Ölpreis wird es bald wieder billiger?
25.09.02 14:09
BoersenMan.de
Die Experten von "BoersenMan.de" berichten, dass Erdöl so teuer wie seit zwei Jahren nicht mehr ist.
Der Barrel liege bei rund 30 Dollar, Tendenz steigend. Die Irak-Krise treibe die Preise, außerdem stehe das Winterhalbjahr bevor. Experten würden sagen, der Ölpreis könnte bei Kriegsausbruch auf über 40 Dollar steigen. Wenn die Amerikaner zum Beispiel im Januar angreifen würden, komme es darauf an, wie sich die Auseinandersetzung entwickle: Ziehe sich der Krieg hin, bleibe der Ölpreis auf Rekordniveau.
Weil aber zwei Drittel der Erdölreserven in der Golf-Region lägen, müssten die Amerikaner radikal handeln. Werde Saddam zügig abgelöst, wäre das ein Zeichen der Entspannung am Rohöl-Markt. Denn der hohe Ölpreis sei vor allem politisch bedingt. Er würde stark fallen, wenn der Irak nach Kriegsende zum Beispiel der OPEC beitrete. Außerdem würde die OPEC wahrscheinlich bei Kriegsausbruch ihre Fördermenge erhöhen. Öl sei das Schmiermittel der Weltwirtschaft, da schlage jede Unsicherheit auf die Konjunktur durch. Die OPEC wolle - im Gegensatz zu früher - dem Westen den Ölhahn nicht grundsätzlich zudrehen und die Nachfrage abwürgen.
Beim Thema Öl gelte folgende Börsen-Faustregel: Steige der Ölpreis um 10 Dollar pro Barrel, so koste das den Westen rund ein halbes Prozent an Wirtschafts-Wachstum. Und genau das wollten die Amerikaner mit einem Krieg verhindern. Was sei nun besser, warten oder heute noch schnell Heizöl ordern? Es komme natürlich darauf an, ob man mit den Reserven noch über den Winter komme. Wenn ja, dann solle man warten. Im Frühjahr sei Öl wahrscheinlich billiger.
Der Barrel liege bei rund 30 Dollar, Tendenz steigend. Die Irak-Krise treibe die Preise, außerdem stehe das Winterhalbjahr bevor. Experten würden sagen, der Ölpreis könnte bei Kriegsausbruch auf über 40 Dollar steigen. Wenn die Amerikaner zum Beispiel im Januar angreifen würden, komme es darauf an, wie sich die Auseinandersetzung entwickle: Ziehe sich der Krieg hin, bleibe der Ölpreis auf Rekordniveau.
Weil aber zwei Drittel der Erdölreserven in der Golf-Region lägen, müssten die Amerikaner radikal handeln. Werde Saddam zügig abgelöst, wäre das ein Zeichen der Entspannung am Rohöl-Markt. Denn der hohe Ölpreis sei vor allem politisch bedingt. Er würde stark fallen, wenn der Irak nach Kriegsende zum Beispiel der OPEC beitrete. Außerdem würde die OPEC wahrscheinlich bei Kriegsausbruch ihre Fördermenge erhöhen. Öl sei das Schmiermittel der Weltwirtschaft, da schlage jede Unsicherheit auf die Konjunktur durch. Die OPEC wolle - im Gegensatz zu früher - dem Westen den Ölhahn nicht grundsätzlich zudrehen und die Nachfrage abwürgen.
Beim Thema Öl gelte folgende Börsen-Faustregel: Steige der Ölpreis um 10 Dollar pro Barrel, so koste das den Westen rund ein halbes Prozent an Wirtschafts-Wachstum. Und genau das wollten die Amerikaner mit einem Krieg verhindern. Was sei nun besser, warten oder heute noch schnell Heizöl ordern? Es komme natürlich darauf an, ob man mit den Reserven noch über den Winter komme. Wenn ja, dann solle man warten. Im Frühjahr sei Öl wahrscheinlich billiger.
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