Rentenmärkte schlossen fester
23.02.11 12:34
RZB Österreich
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Rentenmärkte in den USA und in Deutschland schlossen gestern fester, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Auslöser für die Kursgewinne sei die Eskalation der Lage in Libyen gewesen. Anleger hätten verstärkt Sicherheit gesucht, wovon neben amerikanischen und deutschen Staatsanleihen auch der Schweizer Franken profitiert habe. Nur kurz irritieren lassen hätten sich die Anleger von Äußerungen des EZB-Ratsmitglieds Yves Mersch, der gesagt habe, der EZB-Rat werde angesichts der steigenden Preise für Öl und andere Rohstoffe "möglicherweise mehrheitlich zu der Einschätzung gelangen, dass es Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität gebe." In den USA habe zudem die gut aufgenommene Auktion zweijähriger Staatsanleihen für Rückenwind am Rentenmarkt gesorgt.
Im Euroraum seien außerdem erneut Gerüchte aufgekommen, Portugal werde in absehbarer Zeit unter den Schutzschirm von EU und IWF schlüpfen. "Das allgemeine Gefühl ist, dass Portugal im März oder spätestens im April um eine Rettungsaktion nicht herumkommt", so ein hochrangiger Regierungsvertreter eines Euro-Landes. Auch in portugiesischen Regierungskreisen werde diese Möglichkeit inoffiziell erwogen. Die Spreads portugiesischer Anleihen hätten sich gegenüber deutschen Papieren aber kaum ausgeweitet.
Die heutigen US-Immobiliendaten sollten vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage im arabischen Raum ebenso untergehen wie die gestrigen Daten zum Verbrauchervertrauen, das sich laut Conference Board im Februar auf ein Dreijahreshoch empor geschraubt habe. Die Analysten würden die aktuelle Entwicklung an den Rentenmärkten für eine Reaktion auf die Lage im arabischen Raum und nicht als fundamental begründet halten. An den konjunkturellen Rahmenbedingungen - Fortsetzung der Konjunkturerholung, zunehmender Preisdruck - habe sich nichts geändert. Man rechne daher bis Jahresende weiter mit einem spürbaren Renditeanstieg und sehe Kursanstiege bei Staatsanleihen eher als günstige Gelegenheit zur Eröffnung einer Short-Position im T-Note Future und Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264). (23.02.2011/ac/a/m)
Auslöser für die Kursgewinne sei die Eskalation der Lage in Libyen gewesen. Anleger hätten verstärkt Sicherheit gesucht, wovon neben amerikanischen und deutschen Staatsanleihen auch der Schweizer Franken profitiert habe. Nur kurz irritieren lassen hätten sich die Anleger von Äußerungen des EZB-Ratsmitglieds Yves Mersch, der gesagt habe, der EZB-Rat werde angesichts der steigenden Preise für Öl und andere Rohstoffe "möglicherweise mehrheitlich zu der Einschätzung gelangen, dass es Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität gebe." In den USA habe zudem die gut aufgenommene Auktion zweijähriger Staatsanleihen für Rückenwind am Rentenmarkt gesorgt.
Im Euroraum seien außerdem erneut Gerüchte aufgekommen, Portugal werde in absehbarer Zeit unter den Schutzschirm von EU und IWF schlüpfen. "Das allgemeine Gefühl ist, dass Portugal im März oder spätestens im April um eine Rettungsaktion nicht herumkommt", so ein hochrangiger Regierungsvertreter eines Euro-Landes. Auch in portugiesischen Regierungskreisen werde diese Möglichkeit inoffiziell erwogen. Die Spreads portugiesischer Anleihen hätten sich gegenüber deutschen Papieren aber kaum ausgeweitet.
Die heutigen US-Immobiliendaten sollten vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage im arabischen Raum ebenso untergehen wie die gestrigen Daten zum Verbrauchervertrauen, das sich laut Conference Board im Februar auf ein Dreijahreshoch empor geschraubt habe. Die Analysten würden die aktuelle Entwicklung an den Rentenmärkten für eine Reaktion auf die Lage im arabischen Raum und nicht als fundamental begründet halten. An den konjunkturellen Rahmenbedingungen - Fortsetzung der Konjunkturerholung, zunehmender Preisdruck - habe sich nichts geändert. Man rechne daher bis Jahresende weiter mit einem spürbaren Renditeanstieg und sehe Kursanstiege bei Staatsanleihen eher als günstige Gelegenheit zur Eröffnung einer Short-Position im T-Note Future und Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264). (23.02.2011/ac/a/m)
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