Intel halten
17.01.01 00:00
BfG Bank
Der weltgrößte Chiphersteller Intel (WKN 855681) hat gestern nach Börsenschluss die mit Spannung erwarteten Ergebnisse für das vierte Quartal vorgelegt, so die Analysten der BfG-Bank.
Nachdem Intel im 4. Quartal mit einen Gewinn/Aktie von 38 Cents die Prognosen der Analysten habe erfüllen können, rechne der Konzern jedoch für das 1. Quartal 2001 aufgrund saisonaler Faktoren und den Folgen einer sich weltweit abschwächenden Wirtschaft mit einem Umsatzrückgang von 15 %. Im abgelaufenen vierten Quartal habe das Unternehmen einen Umsatz von 8,7 Mrd. Dollar (+ 6 % ggü. VJ) erzielt. In der Vergangenheit hätten die Erstquartalsumsätze des Chipherstellers rund 5 % unter den Erlösen des 4. Quartal gelegen.
Maßgeblich für Intel werde die weitere Entwicklung auf dem Chipmarkt sein. Sollten die Chippreise jedoch bis zum dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wieder steigen, solle der gesamte Halbleitersektor sich von seiner Wachstumsdelle wieder erholen können. Insgesamt werde also damit zu rechnen sein, dass der Branche in 2001 ein entscheidendes, aber auch schwieriges Jahr bevorstehe. Intel werde jedoch in 2001 Investitionsausgaben in Höhe von 7,5 Mrd. $ (2000: 6,7 Mrd. $) tätigen. Des weiteren verfüge Intel über große Barreserven, die selbst im Rahmen einer sich abkühlenden Wirtschaft Investitionen ermöglichen. Dabei wolle sich Intel neben dem Bereich Chips für die PC-Industrie stärker auf das wachstumsstärkere Segment der Konsumentenelektronik konzentrieren und in der Chip-Produktion zu Chips mit kleineren Leiterbreiten und größeren Wafer-Platten übergehen.
Die Aktie habe sich nach Bekanntgabe der Zahlen im nachbörslichen Handel leicht verbessern können. Dennoch sei zunächst mit anhaltend hohen Volatilitäten zu rechnen. Der Absatz des neu eingeführten Pentium IV-Prozessors laufe nur schleppend an. Zwar habe die Aktie von ihrem Hoch bereits 50 % eingebüßt, ein Rückschlag auf die 25-Dollar-Marke sei aus charttechnischer Sicht jedoch nicht auszuschließen.
Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher halten.
Nachdem Intel im 4. Quartal mit einen Gewinn/Aktie von 38 Cents die Prognosen der Analysten habe erfüllen können, rechne der Konzern jedoch für das 1. Quartal 2001 aufgrund saisonaler Faktoren und den Folgen einer sich weltweit abschwächenden Wirtschaft mit einem Umsatzrückgang von 15 %. Im abgelaufenen vierten Quartal habe das Unternehmen einen Umsatz von 8,7 Mrd. Dollar (+ 6 % ggü. VJ) erzielt. In der Vergangenheit hätten die Erstquartalsumsätze des Chipherstellers rund 5 % unter den Erlösen des 4. Quartal gelegen.
Die Aktie habe sich nach Bekanntgabe der Zahlen im nachbörslichen Handel leicht verbessern können. Dennoch sei zunächst mit anhaltend hohen Volatilitäten zu rechnen. Der Absatz des neu eingeführten Pentium IV-Prozessors laufe nur schleppend an. Zwar habe die Aktie von ihrem Hoch bereits 50 % eingebüßt, ein Rückschlag auf die 25-Dollar-Marke sei aus charttechnischer Sicht jedoch nicht auszuschließen.
Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher halten.
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