Gauss kein Kauf
29.11.01 08:30
TradeCentre.de
Gemäß den Aktienexperten von "TradeCentre.de" ist die Aktie der Gauss Interprise AG (WKN 507460) weiterhin kein Kauf.
Keine guten Zahlen seien morgen von der Gauss Interprise AG für das dritte Quartal zu erwarten. Grund sei der Anschlag in den USA und die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen. Der Gesamtumsatz nach sechs Monaten habe sich auf 23,3 Millionen Euro belaufen. Das EBITDA habe rund 17 Millionen Euro betragen.
Durch die Veräußerung der Gauss Interprise Consulting AG sei den Hamburgern ein Betrag von rund 9 Millionen Euro zugeflossen. Der Kaufpreis diene zur Rückführung von Schulden. Zugleich sei die Gesellschaft damit nahezu entschuldet. Zukünftig werde sich das Unternehmen nur noch auf das Softwareproduktgeschäft fokussieren. Die Erlöse aus dem Produktgeschäft hätten nach sechs Monaten 16,6 Millionen Euro betragen. Durch den Verkauf der Consulting AG müssten nach US-GAAP die Kennzahlen in den Berichten nach den discontinued operations Regeln dargestellt werden. Somit seien die folgenden Kennzahlen der Analysten nur auf das Produktgeschäft bezogen.
Für das Gesamtjahr würden sie bei Gauss einen Umsatz von 35 bis 40 Millionen Euro erwarten. Von den ehemals 50 bis 55 Millionen Euro würden sie 15 Millionen Euro Umsatz aus dem Bereich Consulting abziehen. Das EBITDA solle sich laut dem Unternehmen auf minus 20 bis 25 Millionen Euro belaufen. Nach neun Monaten schätzen die Analysten von "TradeCentre.de" den Verlust auf EBITDA-Basis auf rund 22 Millionen Euro. Den Umsatz auf das Produktgeschäft im dritten Quartal beziffere man auf 7 bis 8 Millionen Euro. Somit dürften nach neun Monaten rund 30 bis 31 Millionen Euro in den Büchern stehen (bereinigt um das Consulting-Geschäft).
Wie den gut informierten Quellen der Analysten zu entnehmen sei, habe sich das Geschäft der Gauss in der laufenden Periode wieder stabilisiert. Vor allem aber in den Staaten sei eine deutliche Besserung im November zu spüren. Ziel des Unternehmens sei den Break Even auf EBITDA-Basis im vierten Quartal zu erreichen. Die "TradeCentre.de" Analysten halten dieses Szenario aufgrund der immer noch schwierigen wirtschaftlichen Lage für äußerst sportlich.
Sehr erfreulich für die Hamburger sei der jüngste Auftragseingang von den DEVK Versicherungen. Dies spreche klar für die Qualität der Gauss Software. Nach den Infos der Wertpapieranalysten hätten die Mitbewerber um den Deal gelautet: Vignette, Open Market und die deutsche Bude Pironet, die ebenfalls am Neuen Markt notiere. In der Schlussrunde habe Kollege Pironet den kürzeren gezogen und sei komplett leer ausgegangen. Aus dem Deal seien in jedem Fall Folgeaufträge zu erwarten. Zudem könnten in den nächsten Wochen noch zwei weitere größere Verträge eingetütet werden.
Derzeit werkele das Unternehmen an der Gesamtfinanzierungslage über das Jahr 2002 hinaus. Stufe eins sei mit der Entschuldung des Unternehmens bereits abgehakt. An Stufe zwei (weitere Finanzierung) werde aktuell ein Konzept entwickelt und mit Investoren verhandelt.
Das Papier bleibe vorerst ein heißes Eisen. Die Risiken seien nach Meinung der Analysten höher als die Chancen.
Daher ist die Gauss-Aktie den Analysten von "TradeCentre.de" zufolge weiterhin kein Kauf.
Keine guten Zahlen seien morgen von der Gauss Interprise AG für das dritte Quartal zu erwarten. Grund sei der Anschlag in den USA und die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen. Der Gesamtumsatz nach sechs Monaten habe sich auf 23,3 Millionen Euro belaufen. Das EBITDA habe rund 17 Millionen Euro betragen.
Durch die Veräußerung der Gauss Interprise Consulting AG sei den Hamburgern ein Betrag von rund 9 Millionen Euro zugeflossen. Der Kaufpreis diene zur Rückführung von Schulden. Zugleich sei die Gesellschaft damit nahezu entschuldet. Zukünftig werde sich das Unternehmen nur noch auf das Softwareproduktgeschäft fokussieren. Die Erlöse aus dem Produktgeschäft hätten nach sechs Monaten 16,6 Millionen Euro betragen. Durch den Verkauf der Consulting AG müssten nach US-GAAP die Kennzahlen in den Berichten nach den discontinued operations Regeln dargestellt werden. Somit seien die folgenden Kennzahlen der Analysten nur auf das Produktgeschäft bezogen.
Für das Gesamtjahr würden sie bei Gauss einen Umsatz von 35 bis 40 Millionen Euro erwarten. Von den ehemals 50 bis 55 Millionen Euro würden sie 15 Millionen Euro Umsatz aus dem Bereich Consulting abziehen. Das EBITDA solle sich laut dem Unternehmen auf minus 20 bis 25 Millionen Euro belaufen. Nach neun Monaten schätzen die Analysten von "TradeCentre.de" den Verlust auf EBITDA-Basis auf rund 22 Millionen Euro. Den Umsatz auf das Produktgeschäft im dritten Quartal beziffere man auf 7 bis 8 Millionen Euro. Somit dürften nach neun Monaten rund 30 bis 31 Millionen Euro in den Büchern stehen (bereinigt um das Consulting-Geschäft).
Sehr erfreulich für die Hamburger sei der jüngste Auftragseingang von den DEVK Versicherungen. Dies spreche klar für die Qualität der Gauss Software. Nach den Infos der Wertpapieranalysten hätten die Mitbewerber um den Deal gelautet: Vignette, Open Market und die deutsche Bude Pironet, die ebenfalls am Neuen Markt notiere. In der Schlussrunde habe Kollege Pironet den kürzeren gezogen und sei komplett leer ausgegangen. Aus dem Deal seien in jedem Fall Folgeaufträge zu erwarten. Zudem könnten in den nächsten Wochen noch zwei weitere größere Verträge eingetütet werden.
Derzeit werkele das Unternehmen an der Gesamtfinanzierungslage über das Jahr 2002 hinaus. Stufe eins sei mit der Entschuldung des Unternehmens bereits abgehakt. An Stufe zwei (weitere Finanzierung) werde aktuell ein Konzept entwickelt und mit Investoren verhandelt.
Das Papier bleibe vorerst ein heißes Eisen. Die Risiken seien nach Meinung der Analysten höher als die Chancen.
Daher ist die Gauss-Aktie den Analysten von "TradeCentre.de" zufolge weiterhin kein Kauf.
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