Rocket Lab: Neutron-Start verschoben auf Ende 2026
22.04.26 16:00
Börse Global
Ein geplatzter Treibstofftank und ein verschobener Erstflug bremsen Rocket Lab nur kurzzeitig aus. Während das Prestigeprojekt Neutron später als geplant abhebt, treiben volle Auftragsbücher und ein florierendes Verteidigungsgeschäft den Kurs nach oben. Die Volatilität bleibt hoch, allerdings scheint sich die fundamentale Basis zu festigen.
Rückschlag bei der Neutron-Rakete
Die Entwicklung des neuen Trägersystems Neutron erleidet einen Dämpfer. Bei Tests am Standort Wallops Island in Virginia trat ein Riss an einem Treibstofftank auf. Infolgedessen verschiebt das Management den Erstflug auf das Ende des Jahres 2026.
Das Unternehmen priorisiert die technische Zuverlässigkeit vor der Einhaltung enger Zeitpläne. Für Rocket Lab ist die Neutron-Rakete strategisch entscheidend, um künftig auch schwere Lasten für Satellitenkonstellationen und nationale Sicherheitsmissionen zu befördern.
Hohe Schlagzahl im Tagesgeschäft
Im Schatten der Neutron-Verzögerung liefert das bewährte Electron-Programm zuverlässig ab. Noch in dieser Woche steht die Mission „Kakushin Rising“ für die japanische Raumfahrtagentur JAXA an. Vom Startplatz in Neuseeland sollen acht Satelliten in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht werden.
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Die Nutzlast umfasst unter anderem Ausrüstung zur Meeresüberwachung und eine faltbare Antenne, die auf Origami-Techniken basiert. Rocket Lab profitiert dabei zunehmend von Verzögerungen bei größeren Konkurrenzraketen und sichert sich so internationale Regierungsaufträge.
Milliarden-Backlog durch Verteidigungsaufträge
Die finanzielle Lage profitiert massiv von der Integration in die US-Sicherheitsinfrastruktur. Der Auftragsbestand überschritt zuletzt die Marke von zwei Milliarden Dollar. Ein wesentlicher Treiber ist ein Vertrag über 190 Millionen Dollar für insgesamt 20 Hyperschall-Testflüge.
Diese HASTE-Missionen erzielen laut Marktbeobachtern höhere Margen als herkömmliche Starts. Das Unternehmen baut parallel dazu sein Segment für Satellitenkomponenten aus. Mit dem elektrischen Triebwerk „Gauss“ zielt Rocket Lab auf die Serienfertigung von jährlich über 200 Einheiten ab.
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An der Börse wird die Entwicklung positiv quittiert. Die Aktie legte am Mittwoch um 7,45 Prozent auf 79,30 Euro zu. Damit notiert das Papier nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 83 Euro.
Im Mai 2026 veröffentlicht Rocket Lab den Bericht zum ersten Quartal. Die Zahlen liefern Aufschluss über die finanziellen Folgen der jüngsten Zukäufe und den Kapitalbedarf für die Neutron-Entwicklung.
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