteposition, so die Experten von "Finanzen & Börse". (Ausgabe 4 vom 27.01.2007) (29.01.2007/ac/a/d)
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