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Mi, 22. April 2026, 23:55 Uhr

Medienwerte schwere Einschätzung


31.07.03 14:48
BoersenMan.de

Die Experten von "BoersenMan.de" berichten, dass Medienunternehmen sich extrem schwer bewerten lassen.

Die Fernsehkette ProSiebenSat1 gehöre den Gläubigerbanken. Die Banken würden gern verkaufen. Denn Bänker wollten keine Entertainer sein. Doch der Film habe längst begonnen: Geheimnisvolle Kaufinteressenten, milliardenschwer. Ellenbogen, harte Bandagen. Mitten drin ein Mann namens Haim Saban. Ein Medienunternehmer aus den USA mit Wurzeln im Nahen Osten, voller Geld und anderer Geheimnisse. Groß geworden mit den Power Rangers, einer ruppigen Comic-Serie. Er habe ProSiebenSat1 kaufen wollen, um jeden Preis. Nur als es ums Bezahlen gegangen sei, sei er plötzlich weg gewesen. Sieben Wochen sei das her. Nun sei er wieder gesehen worden. Verstärkt um Finanzinvestoren, wolle er es angeblich noch einmal versuchen. ProSieben, die Zweite.

Mal im Ernst: Medienunternehmen würden sich extrem schwer bewerten lassen. Die Frage sei. wie viel eine Filmbibliothek koste und ob Harald Schmidt auch morgen noch Lacher auf seiner Seite habe. Der ewige Übernahmepoker verschleiere das. Der Aktienkurs gehe trotzdem mit: Trete Saban neu auf den Plan, steige er an. Sei er wieder weg, rutsche er ab. Anleger, die die Show durchschauen würden, würden profitieren.