Ölpreis im Blickfeld der Anleger
02.03.11 15:00
RZB Österreich
Wien (aktiencheck.de AG) - Spätestens mit den politischen Unruhen in Libyen ist der Ölpreis in das Blickfeld der Anleger gerückt, berichten die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Im Gegensatz zu Ägypten und Tunesien sei die Ölproduktion Libyens speziell für Europa von Bedeutung, da zum einen ein Großteil der Ölexporte (aus Libyen) nach Europa transportiert werde und zum anderen das Rohöl als qualitativ hochwertig gelte. Anders als in Ägypten komme es in Libyen bei der aktuellen Ölproduktion zumindest vorübergehend zu Produktionsausfällen.
Sollte es auch in Algerien zu einer ähnlichen Entwicklung kommen, dann würden sich die Reservekapazitäten innerhalb der OPEC (rund 60% halte Saudi-Arabien) deutlich reduzieren. Sollte Saudi-Arabien ebenfalls von massiven Unruhen heimgesucht werden, müsse zumindest mit einem vorübergehenden Ölpreisanstieg in Richtung der alten Rekordstände von Juli 2008 gerechnet werden (USD 148 pro Fass). Bei eventuellen Produktionsausfällen in Saudi-Arabien würden die Ölpreise diese Rekordstände deutlich überschreiten. (02.03.2011/ac/a/m)
Im Gegensatz zu Ägypten und Tunesien sei die Ölproduktion Libyens speziell für Europa von Bedeutung, da zum einen ein Großteil der Ölexporte (aus Libyen) nach Europa transportiert werde und zum anderen das Rohöl als qualitativ hochwertig gelte. Anders als in Ägypten komme es in Libyen bei der aktuellen Ölproduktion zumindest vorübergehend zu Produktionsausfällen.
Sollte es auch in Algerien zu einer ähnlichen Entwicklung kommen, dann würden sich die Reservekapazitäten innerhalb der OPEC (rund 60% halte Saudi-Arabien) deutlich reduzieren. Sollte Saudi-Arabien ebenfalls von massiven Unruhen heimgesucht werden, müsse zumindest mit einem vorübergehenden Ölpreisanstieg in Richtung der alten Rekordstände von Juli 2008 gerechnet werden (USD 148 pro Fass). Bei eventuellen Produktionsausfällen in Saudi-Arabien würden die Ölpreise diese Rekordstände deutlich überschreiten. (02.03.2011/ac/a/m)
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