Internetwerte unverändert
25.09.00 00:00
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Die zurückliegende Woche sei sehr turbulent verlaufen, obwohl sich unter dem Strich der Nasdaq Composite Index (-0,8%) und der ISDEX (+2%), der Index der 50 wichtigsten Internetwerte im Wochenvergleich kaum verändert hätten.
Bis Donnerstag sei der Handel von der zwiespältigen Stimmung der Anleger geprägt gewesen, die einerseits zunehmend der Meinung gewesen seien, dass der Markt überverkauft sei und nicht den Einstieg verpassen wollten und andererseits aber Bedenken hatten, dass der hohe Ölpreis und der schwache Dollar die Wirtschaft aus dem Gleichgewicht werfe. Auf die Stimmung der Anleger habe dabei auch die Tatsache gedrückt, dass das US-Handelsbilanzdefizit sich auf einen Rekordstand von $31,89 Mrd. im Juli ausgeweitet habe.
Unterdessen habe die Fed in ihrem Beige Book-Report bestätigt, dass sie im August und Anfang diesen Monats weitere Anzeichen einer sich abkühlenden Wirtschaft registriert habe und von daher die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf den hohen Ölpreis und das Handelsbilanzdefizit mit steigenden Zinsen reagiere, gering sei. Die Gewinnwarnung des Chipgiganten Intel habe am Freitag die Richtung an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq bestimmt.
Intel hätte am Donnerstag nachbörslich angekündigt, dass seine Umsätze für das 3. Quartal wahrscheinlich aufgrund einer geringeren Nachfrage aus Europa die Erwartungen der Analysten nicht treffen würden, woraufhin der Wert nachbörslich sofort um 21% abgegeben habe. Abmildernd auf den durch Intel hervorgerufenen Verkaufsdruck bei fast den gesamten Technologiewerten habe sich allerdings der gefallene Ölpreis und der sich etwas erholte Euro ausgewirkt.
Der Ölpreis sei am Freitag in in New York von $38 pro Barrel auf etwas unter $33 pro Barrel gesunken, nachdem die amerikanische Regierung zugesagt hätte kurzfristig einen Teil ihrer strategischen staatlichen Ölreserven bereitzustellen und die EZB geplant habe zusammen mit der Zentralbank der USA und der von Japan eine konzertierte Aktion zugunsten des Euro durchzuführen,
was diesem den Auftrieb gegeben habe.
Ein schwacher Euro wirke sich belastend auf die exportorientierten amerikanischen Werte aus und auch für Europa sei er auf Dauer nicht wünschenswert, da er hier die Inflation anheize und die EZB zwinge die Zinsen anzuheben, wodurch die gerade in Fahrt kommende Konjunktur einen Dämpfer bekommen würde.
Die Frage, die die Anleger beschäftige, sei aber die, wann die Herbstrallye endlich einsetze, bzw. ob überhaupt mit einer solchen zu rechnen sei. Da der September traditionell ein unruhiger Monat sei, gingen die Analysten von Internetaktien.de auch in der nächsten Woche noch von einigen Kurskapriolen aus, denn die Gewinnwarnung von Intel werde den Investoren noch in den Knochen sitzen. Aber schon jetzt könnten bei Kursschwächen Käufe institutioneller Investoren verzeichnet werden, die sich ab Oktober verstärken sollten.
Wer in amerikanische Internetwerte investiere, sollte sich zwar vor Augen halten, dass der Euro langfristig sein niedriges Niveau nicht beibehalten werde und Währungsverluste drohten, aber die Kurschancen dürften dese Befürchtung relativieren.
Bis Donnerstag sei der Handel von der zwiespältigen Stimmung der Anleger geprägt gewesen, die einerseits zunehmend der Meinung gewesen seien, dass der Markt überverkauft sei und nicht den Einstieg verpassen wollten und andererseits aber Bedenken hatten, dass der hohe Ölpreis und der schwache Dollar die Wirtschaft aus dem Gleichgewicht werfe. Auf die Stimmung der Anleger habe dabei auch die Tatsache gedrückt, dass das US-Handelsbilanzdefizit sich auf einen Rekordstand von $31,89 Mrd. im Juli ausgeweitet habe.
Unterdessen habe die Fed in ihrem Beige Book-Report bestätigt, dass sie im August und Anfang diesen Monats weitere Anzeichen einer sich abkühlenden Wirtschaft registriert habe und von daher die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf den hohen Ölpreis und das Handelsbilanzdefizit mit steigenden Zinsen reagiere, gering sei. Die Gewinnwarnung des Chipgiganten Intel habe am Freitag die Richtung an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq bestimmt.
Der Ölpreis sei am Freitag in in New York von $38 pro Barrel auf etwas unter $33 pro Barrel gesunken, nachdem die amerikanische Regierung zugesagt hätte kurzfristig einen Teil ihrer strategischen staatlichen Ölreserven bereitzustellen und die EZB geplant habe zusammen mit der Zentralbank der USA und der von Japan eine konzertierte Aktion zugunsten des Euro durchzuführen,
was diesem den Auftrieb gegeben habe.
Ein schwacher Euro wirke sich belastend auf die exportorientierten amerikanischen Werte aus und auch für Europa sei er auf Dauer nicht wünschenswert, da er hier die Inflation anheize und die EZB zwinge die Zinsen anzuheben, wodurch die gerade in Fahrt kommende Konjunktur einen Dämpfer bekommen würde.
Die Frage, die die Anleger beschäftige, sei aber die, wann die Herbstrallye endlich einsetze, bzw. ob überhaupt mit einer solchen zu rechnen sei. Da der September traditionell ein unruhiger Monat sei, gingen die Analysten von Internetaktien.de auch in der nächsten Woche noch von einigen Kurskapriolen aus, denn die Gewinnwarnung von Intel werde den Investoren noch in den Knochen sitzen. Aber schon jetzt könnten bei Kursschwächen Käufe institutioneller Investoren verzeichnet werden, die sich ab Oktober verstärken sollten.
Wer in amerikanische Internetwerte investiere, sollte sich zwar vor Augen halten, dass der Euro langfristig sein niedriges Niveau nicht beibehalten werde und Währungsverluste drohten, aber die Kurschancen dürften dese Befürchtung relativieren.
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