PWO nochmalige Beschleunigung
17.02.11 17:21
SRH AlsterResearch
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SRH AlsterResearch, Oliver Drebing, stuft die PWO-Aktie weiterhin mit "kaufen" ein.
Mit den berichteten Eckdaten zu 2010 habe der Automobilzulieferer Prozess-Werk Oberkirch/PWO erneut überzeugt. Auf allen Ebenen seien sowohl die Ziel-Ankündigungen des Unternehmens wie auch die Prognosen der Analysten übertroffen worden. Die Zahlen würden eine derart stabile geschäftliche Dynamik wiedergeben, dass der Schluss einer demnächst nach oben hin erfolgenden Anpassung der kommunizierten Mittelfristplanung nahe liege. Mit ihren aktualisierten Schätzungen für 2011 und die Folgejahre hätten die Analysten diesen Schritt bereits antizipiert.
Es sei gar nicht einfach, aus dem Jahresverlauf 2010 eines der Quartale als das gegenüber den anderen herausragende zu benennen. Vielmehr füge sich Q4 in ein durchgehend positives Gesamtbild ein. Zum Gesamtjahres-EBIT von 16,0 Mio. EUR (Prognose SRH AlsterResearch wie auch Unternehmensvorgabe: 15 Mio. EUR) habe das Schlussquartal mit 4,5 Mio. EUR beigetragen. Das Währungsergebnis in Q4 sei leicht positiv gewesen.
Bislang peile PWO für 2011 ein Umsatzniveau von 285 Mio. EUR an. Die aktuellen und die 2011 neu in die Produktion übergehenden Serienaufträge würden dem Management zudem die Sicherheit geben, den Umsatz bis 2012 auf 325 Mio. EUR steigern zu können. Mit dem aktuellen Rückenwind halte der Vorstand inzwischen aber auch um jeweils 20 Mio. EUR höhere Umsatzgrößenordnungen für kein zu ambitioniertes Ziel (Interview CFO Bernd Bartmann in der Börsenzeitung, 22. Jan.).
Ihre Schätzungen würden die Analysten sowohl hinsichtlich der Wachstumsdynamik als auch der operativen Ergebnismargen anheben. Für 2011 würden sie die EBIT-Marge bei 6,6%, für 2012 bei 7,2% (Gj. 2010 6,1%, in Q4 6,2%; währungsbereinigt Gj. 2010 5,8%, währungsbereinigt in Q4 5,6%) prognostizieren. Auch würden sie vor dem Hintergrund der 2010 erstmals in Tschechien möglichen Anrechnung von Steuerguthaben die Prognosen auf Nachsteuer-Ebene sehr deutlich erhöhen.
Die denkbar enge Bindung an deutsche Premium-Anbieter, die PWO durch eine Globalisierungsstrategie unterstreiche, und die stetige Ausweitung des Angebotsspektrums würden die Wettbewerbsposition stärken. So verzeichne PWO auch erste Aufträge für Elektrofahrzeuge. Die operative Ertragskraft lasse im Zusammenwirken mit einer deutlich niedrigeren Investitionstätigkeit für die kommenden Jahre Zahlungsmittelüberschüsse erwarten. Diese würden die Rückführung der Nettoverschuldung erlauben. Bereits für das abgelaufene Geschäftsjahr würden die Analysten die Wiederaufnahme der Dividendenausschüttungen (Prognose je Aktie: 0,80 EUR) erwarten.
Das für Ende 2012 gesteckte Ziel eines Gearing unterhalb von 1,0 (100%) sei realistisch. Die Investitionsbudgets könne PWO vergleichsweise niedrig halten, da die Presswerkkapazität, die für die zusätzlich in Produktion gehenden Auftragsvolumina notwendig sei, in Deutschland, Tschechien und Kanada weitgehend vorhanden sei. PWO habe bis 2008 hohe Vorleistungen im Hinblick auf künftiges Wachstum gestemmt.
Das Kursziel würden die Analysten von zuvor 40 EUR auf 42 EUR erhöhen. Die relative Bewertung habe sich auf allen Betrachtungsebenen entsprechend verbessert. Im Zusammenhang mit dem niedrigeren Handelsvolumen der Aktie würden die Analysten derzeit noch Abschläge gegenüber in Indices (MDAX, SDAX) aufgenommenen Papieren für angemessen halten. Auf Basis ihrer Schätzungen für 2011 und einer Kurszielformulierung von 42 EUR ergebe sich ein EV-EBITDA-Verhältnis von 5,5 (unter Herausrechnung der Pensionsverbindlichkeiten von 4,8). Bezogen auf ihre EPS-Erwartung für 2011 von 3,68 EUR laute das Zielkurs-KGV (2011e) 11,4.
Die Analysten von SRH AlsterResearch bestätigen das Anlageurteil "kaufen" für die PWO-Aktie. (Analyse vom 17.02.2011) (17.02.2011/ac/a/nw)
Mit den berichteten Eckdaten zu 2010 habe der Automobilzulieferer Prozess-Werk Oberkirch/PWO erneut überzeugt. Auf allen Ebenen seien sowohl die Ziel-Ankündigungen des Unternehmens wie auch die Prognosen der Analysten übertroffen worden. Die Zahlen würden eine derart stabile geschäftliche Dynamik wiedergeben, dass der Schluss einer demnächst nach oben hin erfolgenden Anpassung der kommunizierten Mittelfristplanung nahe liege. Mit ihren aktualisierten Schätzungen für 2011 und die Folgejahre hätten die Analysten diesen Schritt bereits antizipiert.
Es sei gar nicht einfach, aus dem Jahresverlauf 2010 eines der Quartale als das gegenüber den anderen herausragende zu benennen. Vielmehr füge sich Q4 in ein durchgehend positives Gesamtbild ein. Zum Gesamtjahres-EBIT von 16,0 Mio. EUR (Prognose SRH AlsterResearch wie auch Unternehmensvorgabe: 15 Mio. EUR) habe das Schlussquartal mit 4,5 Mio. EUR beigetragen. Das Währungsergebnis in Q4 sei leicht positiv gewesen.
Bislang peile PWO für 2011 ein Umsatzniveau von 285 Mio. EUR an. Die aktuellen und die 2011 neu in die Produktion übergehenden Serienaufträge würden dem Management zudem die Sicherheit geben, den Umsatz bis 2012 auf 325 Mio. EUR steigern zu können. Mit dem aktuellen Rückenwind halte der Vorstand inzwischen aber auch um jeweils 20 Mio. EUR höhere Umsatzgrößenordnungen für kein zu ambitioniertes Ziel (Interview CFO Bernd Bartmann in der Börsenzeitung, 22. Jan.).
Die denkbar enge Bindung an deutsche Premium-Anbieter, die PWO durch eine Globalisierungsstrategie unterstreiche, und die stetige Ausweitung des Angebotsspektrums würden die Wettbewerbsposition stärken. So verzeichne PWO auch erste Aufträge für Elektrofahrzeuge. Die operative Ertragskraft lasse im Zusammenwirken mit einer deutlich niedrigeren Investitionstätigkeit für die kommenden Jahre Zahlungsmittelüberschüsse erwarten. Diese würden die Rückführung der Nettoverschuldung erlauben. Bereits für das abgelaufene Geschäftsjahr würden die Analysten die Wiederaufnahme der Dividendenausschüttungen (Prognose je Aktie: 0,80 EUR) erwarten.
Das für Ende 2012 gesteckte Ziel eines Gearing unterhalb von 1,0 (100%) sei realistisch. Die Investitionsbudgets könne PWO vergleichsweise niedrig halten, da die Presswerkkapazität, die für die zusätzlich in Produktion gehenden Auftragsvolumina notwendig sei, in Deutschland, Tschechien und Kanada weitgehend vorhanden sei. PWO habe bis 2008 hohe Vorleistungen im Hinblick auf künftiges Wachstum gestemmt.
Das Kursziel würden die Analysten von zuvor 40 EUR auf 42 EUR erhöhen. Die relative Bewertung habe sich auf allen Betrachtungsebenen entsprechend verbessert. Im Zusammenhang mit dem niedrigeren Handelsvolumen der Aktie würden die Analysten derzeit noch Abschläge gegenüber in Indices (MDAX, SDAX) aufgenommenen Papieren für angemessen halten. Auf Basis ihrer Schätzungen für 2011 und einer Kurszielformulierung von 42 EUR ergebe sich ein EV-EBITDA-Verhältnis von 5,5 (unter Herausrechnung der Pensionsverbindlichkeiten von 4,8). Bezogen auf ihre EPS-Erwartung für 2011 von 3,68 EUR laute das Zielkurs-KGV (2011e) 11,4.
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