Merck Outperformer
23.08.06 10:06
LRP
Mainz (aktiencheck.de AG) - Alexander Groschke, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, stuft die Aktie von Merck nach wie vor mit "Outperformer" ein.
Das NICE, National Institute for Clinical Excellence, habe vorgestern negative Empfehlungen für die beiden Darmkrebsmedikamente Erbitux von Merck und Avastin von Roche abgegeben. Erbitux und Avastin seien beide so genannte "targeted therapies". Darunter verstehe man moderne Medikamente, zumeist Antikörper, die gezielt den Tumor attackieren und dabei weniger Nebenwirkungen als die klassische Chemotherapie aufweisen würden. Beide Mittel hätten eine lebensverlängernde Wirkung nachgewiesen.
Die Therapiekosten seien mit 17.000 GBP (Avastin) bzw. 12.000 GBP (Erbitux) sehr hoch. Laut NICE würden die Vorteile dieser modernen Medikamente nicht die hohen Kosten rechtfertigen. Damit sei der britische Markt praktisch "gestorben". Darüber hinaus könnte die Entscheidung Signalcharakter in Europa haben. Neben Roche und Merck setze eine ganze Reihe von Unternehmen (z.B. Bayer/Schering) inzwischen auf die Onkologie als lukratives Indikationsgebiet. Wenn sich zukünftig die sehr hohen Preise nicht mehr erzielen lassen würden, würde diese Strategie einen herben Dämpfer erhalten. Zum britischen NICE gebe es inzwischen das deutsche Pendant IQWiG, Instititut für Qualität und Wirtschaftlichkeit, im Gesundheitswesen. Letztlich würden Kosten/Nutzen-Abwägungen eine immer größere Bedeutung erlangen.
Die Analysten der LRP bewerten die Merck-Aktie weiterhin mit dem Rating "Outperformer". Das Kursziel 12/2006 liege bei 90,00 Euro. (23.08.2006/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das NICE, National Institute for Clinical Excellence, habe vorgestern negative Empfehlungen für die beiden Darmkrebsmedikamente Erbitux von Merck und Avastin von Roche abgegeben. Erbitux und Avastin seien beide so genannte "targeted therapies". Darunter verstehe man moderne Medikamente, zumeist Antikörper, die gezielt den Tumor attackieren und dabei weniger Nebenwirkungen als die klassische Chemotherapie aufweisen würden. Beide Mittel hätten eine lebensverlängernde Wirkung nachgewiesen.
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