Philips solide Depotergänzung
22.07.02 12:13
toptrading.de
Gemäß den Analysten des Börsenbriefes "toptrading.de" ist die Philips-Aktie (WKN 940602) als solide Depotbeimischung interessant.
In den Niederlanden habe es zuletzt an der Börse sehr düster ausgesehen. Die im AEX-Index stark gewichteten Finanztitel hätten kräftig gedrückt, und auch der Ausschluss aus dem S&P-500-Index von Royal Dutch und Unilver habe belastet. Damit nicht genug: Immer wieder aufkeimende Sorgen um mögliche neue Bilanzskandale, im Blickpunkt stehe besonders Ahold, würden für eine Verschlechterung des Sentiments sorgen. Dies alles habe auch den Kurs bei Philips deutlich gedrückt.
In dieser Woche hätten die Niederländer mit den Zahlen für das zweite Quartal allerdings für einen Hoffnungsschimmer gesorgt. Der weltweit zweitgrößte Hersteller und Vermarkter von Unterhaltungselektronik - weitere Geschäftsbereiche seien Beleuchtungen, Haushaltsgeräte, Halbleiter, elektronische Bauelemente sowie medizinische Systeme - sei dabei aber auch nicht gänzlich von der Wirtschafts- und Börsenkrise verschont geblieben. Der Umsatz habe um 4% auf 7,99 Mrd. Euro zulegen können, der Verlust habe bei 1,36 Mrd. Euro gelegen. Damit habe sich ein Quartalsverlust in Höhe von 1,07 Euro je Aktie ergeben.
Auf den ersten Blick eine Enttäuschung, habe doch im entsprechenden Vorjahresquartal das Minus noch bei 0,60 Euro gelegen. Allerdings resultiere dieser Wert im vergangenen Quartal vor allem auf einer Wertberichtigung von 1,56 Mrd. Euro für die Beteiligung an dem französischen Medienkonzern Vivendi. Das bedeute im Umkehrschluss eine positive Entwicklung im operativen Geschäft. Denn unter Vernachlässigung der Wertberichtigung habe sogar ein Betriebsgewinn von 171 Mio. Euro erwirtschaftet werden können. Damit seien die Analystenprognosen teilweise deutlich übertroffen worden. Diese hätten auch das operative Geschäft bei Philips in den roten Zahlen gesehen.
Positiv habe bei dem niederländischen Großkonzern der umsatzstärkste Bereich Konsumelektronik herausgestochen. Das anziehende TV- und besonders das DVD-Geschäft habe für Impulse gesorgt. Zwar sei in dieser Sparte der Umsatz um 7% auf 2,3 Mrd. Euro gesunken, doch aus einem Verlust von 498 Mio. Euro sei ein Gewinn von 31 Mio. Euro gemacht worden. Das Sorgenkind bleibe der Halbleiterbereich, allerdings hätten auch hier die Verluste deutlich reduziert werden können und hätten bei 64 Mio. Euro (Vorjahr -255 Mio. Euro) gelegen. Während bei den Bauteilen deutliche Umsatzeinbußen zu verkraften gewesen seien (-27% auf 510 Mio. Euro), habe sich der Bereich medizinische Geräte und Systeme nach einigen Akquisitionen hervorragend entwickelt. Die Umsätze seien um 85% auf 1,8 Mrd. Euro gestiegen.
Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass Philips selbst unter diesen schwierigen Marktbedingungen ordentliche Fortschritte habe erreichen können. Von dem US-Konsumentenmarkt gebe es für Philips ebenfalls ermutigende Nachrichten.
Für 2002 und 2003 lägen die Schätzungen für das EPS bei 1,01 Euro und 2,40 Euro, und es werde mit Umsätzen von 31,65 Mio. Euro bzw. 33,46 Mio. Euro gerechnet.
Vor diesem Hintergrund und einer verschärften Buchhaltungspraxis erscheine der Dow-Jones-Europe- Stoxx 50-Wert als eine solide Depotergänzung interessant. Im Falle einer Erholung der Halbleiterindustrie kann die Philips-Aktie auch schnell einmal den "Turbo" einschalten, so die Analysten von "toptrading.de".
In den Niederlanden habe es zuletzt an der Börse sehr düster ausgesehen. Die im AEX-Index stark gewichteten Finanztitel hätten kräftig gedrückt, und auch der Ausschluss aus dem S&P-500-Index von Royal Dutch und Unilver habe belastet. Damit nicht genug: Immer wieder aufkeimende Sorgen um mögliche neue Bilanzskandale, im Blickpunkt stehe besonders Ahold, würden für eine Verschlechterung des Sentiments sorgen. Dies alles habe auch den Kurs bei Philips deutlich gedrückt.
In dieser Woche hätten die Niederländer mit den Zahlen für das zweite Quartal allerdings für einen Hoffnungsschimmer gesorgt. Der weltweit zweitgrößte Hersteller und Vermarkter von Unterhaltungselektronik - weitere Geschäftsbereiche seien Beleuchtungen, Haushaltsgeräte, Halbleiter, elektronische Bauelemente sowie medizinische Systeme - sei dabei aber auch nicht gänzlich von der Wirtschafts- und Börsenkrise verschont geblieben. Der Umsatz habe um 4% auf 7,99 Mrd. Euro zulegen können, der Verlust habe bei 1,36 Mrd. Euro gelegen. Damit habe sich ein Quartalsverlust in Höhe von 1,07 Euro je Aktie ergeben.
Positiv habe bei dem niederländischen Großkonzern der umsatzstärkste Bereich Konsumelektronik herausgestochen. Das anziehende TV- und besonders das DVD-Geschäft habe für Impulse gesorgt. Zwar sei in dieser Sparte der Umsatz um 7% auf 2,3 Mrd. Euro gesunken, doch aus einem Verlust von 498 Mio. Euro sei ein Gewinn von 31 Mio. Euro gemacht worden. Das Sorgenkind bleibe der Halbleiterbereich, allerdings hätten auch hier die Verluste deutlich reduziert werden können und hätten bei 64 Mio. Euro (Vorjahr -255 Mio. Euro) gelegen. Während bei den Bauteilen deutliche Umsatzeinbußen zu verkraften gewesen seien (-27% auf 510 Mio. Euro), habe sich der Bereich medizinische Geräte und Systeme nach einigen Akquisitionen hervorragend entwickelt. Die Umsätze seien um 85% auf 1,8 Mrd. Euro gestiegen.
Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass Philips selbst unter diesen schwierigen Marktbedingungen ordentliche Fortschritte habe erreichen können. Von dem US-Konsumentenmarkt gebe es für Philips ebenfalls ermutigende Nachrichten.
Für 2002 und 2003 lägen die Schätzungen für das EPS bei 1,01 Euro und 2,40 Euro, und es werde mit Umsätzen von 31,65 Mio. Euro bzw. 33,46 Mio. Euro gerechnet.
Vor diesem Hintergrund und einer verschärften Buchhaltungspraxis erscheine der Dow-Jones-Europe- Stoxx 50-Wert als eine solide Depotergänzung interessant. Im Falle einer Erholung der Halbleiterindustrie kann die Philips-Aktie auch schnell einmal den "Turbo" einschalten, so die Analysten von "toptrading.de".
Werte im Artikel
14.04.26
, Börse Global
Bei Koninklijke Philips herrscht aktuell operative Fun [...]Während das Unternehmen keine neuen Ad-hoc-Meldungen veröffentlicht, liefert der Blick auf die technische Verfassung ...
07.04.26
, GOLDMAN SACHS
Goldman senkt Ziel für Philips auf 31 Euro - 'Buy [...]NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Philips von 35 auf 31 Euro ...
01.04.26
, DEUTSCHE BANK RESEARCH
Deutsche Bank senkt Ziel für Philips auf 25 Euro [...]FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Deutsche Bank Research hat das Kursziel für Philips vor Quartalszahlen von 29 auf ...

