Hochtief: Lithium-Projekt mit Vulcan Energy
24.04.26 05:45
Börse Global
Knapp 180 Prozent Kursgewinn in zwölf Monaten — und Hochtief liefert weiter Argumente, warum das kein Ausreißer war. Gleich zwei Meldungen vom Mittwoch zeigen, wie der Essener Konzern sein Profil schärft: weg vom reinen Baugeschäft, hin zu strategischer Infrastruktur.
Lithium aus dem Oberrheingraben
Hochtief gehört einem Investorenkonsortium an, das das sogenannte Lionheart-Projekt von Vulcan Energy unterstützt. Siemens verstärkt das Konsortium über seine Finanzsparte. Das Projekt zielt auf eine europäische Lithium-Lieferkette — Produktionsstandort ist der Oberrheingraben. Die geplante Jahreskapazität: rund 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid. Das reicht rechnerisch für Batterien von 500.000 Elektrofahrzeugen.
Die EU hat das Vorhaben als strategisches Projekt eingestuft. Für Hochtief ist das Engagement mehr als ein Finanzinvestment. Es signalisiert, dass der Konzern Megatrends wie die Dekarbonisierung aktiv nutzen will — nicht nur als Auftragnehmer, sondern als Kapitalgeber.
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Turner baut in Orlando
Parallel dazu gewinnt die US-Tochter Turner Construction einen neuen Großauftrag. Das Unternehmen übernimmt die Generalunternehmerschaft für „Westcourt Orlando" — ein Mischnutzungsprojekt im Stadtzentrum von Orlando mit Büros, Wohnungen und Gastronomie. Turner war bereits zwei Jahre in der Vorplanung eingebunden.
Nordamerika bleibt damit ein verlässlicher Wachstumsmotor. Neben klassischem Hochbau profitiert Turner vom Boom bei KI-Rechenzentren, die komplexe Ingenieurleistungen nachfragen.
Zahlen, Hauptversammlung, Quartalsbericht
Für 2026 peilt das Management ein operatives Konzernergebnis zwischen 950 Millionen und 1,025 Milliarden Euro an. Die Aktie notiert bei 461 Euro — knapp unter dem Rekordhoch von 467 Euro, das erst Mitte April markiert wurde.
In der kommenden Woche tagt die Hauptversammlung. Auf der Tagesordnung steht eine Dividende von 6,60 Euro je Aktie — ein spürbarer Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Im Mai folgt dann der Quartalsbericht für das erste Quartal 2026. Marktbeobachter werden prüfen, ob die neuen Beteiligungen und Aufträge bereits erste Spuren in den Zahlen hinterlassen.
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