Renditenanstieg erwartet
04.03.11 09:06
RZB Österreich
Wien (aktiencheck.de AG) - Die wirtschaftlichen Vorlaufindikatoren der Industrieländer, wie der ISM, der wieder sein Allzeit-Hoch erreichte, deuten weiterhin auf eine sehr robuste Dynamik der konjunkturellen Entwicklung hin, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Die Hauptsorge der Investoren derzeit scheinen die steigenden Inflationserwartungen zu sein, so die Analysten der RZB Österreich. Die Unruhen in Nordafrika dürften aufgrund des steigenden Ölpreises die Ängste vor übertriebenen Preissteigerungen noch etwas anfachen. Auf der anderen Seite gerate die Verschuldungsthematik der Eurozone derzeit vermehrt in den Hintergrund und werde teilweise durch eine ähnliche, wenn auch nicht so panische, Diskussion für die USA ersetzt. Überraschend sei die Aussage des EZB-Präsidenten Trichet gekommen, der eine Zinsanhebung bereits Anfang des zweiten Quartals in Aussicht gestellt habe. Zwar habe der Wortlaut so gedeutet werden können, dass nur ein Zinsschritt gemacht werde, dies wäre jedoch ökonomisch nicht sinnvoll.
Die Analysten der RZB Österreich gehen insofern davon aus, dass die EZB die Zinsen bis Jahresende um 75 Basispunkte auf 2% anheben wird. Damit dürften die Renditen von europäischen Anleihen noch etwas stärker steigen, als bisher angenommen. Darüber hinaus sei eine Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar sehr wahrscheinlich, vor allem solange die FED nicht ebenfalls mit Zinserhöhungen beginne. Die Emerging Markets außerhalb Europas hätten großteils schon längst damit begonnen, die Geldpolitik restriktiver zu gestalten, um eine Überhitzung der Wirtschaft und Inflationsgefahr zu mildern. Die Analysten würden auch aufgrund der Wahrscheinlichkeit für steigende Renditen die Aktiensegmente als ertragreicher sehen und aus diesem Grund diese übergewichten. (04.03.2011/ac/a/m)
Die Hauptsorge der Investoren derzeit scheinen die steigenden Inflationserwartungen zu sein, so die Analysten der RZB Österreich. Die Unruhen in Nordafrika dürften aufgrund des steigenden Ölpreises die Ängste vor übertriebenen Preissteigerungen noch etwas anfachen. Auf der anderen Seite gerate die Verschuldungsthematik der Eurozone derzeit vermehrt in den Hintergrund und werde teilweise durch eine ähnliche, wenn auch nicht so panische, Diskussion für die USA ersetzt. Überraschend sei die Aussage des EZB-Präsidenten Trichet gekommen, der eine Zinsanhebung bereits Anfang des zweiten Quartals in Aussicht gestellt habe. Zwar habe der Wortlaut so gedeutet werden können, dass nur ein Zinsschritt gemacht werde, dies wäre jedoch ökonomisch nicht sinnvoll.
Die Analysten der RZB Österreich gehen insofern davon aus, dass die EZB die Zinsen bis Jahresende um 75 Basispunkte auf 2% anheben wird. Damit dürften die Renditen von europäischen Anleihen noch etwas stärker steigen, als bisher angenommen. Darüber hinaus sei eine Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar sehr wahrscheinlich, vor allem solange die FED nicht ebenfalls mit Zinserhöhungen beginne. Die Emerging Markets außerhalb Europas hätten großteils schon längst damit begonnen, die Geldpolitik restriktiver zu gestalten, um eine Überhitzung der Wirtschaft und Inflationsgefahr zu mildern. Die Analysten würden auch aufgrund der Wahrscheinlichkeit für steigende Renditen die Aktiensegmente als ertragreicher sehen und aus diesem Grund diese übergewichten. (04.03.2011/ac/a/m)
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