NASDAQ Abwärtstrend nicht beendet
08.12.00 00:00
Changewave
Tobin Smith, Chefanalyst von Changewave, ist der Meinung, der Abwärtstrend der Technologiebörse NASDAQ sei noch nicht beendet. Ein, wenn auch noch so positiver Handelstag schaffe noch keinen Bullenmarkt. Derzeit sei zwar ein Stand von 2530 an der NASDAQ eine gewisse Bodenbildung, der Markt sei aber immer noch in einem extremen technischen Abwärtstrend mit einer sehr dicken Decke nach oben hin bei 3300.
Kurzfristtrader könnten sicherlich die Gelegenheiten nützen, die sich durch Zwischenhochs wie dem gestrigen, durch eine Ankündigung von Alan Greenspan ausgelösten, ergäben. So hätten sich etwa sich die von Changewave empfohlenen Aktien im Durchschnitt um 24 % nach oben bewegt. Man dürfe aber nicht vergessen, daß, technisch gesprochen, ein Durchbruch durch die 3300 Marke bei starkem Handelsvolumen nötig sei, um einen neuen Aufwärtstrend an der NASDAQ zu etablieren. Außerdem gebe es immer noch riesige fundamentale Hürden, die es zu überwinden gelte, so z. B. die Erwartung langsamer steigender Gewinne, massive Verkäufe zu Jahresende aus steuerlichen Gründen und diverse Gewinnwarnungen.
Und leider hänge die allergrößte Hürde immer noch schwer über dem Markt: Für einen langanhaltenden Aufwärtstrend fehle es an der ausreichend pessimistischen Grundstimmung. Jeder Gefühlsindikator, der von Analysten verfolgt werde, zeige das selbe Bild: Wir seien noch weit von jener „ich werfe das Handtuch“ Psychologie entfernt, die zu genügend starken Abverkäufen führe, um einen Bärenmarkt in einen Bullenmarkt zu wandeln. Mit anderen Worten, erst wenn jeder, der es erwäge, zu verkaufen, auch verkauft habe, verwandle sich der Verkaufsdruck in einen Kaufdruck, da dann jene, die kaufen wollten, auf keinen Verkaufswilligen stoßen, außer sie zahlen einen höheren Preis.
Kein Bärenmarkt der Geschichte sei jemals ohne eine abschließende Verkaufsflut, ausgelöst durch eine extrem pessimistische Börsenstimmung, zuendegegangen. Erst wenn die übrig gebliebenen Aktienbesitzer jene seien, die aus Überzeugung an ihren Aktien festhielten und unter keinen Umständen bereit seien zu verkaufen, sei aus technischer Sicht eine Trendwende möglich. Dies sei aber erst der fall, wenn die pessimistischen Erwartungen eindeutig in der Überzahl seien. Gerade gegen Ende der letzten Woche sei es aber wieder zu einem 3 : 1 Überhang der optimistischen Investoren gegenüber den pessimistischen gekommen, und das in einem Markt, der bereits 50 % an Wert verloren habe - ein sicheres Zeichen, daß es weiter nach unten gehen werde.
Kurzfristtrader könnten sicherlich die Gelegenheiten nützen, die sich durch Zwischenhochs wie dem gestrigen, durch eine Ankündigung von Alan Greenspan ausgelösten, ergäben. So hätten sich etwa sich die von Changewave empfohlenen Aktien im Durchschnitt um 24 % nach oben bewegt. Man dürfe aber nicht vergessen, daß, technisch gesprochen, ein Durchbruch durch die 3300 Marke bei starkem Handelsvolumen nötig sei, um einen neuen Aufwärtstrend an der NASDAQ zu etablieren. Außerdem gebe es immer noch riesige fundamentale Hürden, die es zu überwinden gelte, so z. B. die Erwartung langsamer steigender Gewinne, massive Verkäufe zu Jahresende aus steuerlichen Gründen und diverse Gewinnwarnungen.
Und leider hänge die allergrößte Hürde immer noch schwer über dem Markt: Für einen langanhaltenden Aufwärtstrend fehle es an der ausreichend pessimistischen Grundstimmung. Jeder Gefühlsindikator, der von Analysten verfolgt werde, zeige das selbe Bild: Wir seien noch weit von jener „ich werfe das Handtuch“ Psychologie entfernt, die zu genügend starken Abverkäufen führe, um einen Bärenmarkt in einen Bullenmarkt zu wandeln. Mit anderen Worten, erst wenn jeder, der es erwäge, zu verkaufen, auch verkauft habe, verwandle sich der Verkaufsdruck in einen Kaufdruck, da dann jene, die kaufen wollten, auf keinen Verkaufswilligen stoßen, außer sie zahlen einen höheren Preis.
Kein Bärenmarkt der Geschichte sei jemals ohne eine abschließende Verkaufsflut, ausgelöst durch eine extrem pessimistische Börsenstimmung, zuendegegangen. Erst wenn die übrig gebliebenen Aktienbesitzer jene seien, die aus Überzeugung an ihren Aktien festhielten und unter keinen Umständen bereit seien zu verkaufen, sei aus technischer Sicht eine Trendwende möglich. Dies sei aber erst der fall, wenn die pessimistischen Erwartungen eindeutig in der Überzahl seien. Gerade gegen Ende der letzten Woche sei es aber wieder zu einem 3 : 1 Überhang der optimistischen Investoren gegenüber den pessimistischen gekommen, und das in einem Markt, der bereits 50 % an Wert verloren habe - ein sicheres Zeichen, daß es weiter nach unten gehen werde.
