Infineon kein Investment
25.05.09 11:54
Smart Investor
Wolfratshausen (aktiencheck.de AG) - Laut den Experten von "Smart Investor" braucht keine Investor solch einen "Un-Wert" wie die Aktie von Infineon in seinem Depot.
Nicht jeder plötzliche Kursaufschwung der vergangenen Wochen erscheine fundamental begründet. So habe das Unternehmen zuletzt mit Ausnahme der Wireless-Sparte in allen Geschäftsbereichen weitere Umsatzrückgänge hinnehmen müssen. Der Free Cashflow sei ebenso wie das Nettoergebnis erneut deutlich negativ ausgefallen. Warum explodiere dann die zwischenzeitlich zum Penny-Stock degradierte Aktie in der Spitze um über 500%? Das hänge wiederum mit den niedrigen Erwartungen zusammen. Außerdem hätten einige Aussagen des Managements für einen zarten Silberstreif am Horizont gesorgt. Demnach sei mit dem zweiten Quartal der Tiefpunkt der Umsatzentwicklung sehr wahrscheinlich erreicht. Marktanteilsgewinne im Wireless-Geschäft und kleine Fortschritte bei der Refinanzierung seien umgehend mit satten Kursaufschlägen belohnt worden.
Die Experten sähen hierin bestenfalls einen vorübergehenden Aufschwung. Mittelfristig dürfte sich der Markt wieder auf Infineons traurige Fundamentaldaten konzentrieren. Daher würden sie auch an dem von manchen Analysten bereits in Aussicht gestellten Break-even zweifeln. Überhaupt sei das Unternehmen bislang vornehmlich als gigantischer Wertvernichter in Erscheinung getreten. Auch in den letzten Jahren habe sich beobachten lassen, wie die Schulden kontinuierlich angestiegen seien, während das Eigenkapital und die liquiden Mittel im Gegenzug dahin geschmolzen seien.
Solch einen "Un-Wert" wie die Aktie von Infineon braucht kein Anleger in seinem Depot, so die Experten von "Smart Investor". (Ausgabe 06) (25.05.2009/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Nicht jeder plötzliche Kursaufschwung der vergangenen Wochen erscheine fundamental begründet. So habe das Unternehmen zuletzt mit Ausnahme der Wireless-Sparte in allen Geschäftsbereichen weitere Umsatzrückgänge hinnehmen müssen. Der Free Cashflow sei ebenso wie das Nettoergebnis erneut deutlich negativ ausgefallen. Warum explodiere dann die zwischenzeitlich zum Penny-Stock degradierte Aktie in der Spitze um über 500%? Das hänge wiederum mit den niedrigen Erwartungen zusammen. Außerdem hätten einige Aussagen des Managements für einen zarten Silberstreif am Horizont gesorgt. Demnach sei mit dem zweiten Quartal der Tiefpunkt der Umsatzentwicklung sehr wahrscheinlich erreicht. Marktanteilsgewinne im Wireless-Geschäft und kleine Fortschritte bei der Refinanzierung seien umgehend mit satten Kursaufschlägen belohnt worden.
Solch einen "Un-Wert" wie die Aktie von Infineon braucht kein Anleger in seinem Depot, so die Experten von "Smart Investor". (Ausgabe 06) (25.05.2009/ac/a/t)
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