Microsoft verkaufen
29.03.04 10:52
iWatch
Den Experten von "iWatch" zufolge sollten Anleger ihre Microsoft-Aktien verkaufen.
Microsoft habe nun endlich das Urteil von der EU-Kartellbehörde erhalten: Knapp eine halbe Milliarde Euro Strafe seien zu zahlen. Bei Barreserven von 52 Mrd. US-Dollar tue dieser Betrag Microsoft nicht weh. Weh tue jedoch die Erkenntnis, dass die EU-Kartellbehörde nicht mehr gewillt sei, eine weitere Ausnutzung von Wettbewerbsvorteilen von Microsoft durch die Quasi-Monopolstellung im Markt der Betriebssysteme zu dulden.
Microsoft sei dadurch zu einem zahnlosen Tiger geworden. Der Erfolg des Unternehmens sei durch ein recht skrupelloses Geschäftsverhalten zustande gekommen. Dieses Verhalten werde nun von der Kartellbehörde unterbunden. Microsoft werde dadurch von einem Wachstumsmonster zu einer ganz normalen soliden Aktie mutieren. Der Kurs sei nach Einschätzung der Experten durch die hohen Barreserven nach unten abgesichert. Nach oben könne aber vorerst keine Phantasie mehr entwickelt werden.
Es stelle sich nun die Frage, was mit den Barreserven geschehe. Vor einigen Jahren noch hätte Microsoft ein eigenes Produkt wie die Spielkonsole Xbox kräftig subventioniert und damit Sonys Playstation und Nintendos Cube das Wasser abgegraben. Es habe genug Kapital, um die Xbox eine Zeit lang zu verschenken, um den einen oder anderen führenden Spielentwickler zu kaufen und damit auch diesen Markt binnen kurzer Zeit zu erobern.
Für knapp 4 Mrd. US-Dollar könnte Microsoft eine Reihe wichtiger Spieleanbieter wie Activision, Take-Two Interactive, THQ und Acclaim kaufen. Falls Microsoft wirklich die Vormachtstellung im Spielkonsolenmarkt anstrebe, dann könne es sich sogar die Übernahme des Marktführers der Spieleentwickler Electronic Arts zu 18 Mrd. US-Dollar leisten. Es würde auch schon reichen, diesen Unternehmen kräftige Prämien auszuschütten, wenn neue Spiele allein für die Xbox ein wenig früher verfügbar wären.
Aber nein, Microsoft habe letzte Woche den Preis für die Xbox gesenkt. Der Preis von Windows oder Office seien nach Wissen der Experten niemals gesenkt worden. Damit habe Microsoft sich nun den Spielregeln des Marktes angepasst.
Nun sei die Frage, was das Unternehmen nun mit dem vielen Bargeld mache. Nun, es werde erwartet, dass das Unternehmen dieses Frühjahr eine Sonderausschüttung in Form von einer saftigen Dividendenzahlung vorschlagen werde. Dadurch werde die Aktie für einige Anleger interessant, die die Spekulationssteuer umgehen wollen. Durch die von Bush gesenkte Besteuerung von Dividenden könnten Anleger durch die hohe Dividende zu der Microsoft-Aktie hingezogen werden und kurzfristig für einen Kursanstieg sorgen.
Danach sollte der Kurs auf absehbare Zeit erst einmal uninteressant sein. Anleger sollten also die Gelegenheit nutzen, um ihre Microsoft-Aktien zu verkaufen, so die Experten von "iWatch". Kurse zwischen 27 und 28 US-Dollar seien Verkaufskurse in den nächsten Monaten.
Microsoft habe nun endlich das Urteil von der EU-Kartellbehörde erhalten: Knapp eine halbe Milliarde Euro Strafe seien zu zahlen. Bei Barreserven von 52 Mrd. US-Dollar tue dieser Betrag Microsoft nicht weh. Weh tue jedoch die Erkenntnis, dass die EU-Kartellbehörde nicht mehr gewillt sei, eine weitere Ausnutzung von Wettbewerbsvorteilen von Microsoft durch die Quasi-Monopolstellung im Markt der Betriebssysteme zu dulden.
Microsoft sei dadurch zu einem zahnlosen Tiger geworden. Der Erfolg des Unternehmens sei durch ein recht skrupelloses Geschäftsverhalten zustande gekommen. Dieses Verhalten werde nun von der Kartellbehörde unterbunden. Microsoft werde dadurch von einem Wachstumsmonster zu einer ganz normalen soliden Aktie mutieren. Der Kurs sei nach Einschätzung der Experten durch die hohen Barreserven nach unten abgesichert. Nach oben könne aber vorerst keine Phantasie mehr entwickelt werden.
Für knapp 4 Mrd. US-Dollar könnte Microsoft eine Reihe wichtiger Spieleanbieter wie Activision, Take-Two Interactive, THQ und Acclaim kaufen. Falls Microsoft wirklich die Vormachtstellung im Spielkonsolenmarkt anstrebe, dann könne es sich sogar die Übernahme des Marktführers der Spieleentwickler Electronic Arts zu 18 Mrd. US-Dollar leisten. Es würde auch schon reichen, diesen Unternehmen kräftige Prämien auszuschütten, wenn neue Spiele allein für die Xbox ein wenig früher verfügbar wären.
Aber nein, Microsoft habe letzte Woche den Preis für die Xbox gesenkt. Der Preis von Windows oder Office seien nach Wissen der Experten niemals gesenkt worden. Damit habe Microsoft sich nun den Spielregeln des Marktes angepasst.
Nun sei die Frage, was das Unternehmen nun mit dem vielen Bargeld mache. Nun, es werde erwartet, dass das Unternehmen dieses Frühjahr eine Sonderausschüttung in Form von einer saftigen Dividendenzahlung vorschlagen werde. Dadurch werde die Aktie für einige Anleger interessant, die die Spekulationssteuer umgehen wollen. Durch die von Bush gesenkte Besteuerung von Dividenden könnten Anleger durch die hohe Dividende zu der Microsoft-Aktie hingezogen werden und kurzfristig für einen Kursanstieg sorgen.
Danach sollte der Kurs auf absehbare Zeit erst einmal uninteressant sein. Anleger sollten also die Gelegenheit nutzen, um ihre Microsoft-Aktien zu verkaufen, so die Experten von "iWatch". Kurse zwischen 27 und 28 US-Dollar seien Verkaufskurse in den nächsten Monaten.
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