Medigene verkaufen
14.07.00 00:00
Value Research
Nach Aussage der Analysten von Value Research ist Medigene (WKN 502090) ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Indikationen Kardiologie und Onkologie spezialisiert hat.
Die Firma entwickele Medikamente und Impfstoffe zur Behandlung von Herzinsuffizienz, bösartigen Melanomen, Eierstockkrebs und gutartigen Genitalwarzen. Zwei der Wirkstoffe - Polyphenon E und Etoximir - würden sich in der klinischen Entwicklung befinden. Polyphenon E (ein Extrakt aus Grünteeblättern) solle als OTC-Produkt gegen Genitalwarzen eigenständig vertrieben werden. Etoximir hingegen, als Medikament gegen Herzinsuffizienz, solle in der klinischen Erprobungsphase III auslizensiert werden. Zusätzlich sollen Einnahmen über F&E- und Technologieverträge und den Verkauf von Disease-Targets durch die zwei eigenentwickelten Technologieplattformen Integrated Target Definition (ITD) und rAAV-Genvektoren erzielt werden. Mit Hilfe dieser Plattformen habe Medigene zusätzliche Wirkstoffe für die oben genannten Indikationen entwickelt, die sich in der präklinischen Phase befinden. Diese würden jetzt in Zusammenarbeit mit Aventis und Schering weiterentwickelt werden.
Die Kursentwicklung der Aktie sei - wie bei jedem Produktentwickler - stark abhängig von den Ergebnissen der klinischen Testphasen. Diese Abhängigkeit werde durch die beiden extern validierten Technologieplattformen etwas abgemildert. Die Chancen der beiden Produkte, die sich in der klinischen Erprobung befinden, sehen die Experten von Value Research als eher gering an. Bei dem Einen handele es sich um eine Salbe, die aus Grünteeblättern hergestellt werde, bei dem Anderen um einen Wirkstoff gegen Herzinsuffizienz, ein Gebiet, in dem es schon eine Vielzahl von Medikamenten auf dem Markt gebe. Um eben diesen zu erreichen, habe das Präparat von Medigene außerdem noch eine sehr lange Entwicklungsphase vor sich (geschätzter Markteintritt 2006), in der ein hohes Ausfallrisiko bestehe. Auch die extrem hohe Bewertung - verglichen mit US amerikanischen Biotechnologie-Unternehmen – lässt die Experten nicht optimistischer für die Entwicklung des Wertes werden, und empfehlen deshalb Zeichnungsgewinne mitzunehmen und die Aktie zu verkaufen.
Die Firma entwickele Medikamente und Impfstoffe zur Behandlung von Herzinsuffizienz, bösartigen Melanomen, Eierstockkrebs und gutartigen Genitalwarzen. Zwei der Wirkstoffe - Polyphenon E und Etoximir - würden sich in der klinischen Entwicklung befinden. Polyphenon E (ein Extrakt aus Grünteeblättern) solle als OTC-Produkt gegen Genitalwarzen eigenständig vertrieben werden. Etoximir hingegen, als Medikament gegen Herzinsuffizienz, solle in der klinischen Erprobungsphase III auslizensiert werden. Zusätzlich sollen Einnahmen über F&E- und Technologieverträge und den Verkauf von Disease-Targets durch die zwei eigenentwickelten Technologieplattformen Integrated Target Definition (ITD) und rAAV-Genvektoren erzielt werden. Mit Hilfe dieser Plattformen habe Medigene zusätzliche Wirkstoffe für die oben genannten Indikationen entwickelt, die sich in der präklinischen Phase befinden. Diese würden jetzt in Zusammenarbeit mit Aventis und Schering weiterentwickelt werden.
Die Kursentwicklung der Aktie sei - wie bei jedem Produktentwickler - stark abhängig von den Ergebnissen der klinischen Testphasen. Diese Abhängigkeit werde durch die beiden extern validierten Technologieplattformen etwas abgemildert. Die Chancen der beiden Produkte, die sich in der klinischen Erprobung befinden, sehen die Experten von Value Research als eher gering an. Bei dem Einen handele es sich um eine Salbe, die aus Grünteeblättern hergestellt werde, bei dem Anderen um einen Wirkstoff gegen Herzinsuffizienz, ein Gebiet, in dem es schon eine Vielzahl von Medikamenten auf dem Markt gebe. Um eben diesen zu erreichen, habe das Präparat von Medigene außerdem noch eine sehr lange Entwicklungsphase vor sich (geschätzter Markteintritt 2006), in der ein hohes Ausfallrisiko bestehe. Auch die extrem hohe Bewertung - verglichen mit US amerikanischen Biotechnologie-Unternehmen – lässt die Experten nicht optimistischer für die Entwicklung des Wertes werden, und empfehlen deshalb Zeichnungsgewinne mitzunehmen und die Aktie zu verkaufen.
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