Renault vorsichtiger Ausblick
18.11.10 17:10
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Bernd Schimmer und Tina Hecking-Veltman, Analysten der Hamburger Sparkasse, stufen die Renault-Aktie unverändert mit dem Rating "verkaufen" ein.
Renault biete eine breite Palette an Fahrzeugmodellen an. Im Kleinwagensegment würden der Twingo und der Clio angeboten. Mit dem Mégane in mehreren Versionen werde das mittlere Segment bedient. In der Oberklasse gehe der Laguna an den Start. Kernmarkt sei Westeuropa. Mit dem preisgünstigen und einfachen "Dacia Logan" ziele Renault auf die wachstumsstarken Schwellenländer in Osteuropa und Lateinamerika.
Wesentliche Ertragssäule sei die Beteiligung an Nissan. Der Anteil am LKW-Hersteller Volvo sei reduziert worden. Aktuell verfüge Renault über 6,8% des Kapitals, womit aber 17,5 der Stimmrechte gehalten würden (Typ A Aktien). Daneben bestünden Beteiligungen an der koreanischen Samsung (ISIN ISIN US7960508882 / WKN 896360) sowie am russischen Hersteller AvtoVAZ (ISIN US05453R1014 / WKN 576848).
Nach Einschätzung der Analysten würden in der aktuellen Produktpalette die attraktiven Fahrzeugmodelle fehlen, die dem Konzern bei einer Belebung der Nachfrage gute Absatzerfolge mit lukrativen Margen ermöglichen würden. Trotz der sehr günstigen Bewertung der Aktie würden die Analysten daher bei ihrer zurückhaltenden Einschätzung bleiben, die sie durch den lediglich verhaltenen Ausblick des Unternehmens auf das Schlussquartal bestätigt sehen würden.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse bleiben daher bei der "verkaufen"- Empfehlung für die Aktie von Renault. (Analyse vom 18.11.2010) (18.11.2010/ac/a/a)
Renault biete eine breite Palette an Fahrzeugmodellen an. Im Kleinwagensegment würden der Twingo und der Clio angeboten. Mit dem Mégane in mehreren Versionen werde das mittlere Segment bedient. In der Oberklasse gehe der Laguna an den Start. Kernmarkt sei Westeuropa. Mit dem preisgünstigen und einfachen "Dacia Logan" ziele Renault auf die wachstumsstarken Schwellenländer in Osteuropa und Lateinamerika.
Nach Einschätzung der Analysten würden in der aktuellen Produktpalette die attraktiven Fahrzeugmodelle fehlen, die dem Konzern bei einer Belebung der Nachfrage gute Absatzerfolge mit lukrativen Margen ermöglichen würden. Trotz der sehr günstigen Bewertung der Aktie würden die Analysten daher bei ihrer zurückhaltenden Einschätzung bleiben, die sie durch den lediglich verhaltenen Ausblick des Unternehmens auf das Schlussquartal bestätigt sehen würden.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse bleiben daher bei der "verkaufen"- Empfehlung für die Aktie von Renault. (Analyse vom 18.11.2010) (18.11.2010/ac/a/a)
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