OTP-Bank Empfehlung der Woche
26.05.99 00:00
Finanzen online
Die Aktien der ungarischen OTP-Bank (WKN 896068) sind für die Analysten des Magazins "Finanzen online" die hochspekulative Empfehlung der Woche.
Der ungarische Aktienmarkt hinke noch immer hinter den Top-Performern der Region her. Diese Lücke könnte aber vergleichsweise schnell geschlossen werden. Attraktiv erschienen auf dem ungarischen Markt insbesondere die Aktien der OTP-Bank.
Im laufenden Jahr sei es für die Kurse an der Börse in Budapest zunächst abwärts gegangen. Bis Anfang März sei der Leitindex BUX bis in den Bereich von 5.000 Punkten gefallen und habe nach einer kurzen Zwischenerholung diese Marke Ende März abermals getestet. In der Folge hätten sich die Kurse aber wieder erholt und würden nun von der allgemeinen Entspannung an den Emerging Markets profitieren. In Rußland hätten die Kurse im laufenden Jahr bereits um mehr als 80 Prozentpunkte zulegen können. Vor diesem Hintergrund erschienen ungarische Aktien weiterhin attraktiv, insbesondere deshalb, weil die ungarischen Unternehmen sich vergleichsweise stark am Shareholder Value-Prinzip orientierten und meist über ein gutes Management verfügten. verfügt Die OTP-Bank, eine regionale Bank, die vor allem vom boomenden Geschäft mit Privatkrediten profitieren könnte, verfüge über ein großes Potential. Mit 378 Zweigstellen und 12.200 Mitarbeitern sei die OTP Bank mit Abstand die größte ungarische Bank.
Im Zuge der Liberalisierung des ungarischen Bankenmarktes sei der OTP Bank bei der Bankenreform 1987 von der ungarischen Zentralbank die Funktion einer nationalen Sparkasse zugedacht worden. Zugleich habe die Bank die Servicefunktion für die Körperschaften und Kommunen übernommen. Inzwischen habe sich die Bank zu einer Universalbank entwickelt, die mit einem flächendeckenden Filialnetz alle Arten von Finanzdienstleistungen anbiete. Gemessen an ihrer Bilanzsumme verfüge die OTP Bank über einen Marktanteil von etwa 26 Prozent. Anfang 1997 hätten die Marktanteile in den Sparten Privat- und Firmenkunden sowie öffentliche Körperschaften nahezu unverändert bei 69 und 10 sowie 74 Prozent gelegen. Dabei verwalte die OTP Bank über 60 Prozent der Spareinlagen der gesamten ungarischen Bevölkerung. Über zehn Tochtergesellschaften sei die Gesellschaft ebenfalls im Immobilien-, Leasing-, Versicherungs- und Investmentgeschäft tätig. Außerdem habe die Gesellschaft im Jahr 1996 die ungarische Merkantil Bank zu 100 Prozent übernommen. Merkantil sei eine kleine Spezialbank, die insbesondere im Bereich der Autofinanzierungen (Leasing) tätig sei und dabei einen Marktanteil von rund 20 Prozent in Ungarn habe.
Die OTP-Bank sei vollständig in privater Hand. Der Staat habe seinen restlichen Anteil von 25 Prozent verkauft. Er bleibe aber weiterhin im Besitz der "golden Share", die mit besonderen Stimmrechten ausgestattet sei. Zwar drohe auch in den Staaten Osteuropas eine Konsolidierungswelle im Bankengewerbe und außerdem verschärften ausländische Tochterbanken den Wettbewerb, aber dennoch scheine die OTP gut positioniert diese Situation erfolgreich zu überstehen. In einer aktuellen Studie habe die Credit Suisse First Boston den OTP-Aktien ein mittelfristiges Kurspotential von 40 Prozent zugestanden. Ein Investor sollte sich aber des Risikos eines solchen Emerging Markets-Investments bewußt sein und sich an einen strengen Stopp-Kurs halten, den die Analysten bei EUR 38 Euro sehen.
Der ungarische Aktienmarkt hinke noch immer hinter den Top-Performern der Region her. Diese Lücke könnte aber vergleichsweise schnell geschlossen werden. Attraktiv erschienen auf dem ungarischen Markt insbesondere die Aktien der OTP-Bank.
Im Zuge der Liberalisierung des ungarischen Bankenmarktes sei der OTP Bank bei der Bankenreform 1987 von der ungarischen Zentralbank die Funktion einer nationalen Sparkasse zugedacht worden. Zugleich habe die Bank die Servicefunktion für die Körperschaften und Kommunen übernommen. Inzwischen habe sich die Bank zu einer Universalbank entwickelt, die mit einem flächendeckenden Filialnetz alle Arten von Finanzdienstleistungen anbiete. Gemessen an ihrer Bilanzsumme verfüge die OTP Bank über einen Marktanteil von etwa 26 Prozent. Anfang 1997 hätten die Marktanteile in den Sparten Privat- und Firmenkunden sowie öffentliche Körperschaften nahezu unverändert bei 69 und 10 sowie 74 Prozent gelegen. Dabei verwalte die OTP Bank über 60 Prozent der Spareinlagen der gesamten ungarischen Bevölkerung. Über zehn Tochtergesellschaften sei die Gesellschaft ebenfalls im Immobilien-, Leasing-, Versicherungs- und Investmentgeschäft tätig. Außerdem habe die Gesellschaft im Jahr 1996 die ungarische Merkantil Bank zu 100 Prozent übernommen. Merkantil sei eine kleine Spezialbank, die insbesondere im Bereich der Autofinanzierungen (Leasing) tätig sei und dabei einen Marktanteil von rund 20 Prozent in Ungarn habe.
Die OTP-Bank sei vollständig in privater Hand. Der Staat habe seinen restlichen Anteil von 25 Prozent verkauft. Er bleibe aber weiterhin im Besitz der "golden Share", die mit besonderen Stimmrechten ausgestattet sei. Zwar drohe auch in den Staaten Osteuropas eine Konsolidierungswelle im Bankengewerbe und außerdem verschärften ausländische Tochterbanken den Wettbewerb, aber dennoch scheine die OTP gut positioniert diese Situation erfolgreich zu überstehen. In einer aktuellen Studie habe die Credit Suisse First Boston den OTP-Aktien ein mittelfristiges Kurspotential von 40 Prozent zugestanden. Ein Investor sollte sich aber des Risikos eines solchen Emerging Markets-Investments bewußt sein und sich an einen strengen Stopp-Kurs halten, den die Analysten bei EUR 38 Euro sehen.
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