HEXMAC nicht zeichnen
27.09.00 00:00
INVERA GmbH
Die Analysten von INVERA raten den Anlegern von einer Zeichnung der HEXMAC (WKN 522761) ab.
HEXMAC entwickele und vertreibe Software für dynamisches Content Management und Transaction Management. Dahinter verberge sich das Darstellen von Informationen auf Webseiten, wobei die Inhalte beim Aufruf der Seite aus verschiedenen Datenbanken generiert würden. Transaction Management bezeichne die Abwicklung von Geschäftsprozessen im Internet. Trotz einer Kundenliste, die Namen wie CNN Norge, DaimlerChrysler, Bosch, AdvanceBank, Deka, Diraba oder LBS umfasse, habe letztes Jahr lediglich ein Umsatz von 1,8 Mio. DM erzielt können.
Für das laufende Geschäftsjahr gingen die Planungen von einem Umsatz von 7,1 Mio. DM aus. Zur Jahresmitte seien davon rund 2,6 Mio. DM erwirtschaftet. Verwunderlich sei auch das für Börsenneulinge recht üppige Jahresgehalt des dreiköpfigen Vorstandes in Höhe von 720.000 DM, das fast der für 1999 ausgewiesenen Bilanzsumme von 0,4 Mio. Euro entspreche. Begründet werde dies vom CFO Kühnl mit den Worten: "Gutes Management ist auch teuer!" Auch die Tatsache, dass CEO Linnamäki und CTO Pfenning jeweils 32.000 Aktien abgeben (Emissionsvolumen 1.161.500 Aktien zuzüglich 120.000 Anteile Greenshoe), erwecke den Eindruck, dass das Management nicht hinter dem Unternehmen stehe.
In dem Markt für Content Management müsse sich HEXMAC gegen Wettbewerber wie Broadvision oder Vignette behaupten. Beim Businessmodell handele es sich nach um kein wirkliches Novum. Außerdem müsse der Vertrieb noch deutlich ausgebaut werden, um die ambitionierten Planungen zu erreichen. Da dieses Jahr keine Akquisitionen mehr stattfinden sollten und CEO Linnamäki nicht plausibel den Grund des IPOs darstellen könne, empfehle INVERA, die Aktie der HEXMAC nicht zu zeichnen.
HEXMAC entwickele und vertreibe Software für dynamisches Content Management und Transaction Management. Dahinter verberge sich das Darstellen von Informationen auf Webseiten, wobei die Inhalte beim Aufruf der Seite aus verschiedenen Datenbanken generiert würden. Transaction Management bezeichne die Abwicklung von Geschäftsprozessen im Internet. Trotz einer Kundenliste, die Namen wie CNN Norge, DaimlerChrysler, Bosch, AdvanceBank, Deka, Diraba oder LBS umfasse, habe letztes Jahr lediglich ein Umsatz von 1,8 Mio. DM erzielt können.
Für das laufende Geschäftsjahr gingen die Planungen von einem Umsatz von 7,1 Mio. DM aus. Zur Jahresmitte seien davon rund 2,6 Mio. DM erwirtschaftet. Verwunderlich sei auch das für Börsenneulinge recht üppige Jahresgehalt des dreiköpfigen Vorstandes in Höhe von 720.000 DM, das fast der für 1999 ausgewiesenen Bilanzsumme von 0,4 Mio. Euro entspreche. Begründet werde dies vom CFO Kühnl mit den Worten: "Gutes Management ist auch teuer!" Auch die Tatsache, dass CEO Linnamäki und CTO Pfenning jeweils 32.000 Aktien abgeben (Emissionsvolumen 1.161.500 Aktien zuzüglich 120.000 Anteile Greenshoe), erwecke den Eindruck, dass das Management nicht hinter dem Unternehmen stehe.
In dem Markt für Content Management müsse sich HEXMAC gegen Wettbewerber wie Broadvision oder Vignette behaupten. Beim Businessmodell handele es sich nach um kein wirkliches Novum. Außerdem müsse der Vertrieb noch deutlich ausgebaut werden, um die ambitionierten Planungen zu erreichen. Da dieses Jahr keine Akquisitionen mehr stattfinden sollten und CEO Linnamäki nicht plausibel den Grund des IPOs darstellen könne, empfehle INVERA, die Aktie der HEXMAC nicht zu zeichnen.
