Novartis neutral
17.12.02 13:05
Pictet
Die Analysten von Banque Pictet wiederholen im Rahmen einer Studie über den europäischen Pharmasektor ihre Empfehlung "neutral" für Aktien des Schweizer Pharmakonzerns Novartis (WKN 904278).
Die Attraktivität von Novartis liege in seinen defensiven Qualitäten, da es auf Grund seiner Palette von Markenmedikamenten der Konkurrenz generischer Produkte wenig ausgesetzt sei und zusätzlich durch das amerikanische, generische Tochterunternehmen Geneva noch von den auslaufenden Patenten der Konkurrenten profitiere.
Außerdem sei nach der Markteinführung von "Zelnorm" das Zulassungsrisiko in den USA auf die Medikamente "Xolair" und "Prexige" beschränkt. Dabei sei "Prexige" entscheidend für die mittelfristigen Aussichten. Deshalb sei die Stimmung für Novartis auch gesunken, als das Unternehmen im Oktober den Verdacht der Analysten bestätigt habe, dass sich die Markteinführung verzögern werde. Eine Untersuchung der Analysten lege auch nahe, dass die durchschnittliche Umsatzschätzung der Broker für "Prexige" von 1,5 - 2,3 Mrd. Schweizer Franken zu optimistisch sei, da sich das Medikament nicht deutlich von anderen unterscheide und angesichts des derzeitigen Marktklimas nur langsam Marktanteile dazugewinnen könnte.
Das Umsatzwachstum von Novartis werde in Zukunft in etwa dem Branchenschnitt entsprechen, es könnte aber sein, dass die Margen wegen der hohen Anlaufkosten eher stagnierten. Der Verkauf der Gesundheits-Lebensmittelsparte könnte im Jahr 2003 abgeschlossen sein. Auf Grund von Kommentaren von Geschäftsführer Vasella gebe es auch nach wie vor Spekulationen über eine Fusion mit dem Nachbarunternehmen Roche.
Die Kursentwicklung von Novartis habe in den letzten beiden Jahren jene seiner Konkurrenten übertroffen. Kurzfristig rechtfertigten die defensiven Qualitäten von Novartis auch einen gewissen Kursaufschlag, aber ein Aufschlag gegenüber dem Branchenschnitt von 20%, gemessen am EBITDA 2003, scheine zu hoch.
Aus diesem Grund sehen die Analysten von Banque Pictet die Aktie von Novartis nach wie vor als neutral mit einem Kursziel von 58 Schweizer Franken.
Die Attraktivität von Novartis liege in seinen defensiven Qualitäten, da es auf Grund seiner Palette von Markenmedikamenten der Konkurrenz generischer Produkte wenig ausgesetzt sei und zusätzlich durch das amerikanische, generische Tochterunternehmen Geneva noch von den auslaufenden Patenten der Konkurrenten profitiere.
Das Umsatzwachstum von Novartis werde in Zukunft in etwa dem Branchenschnitt entsprechen, es könnte aber sein, dass die Margen wegen der hohen Anlaufkosten eher stagnierten. Der Verkauf der Gesundheits-Lebensmittelsparte könnte im Jahr 2003 abgeschlossen sein. Auf Grund von Kommentaren von Geschäftsführer Vasella gebe es auch nach wie vor Spekulationen über eine Fusion mit dem Nachbarunternehmen Roche.
Die Kursentwicklung von Novartis habe in den letzten beiden Jahren jene seiner Konkurrenten übertroffen. Kurzfristig rechtfertigten die defensiven Qualitäten von Novartis auch einen gewissen Kursaufschlag, aber ein Aufschlag gegenüber dem Branchenschnitt von 20%, gemessen am EBITDA 2003, scheine zu hoch.
Aus diesem Grund sehen die Analysten von Banque Pictet die Aktie von Novartis nach wie vor als neutral mit einem Kursziel von 58 Schweizer Franken.
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