Rentenmärkte schlossen geringfügig fester
16.02.11 11:02
RZB Österreich
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Rentenmärkte in den USA und in Deutschland schlossen gestern geringfügig fester als am Montag, nachdem sie zunächst leicht in negatives Territorium abgetaucht waren, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Auslöser für die Kehrtwende seien etwas schwächer als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsdaten gewesen. Demnach hätten die Verbraucher im Januar nominal "nur" 0,3% mehr ausgegeben als im Vormonat. Erwartet worden sei ein Plus von 0,6%. Real stehe damit wohl das zweite Minus in Folge zu Buche.
Heute stünden in den USA erneut einige Konjunkturindikatoren an. Die Industrieproduktion sollte zu Jahresbeginn weiter zugelegt haben, wenn auch etwas langsamer als im Dezember. Die Daten zu den Wohnungsbaugenehmigungen und -beginnen dürften durch die raue Witterung im Januar nach unten verzerrt sein. Bei den Erzeugerpreisen rechne man nach dem kräftigen Anstieg der Importpreise ebenfalls mit einem spürbaren Plus im Vormonatsvergleich. Der Preisdruck nehme damit weiter zu. In der Kernrate bleibe der Preisauftrieb aber moderat.
Am Abend werde schließlich das Sitzungsprotokoll des FOMC von Ende Januar veröffentlicht. Mit Überraschungen rechne man nicht. Da sich die konjunkturelle Erholung fortsetze und der Preisdruck allmählich steige, würden die Analysten an ihrer Verkaufsempfehlung für T-Note Future und Bund Future festhalten.
Die BoE veröffentliche heute den neuen Inflation-Report. Man gehe von einer Anhebung der Inflationsprognose aus, was das Britische Pfund wegen zunehmender Zinserhöhungsspekulationen stützen sollte. (16.02.2011/ac/a/m)
Auslöser für die Kehrtwende seien etwas schwächer als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsdaten gewesen. Demnach hätten die Verbraucher im Januar nominal "nur" 0,3% mehr ausgegeben als im Vormonat. Erwartet worden sei ein Plus von 0,6%. Real stehe damit wohl das zweite Minus in Folge zu Buche.
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