Nasdaq im Chartcheck
06.06.00 00:00
GSC Research
Beim Nasdaq hätten Anleger nach dem Verlassen des kurzfristigen Aufwärtstrendkanals Ende März in den letzten beiden Monaten ein wahres Blutbad erlebt, berichten die Experten von GSC Research.
Der Index habe zwischenzeitlich rund 40 Prozent seines Wertes wieder abgegeben, Einzelwerte seien teils noch deutlich stärker unter die Räder gekommen. Kursverluste bis 90 Prozent seien keine Seltenheit gewesen.
In der vergangenen Woche seien die Bären plötzlich von der Bildfläche verschwunden. Stolze 19 Prozent habe der Index innerhalb von fünf Handelstagen zulegen können. Die Folge: Der Markt werde bereits wieder mit vielen positiven Stimmen aus dem Analystenlager überschüttet. Unter technischen Gesichtspunkten könne jedoch noch nicht von Entwarnung gesprochen werden.
Konkret befinde sich der Nasdaq seit Wochen in einer breiten Tradingrange zwischen 3380 und 3960 Punkten. Man gehe davon aus, dass der Zwischenspurt der letzten Woche doch erhebliche Kraftreserven verschlungen habe. Zwar könnte der Markt noch bis an die obere Begrenzungslinie der genannten Tradingrange laufen, dort sollte dem Index dann aber erstmal die Luft ausgehen. Weiter nachgebende Kurse sollten sich zumindest kurzfristig einstellen.
Als Kaufsignal würde man beim Nasdaq erst ein Überschreiten der 4000 Punkte deuten. Dann wäre der Weg bis zumindest 4500 Punkte erst einmal frei. Dass dies jedoch in einem Atemzug vollbracht werden könne, scheine aber wie erwähnt höchst unwahrscheinlich.
Anleger sollten sich daher vom wieder aufkommenden Optimismus nicht zu sehr anstecken lassen und weiterhin vorsichtig agieren. Ein Kursniveau um 3500 Punkte sollte aber zum Shopping genutzt werden.
Der Index habe zwischenzeitlich rund 40 Prozent seines Wertes wieder abgegeben, Einzelwerte seien teils noch deutlich stärker unter die Räder gekommen. Kursverluste bis 90 Prozent seien keine Seltenheit gewesen.
In der vergangenen Woche seien die Bären plötzlich von der Bildfläche verschwunden. Stolze 19 Prozent habe der Index innerhalb von fünf Handelstagen zulegen können. Die Folge: Der Markt werde bereits wieder mit vielen positiven Stimmen aus dem Analystenlager überschüttet. Unter technischen Gesichtspunkten könne jedoch noch nicht von Entwarnung gesprochen werden.
Als Kaufsignal würde man beim Nasdaq erst ein Überschreiten der 4000 Punkte deuten. Dann wäre der Weg bis zumindest 4500 Punkte erst einmal frei. Dass dies jedoch in einem Atemzug vollbracht werden könne, scheine aber wie erwähnt höchst unwahrscheinlich.
Anleger sollten sich daher vom wieder aufkommenden Optimismus nicht zu sehr anstecken lassen und weiterhin vorsichtig agieren. Ein Kursniveau um 3500 Punkte sollte aber zum Shopping genutzt werden.
