Optimismus wächst
21.11.02 14:18
BoersenMan.de
Es gibt wieder Optimismus an den Märkten, berichten die Experten von "BoersenMan.de",
Der amerikanische Notenbankpräsident Greenspan, für die Finanzmärkte eine Art Guru, habe die wirtschaftlichen Aussichten in den USA diese Woche positiv eingeschätzt, Aktienfonds würden wieder mehr Geld einsammeln, und das Anlegermagazin Börse Online würde heute titeln: "Neuer Schwung für Aktien - warum die Kurse weiter steigen". Sechs Wochen Rallye hätten genügt, um die Hoffnung wieder auferstehen zu lassen. Das sei schön - aber gefährlich.
Bis Anfang Oktober nämlich seien Dow Jones und besonders der DAX sehr schnell gefallen, und wann immer das passiere stelle sich eine fast automatische Gegenreaktion ein - eher Börsenpsychologie als grundsätzliche Trendwende. Jetzt sei man also in dieser Phase der technischen Reaktion, und die könne noch ein paar Wochen oder sogar Monate anhalten. Der DAX habe durchaus noch 10 oder 15 Prozent Luft nach oben.
Langfristig aber stünden der Weltwirtschaft noch schwere Zeiten bevor: Weder in den USA, noch in Europa oder Japan seien neue Wachstumsimpulse zu sehen. Die Verschuldung erreiche gleichzeitig allerorten neue Höchststände. Angesichts dieser Lage seien Aktien, besonders in den USA, immer noch verdammt teuer - trotz des Kursverfalls. Wahrscheinlich also, dass 2003 noch mal ein hartes Jahr für Anleger werde. Man solle die gegenwärtige Rallye nutzen, um Aktien zu verkaufen.
Der amerikanische Notenbankpräsident Greenspan, für die Finanzmärkte eine Art Guru, habe die wirtschaftlichen Aussichten in den USA diese Woche positiv eingeschätzt, Aktienfonds würden wieder mehr Geld einsammeln, und das Anlegermagazin Börse Online würde heute titeln: "Neuer Schwung für Aktien - warum die Kurse weiter steigen". Sechs Wochen Rallye hätten genügt, um die Hoffnung wieder auferstehen zu lassen. Das sei schön - aber gefährlich.
Bis Anfang Oktober nämlich seien Dow Jones und besonders der DAX sehr schnell gefallen, und wann immer das passiere stelle sich eine fast automatische Gegenreaktion ein - eher Börsenpsychologie als grundsätzliche Trendwende. Jetzt sei man also in dieser Phase der technischen Reaktion, und die könne noch ein paar Wochen oder sogar Monate anhalten. Der DAX habe durchaus noch 10 oder 15 Prozent Luft nach oben.
Langfristig aber stünden der Weltwirtschaft noch schwere Zeiten bevor: Weder in den USA, noch in Europa oder Japan seien neue Wachstumsimpulse zu sehen. Die Verschuldung erreiche gleichzeitig allerorten neue Höchststände. Angesichts dieser Lage seien Aktien, besonders in den USA, immer noch verdammt teuer - trotz des Kursverfalls. Wahrscheinlich also, dass 2003 noch mal ein hartes Jahr für Anleger werde. Man solle die gegenwärtige Rallye nutzen, um Aktien zu verkaufen.
Werte im Artikel

