Geron langfristig empfehlenswert
22.11.02 10:05
BioTech-World
Dem spekulativ und langfristig ausgerichteten Anleger empfehlen derzeit die Analysten von "BioTech-World" die Aktien von Geron (WKN 902213) als Depotbeimischung.
Geron sei ein Biotechnologie-Unternehmen, das sich mit dem sehr kritischen Thema embryonale Stammzellen auseinandersetze, in der Tat seien sie Marktführer in diesem Bereich. Geron habe sich auf die Untersuchung, Erforschung und Behandlung altersbedingter Krankheiten wie z.B. Krebs, Osteoporose, Arteriosklerose, Hautalterungen, regenerativer Medizin und Alzheimer konzentriert. Embryonale Stammzellen und die damit zusammenhängende Telomeraseaktivität würden dabei das zentralste Thema bilden: Geron besitze sieben eigene Stammzelllinien, mehr als jede andere Firma.
Es befinde sich erst ein Medikament - ein Telomerase-Impfstoff - in klinischer Erprobung (Phase I), präklinisch würden im Bereich der Onkologie mehrere Telomeraseinhibitoren entwickelt und getestet. Des Weiteren gebe es Bestrebungen, das Wissen in die Diagnostik einfließen zu lassen. Auch in der Landwirtschaft und im transgenen Tierbereich seien Anwendungen denkbar und in Angriff genommen worden. Wichtig hierbei sei die Forschung im Bereich der Zellkerntransplantation.
Es würden zahlreiche Partnerschaften bestehen, teils mit sehr bedeutenden Firmen. Dies spiegele das Interesse, die hervorragenden Perspektiven und das Zukunftspotenzial wider, das in dieser Firma schlummere. Es helfe zudem, Geron finanziell sowie patentrechtlich relativ abzusichern. Der Profit sei noch viele Jahre entfernt; ob die Goldader, auf die Geron gestoßen sei, jemals zur Ader gelassen werde und soviel Geld abwerfe, wie die momentane Phantasie den Anlegern glauben machen wolle, werde sich erst in einigen Jahren herausstellen.
Am 30. Oktober habe Geron die im Plan liegenden Zahlen für das dritte Quartal 2002 bekannt gegeben. In den drei Quartalen bis zum 30. September 02 des laufenden Geschäftsjahres habe sich der Nettoverlust des Unternehmens auf 26,7 Millionen Dollar belaufen, dies sei ein wesentlich höherer Verlust als im entsprechenden Vorjahreszeitraum 2001 (22,6 Millionen US-Dollar). Die Einnahmen hätten sich von 615.000 US-Dollar 2001 auf 218.000 US-Dollar 2002 reduziert, was jedoch relativ zu vernachlässigen sei, da Geron kein operatives Geschäft habe und dieser Rückgang auf das Ende einer im Auftrag von Kyowa Hakko durchgeführten Forschungsarbeit zurückzuführen sei.
Die allgemeinen Betriebskosten seien zwar von 11,1 Millionen US-Dollar auf 7,7 Millionen US-Dollar zurückgegangen, da die erwähnten Auftragsforschungsarbeiten beendet worden seien; die Kosten für Laboreinrichtungen und neue Forschungsgeräte hätten diese Einsparungen allerdings wieder zunichte gemacht und maßgeblich zur Erhöhung des Verlustes beigetragen. Der Bargeldbestand sei von 19 Millionen US-Dollar auf knapp 16 Millionen US-Dollar geschmolzen. Auch die kurzfristigen Anlagen seien merklich von 50 Millionen US-Dollar auf 32 Millionen US-Dollar gesunken.
Geron könne die nächsten zwei bis drei Jahre noch unbeschwert forschen, würden bis zu diesem Zeitpunkt allerdings keine neuen Mittel in die Kasse fließen und schaffe das Unternehmen bis dahin nicht den Breakeven, würden Geron unweigerlich Liquiditätsprobleme ins Haus stehen. Aus wirtschaftlicher Sicht sei Geron wie die meisten Biotechnologie-Firmen kein Kauf, da hier noch viel zu viel Geld verbrannt werde und die Gewinnzone noch in weiter Ferne sei.
Geron sei gerade im Bereich Telomerase und Stammzellforschung der größte Player. Dies seien die revolutionärsten und hoffnungsvollsten Therapieansätze überhaupt, obwohl, und hier brauche man sich nichts vorzumachen, es noch lange dauern werde bis Geron und andere verwandte Firmen daraus Kapital schlagen würden. Nur wer dies verstehe, merke schnell, dass es sich bei der Investition in Geron nicht um kurzfristige Anlagen handele, sondern dass nur Geduld über einige, wahrscheinlich viele Jahre zum Erfolg führen werde.
Es sei momentan unmöglich hier mittelfristige Ratschläge zu geben. Kurzfristig entscheide zur Zeit die Charttechnik. Länger oder kürzer anhaltende Rückschläge würden eher zur normalen Entwicklung in diesem Bereich zählen. Bis sich bei Geron wichtige klinische Fortschritte offenbaren würden, sei die Aktie auf jeden Fall mit "underperform" zu bewerten. Allerdings könne die Aktie sowohl nach unten wie oben stark schwanken, weil hier nur die Phantasie bezahlt werde - und diese schwanke bekanntlich erheblich nach massenpsychologischen Gesichtspunkten.
Langfristig allerdings sollte man sich Geron-Aktien mit Geld, welches die nächsten Jahre nicht gebraucht werde, als kleine Depotbeimischung kaufen. Da Geron Marktführer im Bereich Telomerase und embryonale Stammzellen sei, sollte sich das Unternehmen auf lange Sicht prächtig entwickeln, denn das Potenzial sei unbestritten gewaltig.
Auf die Möglichkeit des Totalverlustes wolle "BioTech-World" insofern hinweisen, dass sich die Forschung noch nicht mal insofern einig sei, welche Stammzelllinien überhaupt verwendet werden sollten. Weltweit gebe es etliche zugelassene embryonale Stammzelllinien, Geron sei dabei besser im Geschäft als andere Firmen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen würden. Niemand wisse mit welchen Linien im Endeffekt gearbeitet werde oder ob sich überhaupt in bestimmten Gebieten und Ansätzen einzelne Zelllinien als besser erweisen würden als andere.
Das Rating der Analysten von "BioTech-World" für Geron lautet momentan auf "sector underperform". Langfristig halten die Analysten die Geron-Aktien aber für sehr empfehlenswert.
Geron sei ein Biotechnologie-Unternehmen, das sich mit dem sehr kritischen Thema embryonale Stammzellen auseinandersetze, in der Tat seien sie Marktführer in diesem Bereich. Geron habe sich auf die Untersuchung, Erforschung und Behandlung altersbedingter Krankheiten wie z.B. Krebs, Osteoporose, Arteriosklerose, Hautalterungen, regenerativer Medizin und Alzheimer konzentriert. Embryonale Stammzellen und die damit zusammenhängende Telomeraseaktivität würden dabei das zentralste Thema bilden: Geron besitze sieben eigene Stammzelllinien, mehr als jede andere Firma.
Es befinde sich erst ein Medikament - ein Telomerase-Impfstoff - in klinischer Erprobung (Phase I), präklinisch würden im Bereich der Onkologie mehrere Telomeraseinhibitoren entwickelt und getestet. Des Weiteren gebe es Bestrebungen, das Wissen in die Diagnostik einfließen zu lassen. Auch in der Landwirtschaft und im transgenen Tierbereich seien Anwendungen denkbar und in Angriff genommen worden. Wichtig hierbei sei die Forschung im Bereich der Zellkerntransplantation.
Es würden zahlreiche Partnerschaften bestehen, teils mit sehr bedeutenden Firmen. Dies spiegele das Interesse, die hervorragenden Perspektiven und das Zukunftspotenzial wider, das in dieser Firma schlummere. Es helfe zudem, Geron finanziell sowie patentrechtlich relativ abzusichern. Der Profit sei noch viele Jahre entfernt; ob die Goldader, auf die Geron gestoßen sei, jemals zur Ader gelassen werde und soviel Geld abwerfe, wie die momentane Phantasie den Anlegern glauben machen wolle, werde sich erst in einigen Jahren herausstellen.
Am 30. Oktober habe Geron die im Plan liegenden Zahlen für das dritte Quartal 2002 bekannt gegeben. In den drei Quartalen bis zum 30. September 02 des laufenden Geschäftsjahres habe sich der Nettoverlust des Unternehmens auf 26,7 Millionen Dollar belaufen, dies sei ein wesentlich höherer Verlust als im entsprechenden Vorjahreszeitraum 2001 (22,6 Millionen US-Dollar). Die Einnahmen hätten sich von 615.000 US-Dollar 2001 auf 218.000 US-Dollar 2002 reduziert, was jedoch relativ zu vernachlässigen sei, da Geron kein operatives Geschäft habe und dieser Rückgang auf das Ende einer im Auftrag von Kyowa Hakko durchgeführten Forschungsarbeit zurückzuführen sei.
Geron könne die nächsten zwei bis drei Jahre noch unbeschwert forschen, würden bis zu diesem Zeitpunkt allerdings keine neuen Mittel in die Kasse fließen und schaffe das Unternehmen bis dahin nicht den Breakeven, würden Geron unweigerlich Liquiditätsprobleme ins Haus stehen. Aus wirtschaftlicher Sicht sei Geron wie die meisten Biotechnologie-Firmen kein Kauf, da hier noch viel zu viel Geld verbrannt werde und die Gewinnzone noch in weiter Ferne sei.
Geron sei gerade im Bereich Telomerase und Stammzellforschung der größte Player. Dies seien die revolutionärsten und hoffnungsvollsten Therapieansätze überhaupt, obwohl, und hier brauche man sich nichts vorzumachen, es noch lange dauern werde bis Geron und andere verwandte Firmen daraus Kapital schlagen würden. Nur wer dies verstehe, merke schnell, dass es sich bei der Investition in Geron nicht um kurzfristige Anlagen handele, sondern dass nur Geduld über einige, wahrscheinlich viele Jahre zum Erfolg führen werde.
Es sei momentan unmöglich hier mittelfristige Ratschläge zu geben. Kurzfristig entscheide zur Zeit die Charttechnik. Länger oder kürzer anhaltende Rückschläge würden eher zur normalen Entwicklung in diesem Bereich zählen. Bis sich bei Geron wichtige klinische Fortschritte offenbaren würden, sei die Aktie auf jeden Fall mit "underperform" zu bewerten. Allerdings könne die Aktie sowohl nach unten wie oben stark schwanken, weil hier nur die Phantasie bezahlt werde - und diese schwanke bekanntlich erheblich nach massenpsychologischen Gesichtspunkten.
Langfristig allerdings sollte man sich Geron-Aktien mit Geld, welches die nächsten Jahre nicht gebraucht werde, als kleine Depotbeimischung kaufen. Da Geron Marktführer im Bereich Telomerase und embryonale Stammzellen sei, sollte sich das Unternehmen auf lange Sicht prächtig entwickeln, denn das Potenzial sei unbestritten gewaltig.
Auf die Möglichkeit des Totalverlustes wolle "BioTech-World" insofern hinweisen, dass sich die Forschung noch nicht mal insofern einig sei, welche Stammzelllinien überhaupt verwendet werden sollten. Weltweit gebe es etliche zugelassene embryonale Stammzelllinien, Geron sei dabei besser im Geschäft als andere Firmen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen würden. Niemand wisse mit welchen Linien im Endeffekt gearbeitet werde oder ob sich überhaupt in bestimmten Gebieten und Ansätzen einzelne Zelllinien als besser erweisen würden als andere.
Das Rating der Analysten von "BioTech-World" für Geron lautet momentan auf "sector underperform". Langfristig halten die Analysten die Geron-Aktien aber für sehr empfehlenswert.
16.12.25
, Börse Global
Geron Aktie: Neuausrichtung startetGeron hat ein klares Sparprogramm angekündigt und setzt damit Prioritäten: U.S.-Kommerzialisierung von RYTELO ...
23.10.25
, Börse Global
Geron Aktie: Umbruch mit Risiko!Das Biotech-Unternehmen Geron durchlebt einen radikalen Führungswechsel - fast das gesamte Top-Management wurde ...
16.10.25
, Börse Global
Geron Aktie: Kampf ums ÜberlebenDie Biotech-Branche hat einen neuen Krisenkandidaten - und der heißt Geron. Während institutionelle Investoren ...
