Planktos aussichtsreich
04.10.07 08:21
Global SmallCap Report
Siegen (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten des Börsenbriefs "Global SmallCap Report" ist die Aktie des Unternehmens Planktos (ISIN US72706H1086 / WKN A0MMJV) aussichtsreich.
Kein Thema beherrsche die Medien derzeit in einem Maße wie dies beim Klimawandel der Fall sei. Inzwischen hätten auch die letzten Skeptiker begriffen, dass es höchste Zeit sei, aktiv zu werden und Erfolg versprechende Maßnahmen gegen die eingeleitete Klimaverschiebung zu ergreifen. Die Ansätze seien mannigfaltig, bislang werde aber zumeist lediglich versucht, den Ausstoß von CO2 nicht weiter ausufern zu lassen oder die Rodung von Waldbeständen zu stoppen. Forscher seien sich sicher, dass diese Maßnahmen nicht ausreichend seien und würden ein aktiveres Vorgehen zur Reduktion der Treibhausgase fordern.
Ein sehr wirksames Mittel zur nachhaltigen Reduktion des in der Atmosphäre befindlichen CO2 sei die Sanierung unserer Ökosysteme. Das US-amerikanische Unternehmen Planktos gehe dabei einen besonderen Weg: die Wiederherstellung mariner Populationen wie Plankton und die Aufforstung von Wäldern.
Plankton werde gerne als "schwimmender Wald" bezeichnet. Plankton absorbiere etwa 50% des weltweiten CO2-Ausstoßes und produziert enorme Mengen an Sauerstoff. Das Geschäftsmodell von Planktos sehe vor, die Planktonbestände mittels Eisendüngung aufzuforsten und so das in der Atmosphäre befindliche CO2 zu verringern. Das Eisen werde dabei in Form von Staub auf den Ozeanen verteilt, was zur raschen Ansiedlung und Vermehrung von Plankton-Teppichen führe.
Dabei werde ein ansonsten natürlich ablaufendes Verfahren imitiert. Normalerweise werde der Eisenstaub von Land durch Winde auf das offene Meer getragen. Da die Eisenstaubvorkommen in den vergangenen Jahrzehnten um rund 30% abgenommen hätten, seien auch die Planktonbestände deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zu den 70er-Jahren lasse sich ein Rückgang um 10% feststellen.
Diese Entwicklung könne durch die von Planktos eingesetzte Technologie gestoppt werden. Ein durchaus gewünschter Nebeneffekt sei die Aufstockung der dramatisch gesunkenen Fischbestände. Plankton sei ein elementarer Bestandteil der Nahrungskette der Meeresbewohner.
Über die Tochtergesellschaft KlimaFa würden gleichzeitig Projekte laufen, die die Aufforstung europäischer Waldbestände zum Gegenstand hätten. In Ungarn sollten in den kommenden 10 Jahren mehr als 100.000 Hektar Wald neu gepflanzt werden. KlimaFa arbeite eng mit der ungarischen Regierung und Wissenschaftlern der Hungarian Academy of Science zusammen.
Bestimmt würden die Leser an diesem Unternehmen gefallen finden, sich aber fragen, wie Planktos Geld verdiene und man mit der Aktie daran teilhaben könne. Das Geschäftsmodell des Unternehmens beinhalte den Verkauf von so genannten "Carbon Credits". Diese seien vergleichbar mit den CO2-Zertifikaten, die in Deutschland vor einigen Jahren eingeführt worden seien und auch in der Europäischen Union seit 2005 gehandelt werden könnten. Die zunehmende Bedeutung dieses Investments lasse sich am stetig steigenden Handelsvolumen messen.
Laut dem Kyoto-Protokoll sollten weltweit bis zu einer Milliarde Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Ein gangbarer Weg sei der Erwerb von Carbon Credits. Der Druck auf die Unternehmen werde größer, die Umweltvorschriften strenger. Unternehmen könnten die "Carbon Credits" von Planktos kaufen und den CO2-Fußabdruck, den sie durch ihre Geschäftstätigkeit verursachen würden, etwas kleiner ausfallen lassen. Die Gewinne, die Planktos erwirtschafte, würden anschließend in neue Umweltprojekte fließen.
Viele Unternehmen würden diese Möglichkeit, "Carbon Credits" zu erwerben, um das eigene Image aufzubessern und sich auf diesem Weg einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten zu verschaffen. Der Kampf gegen den Klimawandel sei ein idealer Weg, geschäftliche Interessen mit ökologischem Engagement zu verknüpfen. Dank der stetigen Berichterstattung in den Medien würden die Unternehmen umfangreiche Publicity zu einem vergleichsweise günstigen Preis erhalten.
Mit einer spektakulären Nachricht habe Planktos selbst für einige Aufmerksamkeit sorgen können, sogar die "New York Times" habe diesem Coup einen Artikel gewidmet. Über KlimaFa sei der Vatikan als Kunde gewonnen worden. Der Kirchenstaat werde in diesem Jahr als erstes Land eine ausgeglichene CO2-Bilanz vorlegen. Möglich geworden sei dies durch die Schaffung des "Vatikan-Klimawaldes". Die Umsetzung des Projekts sei durch KlimaFa ermöglicht worden.
Anleger könnten mit der Aktie von Planktos von dem anhaltenden Ökologietrend profitieren. Da den grünen Unternehmen inzwischen auch an den Börsen mehr und mehr Beachtung geschenkt werde, könne Planktos schon jetzt eine gute Performance vorhergesagt werden. Nach Ansicht der Experten habe das Unternehmen ein ansprechendes Chance/Risiko-Verhältnis und sollte daher in keinem spekulativ ausgerichteten Depot fehlen.
Die Experten des Börsenbriefs "Global SmallCap Report" vergeben daher für die Aktie von Planktos das Rating "spekulativ kaufen". (Analyse vom 04.10.07)
(04.10.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Kein Thema beherrsche die Medien derzeit in einem Maße wie dies beim Klimawandel der Fall sei. Inzwischen hätten auch die letzten Skeptiker begriffen, dass es höchste Zeit sei, aktiv zu werden und Erfolg versprechende Maßnahmen gegen die eingeleitete Klimaverschiebung zu ergreifen. Die Ansätze seien mannigfaltig, bislang werde aber zumeist lediglich versucht, den Ausstoß von CO2 nicht weiter ausufern zu lassen oder die Rodung von Waldbeständen zu stoppen. Forscher seien sich sicher, dass diese Maßnahmen nicht ausreichend seien und würden ein aktiveres Vorgehen zur Reduktion der Treibhausgase fordern.
Ein sehr wirksames Mittel zur nachhaltigen Reduktion des in der Atmosphäre befindlichen CO2 sei die Sanierung unserer Ökosysteme. Das US-amerikanische Unternehmen Planktos gehe dabei einen besonderen Weg: die Wiederherstellung mariner Populationen wie Plankton und die Aufforstung von Wäldern.
Plankton werde gerne als "schwimmender Wald" bezeichnet. Plankton absorbiere etwa 50% des weltweiten CO2-Ausstoßes und produziert enorme Mengen an Sauerstoff. Das Geschäftsmodell von Planktos sehe vor, die Planktonbestände mittels Eisendüngung aufzuforsten und so das in der Atmosphäre befindliche CO2 zu verringern. Das Eisen werde dabei in Form von Staub auf den Ozeanen verteilt, was zur raschen Ansiedlung und Vermehrung von Plankton-Teppichen führe.
Dabei werde ein ansonsten natürlich ablaufendes Verfahren imitiert. Normalerweise werde der Eisenstaub von Land durch Winde auf das offene Meer getragen. Da die Eisenstaubvorkommen in den vergangenen Jahrzehnten um rund 30% abgenommen hätten, seien auch die Planktonbestände deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zu den 70er-Jahren lasse sich ein Rückgang um 10% feststellen.
Diese Entwicklung könne durch die von Planktos eingesetzte Technologie gestoppt werden. Ein durchaus gewünschter Nebeneffekt sei die Aufstockung der dramatisch gesunkenen Fischbestände. Plankton sei ein elementarer Bestandteil der Nahrungskette der Meeresbewohner.
Bestimmt würden die Leser an diesem Unternehmen gefallen finden, sich aber fragen, wie Planktos Geld verdiene und man mit der Aktie daran teilhaben könne. Das Geschäftsmodell des Unternehmens beinhalte den Verkauf von so genannten "Carbon Credits". Diese seien vergleichbar mit den CO2-Zertifikaten, die in Deutschland vor einigen Jahren eingeführt worden seien und auch in der Europäischen Union seit 2005 gehandelt werden könnten. Die zunehmende Bedeutung dieses Investments lasse sich am stetig steigenden Handelsvolumen messen.
Laut dem Kyoto-Protokoll sollten weltweit bis zu einer Milliarde Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Ein gangbarer Weg sei der Erwerb von Carbon Credits. Der Druck auf die Unternehmen werde größer, die Umweltvorschriften strenger. Unternehmen könnten die "Carbon Credits" von Planktos kaufen und den CO2-Fußabdruck, den sie durch ihre Geschäftstätigkeit verursachen würden, etwas kleiner ausfallen lassen. Die Gewinne, die Planktos erwirtschafte, würden anschließend in neue Umweltprojekte fließen.
Viele Unternehmen würden diese Möglichkeit, "Carbon Credits" zu erwerben, um das eigene Image aufzubessern und sich auf diesem Weg einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten zu verschaffen. Der Kampf gegen den Klimawandel sei ein idealer Weg, geschäftliche Interessen mit ökologischem Engagement zu verknüpfen. Dank der stetigen Berichterstattung in den Medien würden die Unternehmen umfangreiche Publicity zu einem vergleichsweise günstigen Preis erhalten.
Mit einer spektakulären Nachricht habe Planktos selbst für einige Aufmerksamkeit sorgen können, sogar die "New York Times" habe diesem Coup einen Artikel gewidmet. Über KlimaFa sei der Vatikan als Kunde gewonnen worden. Der Kirchenstaat werde in diesem Jahr als erstes Land eine ausgeglichene CO2-Bilanz vorlegen. Möglich geworden sei dies durch die Schaffung des "Vatikan-Klimawaldes". Die Umsetzung des Projekts sei durch KlimaFa ermöglicht worden.
Anleger könnten mit der Aktie von Planktos von dem anhaltenden Ökologietrend profitieren. Da den grünen Unternehmen inzwischen auch an den Börsen mehr und mehr Beachtung geschenkt werde, könne Planktos schon jetzt eine gute Performance vorhergesagt werden. Nach Ansicht der Experten habe das Unternehmen ein ansprechendes Chance/Risiko-Verhältnis und sollte daher in keinem spekulativ ausgerichteten Depot fehlen.
Die Experten des Börsenbriefs "Global SmallCap Report" vergeben daher für die Aktie von Planktos das Rating "spekulativ kaufen". (Analyse vom 04.10.07)
(04.10.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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