RHEIN BIOTECH NV EO-,48
WKN: 919544 / ISIN: NL0000230324Rhein Biotech kaufen
08.08.00 00:00
Value Research
Das Unternehmen Rhein Biotech (WKN 919544) GmbH wurde 1985 gegründet, berichten die Analysten von Value Research.
Es handele sich um den Technologieführer für die Herstellung von rekombinierbaren Proteinen auf Basis selbst entwickelter Expressionsverfahren. Auf dieser Technologie basiere u.a. ein Impfstoff gegen Hepatitis B, der seit 1997 in Zusammenarbeit mit Linde KCA industriell gefertigt werde. Der Vertrieb laufe über Tochtergesellschaften und Joint Ventures in Argentinien, Indien, Ägypten und Asien.
Durch die Übernahme der koreanischen Green Cross Vaccine Corporation (GCVC) im Frühjahr 2000 sei Rhein Biotech zur Nummer drei im Bereich der Hepatitis-B-Bekämpfung geworden. Sobald bestehende Patente auslaufen, werde der Vertrieb auf die Industriestaaten ausgeweitet. GCVC produziere derzeit elf verschiedene Impfstoffe. Andere Produkte, wie der weltweit erste Impfstoff gegen Hepatitis C oder ein Verfahren zur Produktion von Insulin befänden sich in der Entwicklungspipeline von Rhein Biotech.
Im August 1999 sei eine langfristige Kooperationsvereinbarung mit dem Instituto Merieux Argentina S.A. getroffen worden. Dieses zähle zur Aventis Pasteur Gruppe. Ziel dieser Kooperation ist die langfristige Übernahme der argentinischen Rhein Biotech Tochter Rhein America durch das argentinische Institut. GCVC habe 1999 einen Umsatz von 54 Mio. Euro und eine Gewinn vor Steuern von 18 Mio. Euro erwirtschaftet. Der Kaufpreis von BCVC betrug 115 Mio., hiervon seien 37% in Cash bezahlt worden. Am 12.05.2000 habe eine Kapitalerhöhung auf 3,95 Mio. Aktien zur Finanzierung der Übernahme von GCVC stattgefunden.
Der Markt für rekombinierbare Proteine sei sehr groß. Diese fänden Einsatz bei der Entwicklung von Pharmazeutika, industriellen Enzymen und in der Genomforschung. Das Unternehmen verfüge über ein gut ausgebautes Netzwerk an Kooperationen. Partner wie Aventis, Pasteur BASF und Hofmann LaRoche seien Zeichen für die Anerkennung des Unternehmens im Markt.
Ein großer Teil des Marktes läge in Asien, Südamerika und Afrika. Der Erfolg in diesen Regionen werde durch sehr viele politische und soziale Faktoren beeinflusst, die marktunabhängig seien und damit außerhalb des Einflussbereiches des Unternehmens lägen. Die Märkte Europa und Nordamerika öffneten sich dem Unternehmen erst nach Ablauf der derzeit geltenden Patente in den Jahren 2003 bzw. 2005.
Die Akquisition von GCVC werde erstmals im zweiten Quartal 2000 konsolidiert, es sei daher mit einer Belastung des Ergebnisses durch Goodwill-Abschreibungen zu rechnen. Zudem würden in 2000 einmalig Kosten für die durchgeführte Kapitalerhöhung anfallen. Rhein Biotech werde dennoch im laufenden Jahr den Break Even erreichen, so die Analysten von Value Research weiter.
Durch den Kauf von GCVC werde Rhein Biotech ein Produktanbieter mit mehreren markteingeführten Impfstoffen. Die Umsätze würden sich in 2000 etwa verzehnfachen. Durch die Kapitalerhöhung werde für 2000 ein leicht negatives Ergebnis erwartet. Das Gesamtjahresergebnis werde mit 3,7 Mio. Euro jedoch deutlich positiv ausfallen. Der Break-Even werde daher zwei Jahre eher –als bei der Emission geplant- erreicht. Rhein Biotech sei eines der wenigen Biotech-Unternehmen am Neuen Markt, das Gewinne aufzuweisen hätte. Angesichts der hohen Wachstumsrate sei auch das KGV 2001 von 141 günstig. Im Peer-Group Vergleich ergebe sich ein fairer Wert von 202,5 Euro für Rhein Biotech, somit sei die Aktie auf jetzigem Niveau von 128 Euro ein klarer Kauf. Als zwölf Monats-Kursziel würde ein Wert von 200 Euro gesehen.
Die Empfehlung der Analysten von Value Research laute daher kaufen.
Es handele sich um den Technologieführer für die Herstellung von rekombinierbaren Proteinen auf Basis selbst entwickelter Expressionsverfahren. Auf dieser Technologie basiere u.a. ein Impfstoff gegen Hepatitis B, der seit 1997 in Zusammenarbeit mit Linde KCA industriell gefertigt werde. Der Vertrieb laufe über Tochtergesellschaften und Joint Ventures in Argentinien, Indien, Ägypten und Asien.
Durch die Übernahme der koreanischen Green Cross Vaccine Corporation (GCVC) im Frühjahr 2000 sei Rhein Biotech zur Nummer drei im Bereich der Hepatitis-B-Bekämpfung geworden. Sobald bestehende Patente auslaufen, werde der Vertrieb auf die Industriestaaten ausgeweitet. GCVC produziere derzeit elf verschiedene Impfstoffe. Andere Produkte, wie der weltweit erste Impfstoff gegen Hepatitis C oder ein Verfahren zur Produktion von Insulin befänden sich in der Entwicklungspipeline von Rhein Biotech.
Im August 1999 sei eine langfristige Kooperationsvereinbarung mit dem Instituto Merieux Argentina S.A. getroffen worden. Dieses zähle zur Aventis Pasteur Gruppe. Ziel dieser Kooperation ist die langfristige Übernahme der argentinischen Rhein Biotech Tochter Rhein America durch das argentinische Institut. GCVC habe 1999 einen Umsatz von 54 Mio. Euro und eine Gewinn vor Steuern von 18 Mio. Euro erwirtschaftet. Der Kaufpreis von BCVC betrug 115 Mio., hiervon seien 37% in Cash bezahlt worden. Am 12.05.2000 habe eine Kapitalerhöhung auf 3,95 Mio. Aktien zur Finanzierung der Übernahme von GCVC stattgefunden.
Ein großer Teil des Marktes läge in Asien, Südamerika und Afrika. Der Erfolg in diesen Regionen werde durch sehr viele politische und soziale Faktoren beeinflusst, die marktunabhängig seien und damit außerhalb des Einflussbereiches des Unternehmens lägen. Die Märkte Europa und Nordamerika öffneten sich dem Unternehmen erst nach Ablauf der derzeit geltenden Patente in den Jahren 2003 bzw. 2005.
Die Akquisition von GCVC werde erstmals im zweiten Quartal 2000 konsolidiert, es sei daher mit einer Belastung des Ergebnisses durch Goodwill-Abschreibungen zu rechnen. Zudem würden in 2000 einmalig Kosten für die durchgeführte Kapitalerhöhung anfallen. Rhein Biotech werde dennoch im laufenden Jahr den Break Even erreichen, so die Analysten von Value Research weiter.
Durch den Kauf von GCVC werde Rhein Biotech ein Produktanbieter mit mehreren markteingeführten Impfstoffen. Die Umsätze würden sich in 2000 etwa verzehnfachen. Durch die Kapitalerhöhung werde für 2000 ein leicht negatives Ergebnis erwartet. Das Gesamtjahresergebnis werde mit 3,7 Mio. Euro jedoch deutlich positiv ausfallen. Der Break-Even werde daher zwei Jahre eher –als bei der Emission geplant- erreicht. Rhein Biotech sei eines der wenigen Biotech-Unternehmen am Neuen Markt, das Gewinne aufzuweisen hätte. Angesichts der hohen Wachstumsrate sei auch das KGV 2001 von 141 günstig. Im Peer-Group Vergleich ergebe sich ein fairer Wert von 202,5 Euro für Rhein Biotech, somit sei die Aktie auf jetzigem Niveau von 128 Euro ein klarer Kauf. Als zwölf Monats-Kursziel würde ein Wert von 200 Euro gesehen.
Die Empfehlung der Analysten von Value Research laute daher kaufen.
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