Nabaltec kaufen
11.09.09 17:19
VEM Aktienbank AG
München (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der VEM Aktienbank, Raimund Saier, stuft die Nabaltec-Aktie mit dem Rating "kaufen" ein.
Das Management der Nabaltec AG habe am 25. August 2009 seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2009 bekannt gegeben. Der Gesamtumsatz sei um 41% auf EUR 16,72 Mio. gesunken (Q2 2008: EUR 28,19 Mio.). Die negativen Wachstumsraten würden die Analysten nicht verwundern, würden doch Nabaltecs Produkte ausschließlich von Kunden nachgefragt, welche massiv von der allgemeinen Wirtschaftskrise belastet würden (u. a. Bau, Stahl, Automobil, Elektronik). Positiv würden die Analysten die Entwicklung auf Nabaltecs Kostenseite sehen. Für das 2. Quartal 2009 sei ein nahezu ausgeglichenes EBIT von EUR -0,172 Mio. erreicht worden; dies vor allem aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen in den Bereichen Personal (Kurzarbeit kombiniert mit Lohnkürzungen) und Rohstoffeinsatz.
Die Analysten würden glauben, dass Nabaltec die Talsohle erreicht haben dürfte. Dies habe ihnen auch das Management in einem Interview am 2. September 2009 bestätigt. Erste positive Wirtschaftmeldungen würden erwarten lassen, dass spätestens ab 2010 die weltweite Krise vorbei sei. So würden aktuell Hochöfen wieder hochgefahren, müssten allerdings zuerst gewartet und zum Teil erneuert werden. Dies dürfte zu Auftragseingängen im Segment "technische Keramik" führen.
Auch die Elektronikindustrie scheine sich zu stabilisieren und somit dürften bald auch Produkte aus dem Bereich "funktionale Füllstoffe" vermehrt nachgefragt werden. Positiv sollte sich auch die aktuell geringe Lagerhaltung der Kunden auswirken.
Nichtsdestotrotz würden die Analysten glauben, dass ihre Umsatzprognose für 2009 zu aggressiv gewesen sei, und den erwarteten Umsatz für das Jahr 2009 von EUR 78,0 Mio. auf knapp EUR 73,0 Mio. reduzieren. Das EBIT würden sie aber nahezu unverändert lassen, da das Unternehmen in der Lage zu sein scheine, die Kosten doch deutlicher zu reduzieren als erwartet. Die Analysten würden mit einem operativen Verlust von EUR -2,031 Mio. rechnen.
Für das Geschäftsjahr 2010 würden die Analysten von einem Umsatzwachstum von 15% ausgehen, woraus sich ein Gesamtumsatz von EUR 83,6 Mio. ergeben sollte. Das EBIT dürfte mit EUR 3 Mio. zwar positiv ausfallen, die Analysten würden auf Nettobasis trotz allem mit einem Verlust von EUR -1,95 Mio. rechnen. Verantwortlich dafür seien erneut die sehr hohen Zinsaufwendungen aufgrund des hohen Verschuldungsgrads. Allerdings würden die Analysten damit rechnen, dass die Schulden ab 2010 sukzessive abgebaut werden könnten, da sich die Kapitalaufwendungen deutlich reduzieren dürften.
Im neuen Segment Additive laufe nach Angaben des Managements alles nach Plan und die Produktion werde langsam nach oben gefahren. Für 2010 würden die Analysten mit einem Umsatzbeitrag von EUR 3,5 Mio. rechnen.
Die Analysten würden ihr Kursziel von EUR 3,75 auf EUR 3,55 reduzieren. Die Senkung ergebe sich hauptsächlich aus der reduzierten Umsatzbasis, was längerfristig Auswirkungen auf die Verschuldung, Investitionen und Abschreibungen habe.
Die Analysten der VEM Aktienbank empfehlen die Nabaltec-Aktie weiterhin zum Kauf. (Analyse vom 11.09.2009) (11.09.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Management der Nabaltec AG habe am 25. August 2009 seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2009 bekannt gegeben. Der Gesamtumsatz sei um 41% auf EUR 16,72 Mio. gesunken (Q2 2008: EUR 28,19 Mio.). Die negativen Wachstumsraten würden die Analysten nicht verwundern, würden doch Nabaltecs Produkte ausschließlich von Kunden nachgefragt, welche massiv von der allgemeinen Wirtschaftskrise belastet würden (u. a. Bau, Stahl, Automobil, Elektronik). Positiv würden die Analysten die Entwicklung auf Nabaltecs Kostenseite sehen. Für das 2. Quartal 2009 sei ein nahezu ausgeglichenes EBIT von EUR -0,172 Mio. erreicht worden; dies vor allem aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen in den Bereichen Personal (Kurzarbeit kombiniert mit Lohnkürzungen) und Rohstoffeinsatz.
Die Analysten würden glauben, dass Nabaltec die Talsohle erreicht haben dürfte. Dies habe ihnen auch das Management in einem Interview am 2. September 2009 bestätigt. Erste positive Wirtschaftmeldungen würden erwarten lassen, dass spätestens ab 2010 die weltweite Krise vorbei sei. So würden aktuell Hochöfen wieder hochgefahren, müssten allerdings zuerst gewartet und zum Teil erneuert werden. Dies dürfte zu Auftragseingängen im Segment "technische Keramik" führen.
Auch die Elektronikindustrie scheine sich zu stabilisieren und somit dürften bald auch Produkte aus dem Bereich "funktionale Füllstoffe" vermehrt nachgefragt werden. Positiv sollte sich auch die aktuell geringe Lagerhaltung der Kunden auswirken.
Nichtsdestotrotz würden die Analysten glauben, dass ihre Umsatzprognose für 2009 zu aggressiv gewesen sei, und den erwarteten Umsatz für das Jahr 2009 von EUR 78,0 Mio. auf knapp EUR 73,0 Mio. reduzieren. Das EBIT würden sie aber nahezu unverändert lassen, da das Unternehmen in der Lage zu sein scheine, die Kosten doch deutlicher zu reduzieren als erwartet. Die Analysten würden mit einem operativen Verlust von EUR -2,031 Mio. rechnen.
Im neuen Segment Additive laufe nach Angaben des Managements alles nach Plan und die Produktion werde langsam nach oben gefahren. Für 2010 würden die Analysten mit einem Umsatzbeitrag von EUR 3,5 Mio. rechnen.
Die Analysten würden ihr Kursziel von EUR 3,75 auf EUR 3,55 reduzieren. Die Senkung ergebe sich hauptsächlich aus der reduzierten Umsatzbasis, was längerfristig Auswirkungen auf die Verschuldung, Investitionen und Abschreibungen habe.
Die Analysten der VEM Aktienbank empfehlen die Nabaltec-Aktie weiterhin zum Kauf. (Analyse vom 11.09.2009) (11.09.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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