Helkon überdurchschnittlich
13.10.00 00:00
HypoVereinsbank
Helkon Media (WKN 608050) deckt die gesamte Wertschöpfungskette „Film“ aus einer Hand ab, berichten die Analysten der HypoVereinsbank.
In ausgewählten Bereichen sei die Gesellschaft in eigener Regie aktiv, in anderen bediene sie sich der Hilfe strategischer Partner. Die Gesellschaft stelle im Medienbereich das Core Investment der HypoVereinsbank dar. Die Gründe hierfür seien die frühzeitigen Weichenstellungen auf der Beschaffungsseite, die bereits weit fortgeschrittene Internationalisierungsstrategie und vor allem die komfortable Position der Gesellschaft im derzeit besonders kritisch eingeschätzten TV-Markt. Früher als die meisten Wettbewerber habe die Gesellschaft beispielsweise die Chancen für mittelständische Lizenzrechtehändler erkannt, aus der sich ändernden Produzentenlandschaft in den USA eigene Vorteile zu ziehen. Die Gesellschaft habe sich durch das frühzeitige Handeln noch sehr günstige Konditionen sichern können.
Einhergehend mit den Veränderungen auf der Beschaffungsseite hätten sich für Helkon Media auch Verwertungschancen im Ausland eröffnet. Hierzu habe es allerdings erst eines eingespielten internationalen Vertriebsapparates bedurft. Diesen habe die Gesellschaft zwischenzeitlich bereits in Form eines relativ engmaschigen Vertriebsnetzes aufgebaut, das sich teilweise auf konzerneigene Aktivitäten stütze und teilweise auf Kooperationspartner. Auf der Beschaffungsseite hätten dadurch vermehrt preislich vergleichsweise attraktive Weltrechte erworben werden können. Die Internationalisierung werde bereits im laufenden Geschäftsjahr dazu führen, dass der Auslandsumsatz deutlich über dem Deutschlandumsatz liegen werde. Die Abhängigkeit vom zunehmend schwieriger werdenden Inlandsmarkt werde dadurch erheblich verringert.
Die Abhängigkeit vom deutschen Markt stelle derzeit für die meisten Unternehmen der Medien-Branche das größte Problem dar, da sie sich auf der TV-Abnehmerseite mit einem Monopolisten (Pay-TV) bzw. mit einem „funktionsfähigen“ Oligopol (Free-TV) konfrontiert sehen würden. Derzeit könne im deutschen TV-Markt von einem regelrechten Käuferstreik gesprochen werden. Helkon Media würden die Analysten von allen deutschen Lizenzrechtehändler dabei in der günstigsten Position sehen, da die Gesellschaft einerseits bereits stark international aktiv sei und andererseits über mehrjährige Verträge verfüge, die einen Verkauf an das Pay- und Free-TV zu sehr günstigen Konditionen garantieren würden. Der Konzern werde in den nächsten Jahren selbst im wachstumsverwöhnten Medienbereich überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten bei Umsatz und Ertrag verzeichnen.
Hier würden sich die vermehrt in die Vermarktung kommenden US-Mainstream-Produktionen widerspiegeln, aber auch die zunehmend internationalen Verwertungserlöse. Da das Unternehmen nur die Kernbereiche selbst abdecke und in den übrigen Geschäftsfeldern auf Partnerunternehmen setze, bleibe Helkon Media sehr „lean“; Umsatzzuwächse würden sich daher überdurchschnittlich im Ertrag niederschlagen. Die Analysten würden im laufenden Geschäftsjahr 2000/01 (31.7.) und im Folgejahr Umsatzzuwächse von 150% (davon knapp 50% konsolidierungsbedingt) bzw. 34% erwarten. Das Ergebnis je Aktie entwickele sich nach ihren Schätzungen ausgehend von rd. EUR 0,45 (1999/00), über EUR 1,07 (2000/01) auf EUR 1,59 (2001/02). Angesichts des im Branchenvergleich sehr günstigen Risikoprofils und der niedrigen Bewertung würden die Analysten der Aktie eine überdurchschnittliche Kursentwicklung zubilligen.
In ausgewählten Bereichen sei die Gesellschaft in eigener Regie aktiv, in anderen bediene sie sich der Hilfe strategischer Partner. Die Gesellschaft stelle im Medienbereich das Core Investment der HypoVereinsbank dar. Die Gründe hierfür seien die frühzeitigen Weichenstellungen auf der Beschaffungsseite, die bereits weit fortgeschrittene Internationalisierungsstrategie und vor allem die komfortable Position der Gesellschaft im derzeit besonders kritisch eingeschätzten TV-Markt. Früher als die meisten Wettbewerber habe die Gesellschaft beispielsweise die Chancen für mittelständische Lizenzrechtehändler erkannt, aus der sich ändernden Produzentenlandschaft in den USA eigene Vorteile zu ziehen. Die Gesellschaft habe sich durch das frühzeitige Handeln noch sehr günstige Konditionen sichern können.
Die Abhängigkeit vom deutschen Markt stelle derzeit für die meisten Unternehmen der Medien-Branche das größte Problem dar, da sie sich auf der TV-Abnehmerseite mit einem Monopolisten (Pay-TV) bzw. mit einem „funktionsfähigen“ Oligopol (Free-TV) konfrontiert sehen würden. Derzeit könne im deutschen TV-Markt von einem regelrechten Käuferstreik gesprochen werden. Helkon Media würden die Analysten von allen deutschen Lizenzrechtehändler dabei in der günstigsten Position sehen, da die Gesellschaft einerseits bereits stark international aktiv sei und andererseits über mehrjährige Verträge verfüge, die einen Verkauf an das Pay- und Free-TV zu sehr günstigen Konditionen garantieren würden. Der Konzern werde in den nächsten Jahren selbst im wachstumsverwöhnten Medienbereich überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten bei Umsatz und Ertrag verzeichnen.
Hier würden sich die vermehrt in die Vermarktung kommenden US-Mainstream-Produktionen widerspiegeln, aber auch die zunehmend internationalen Verwertungserlöse. Da das Unternehmen nur die Kernbereiche selbst abdecke und in den übrigen Geschäftsfeldern auf Partnerunternehmen setze, bleibe Helkon Media sehr „lean“; Umsatzzuwächse würden sich daher überdurchschnittlich im Ertrag niederschlagen. Die Analysten würden im laufenden Geschäftsjahr 2000/01 (31.7.) und im Folgejahr Umsatzzuwächse von 150% (davon knapp 50% konsolidierungsbedingt) bzw. 34% erwarten. Das Ergebnis je Aktie entwickele sich nach ihren Schätzungen ausgehend von rd. EUR 0,45 (1999/00), über EUR 1,07 (2000/01) auf EUR 1,59 (2001/02). Angesichts des im Branchenvergleich sehr günstigen Risikoprofils und der niedrigen Bewertung würden die Analysten der Aktie eine überdurchschnittliche Kursentwicklung zubilligen.
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