Euphoriewelle verebbt
09.01.13 15:51
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Nach dem fulminanten Jahresauftakt nach der Umschiffung des "Fiscal-Cliff-Absturzes" in den USA haben sich die internationalen Finanzmärkte etwas beruhigt, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Nach wie vor würden die harten Fundamentaldaten nicht berauschend ausfallen. Die deutschen Auftragseingänge seien im November um 1,8 Prozent gesunken. Exportquoten würden sinken, da die internationale Nachfrage, insbesondere aus Europa, nachlasse. Aufgrund vorangegangener guter Oktoberdaten werde dies aber nicht als negativer Trend gewertet. Die Hoffnungen würden nach wie vor auf einer Weltwirtschaftsbelebung im zweiten Halbjahr 2013 ruhen. Die Aktienkurse hätten zwar in vorsichtiger Erwartung der Berichtssaison leicht nachgegeben, stärkerer Verkaufsdruck sei jedoch nicht zu spüren. Es sei davon auszugehen, dass keine größeren negativen Überraschungen aus dem Unternehmenslager drohen würden, auch wenn die Gewinnwachstumsraten sinken würden.
Aus charttechnischer Sicht würden Aktienmarktkorrekturen jedoch wahrscheinlicher, da die aktuelle Hausse-Phase nun in ihr fünftes Jahr laufe. Typischerweise seien in der Vergangenheit größere Korrekturen nach solch langen Anstiegen unvermeidlich gewesen. Inwieweit diese Regel in Zeiten exzessiver und nachhaltiger Geldflutung durch die Zentralbanken und eines andauernden Anlagenotstands infolge des anhaltend historisch niedrigen Zinsniveaus Bestand habe, bleibe abzuwarten.
Bis auf weiteres würden die Analysten eine ausgeprägte Seitwärtsbewegung an den Aktienmärkten erwarten, zumindest solange wesentliche Parameter in der US- und EU-Haushalts/Schuldenkrise ungelöst bleiben würden. (09.01.2013/ac/a/m)
Nach wie vor würden die harten Fundamentaldaten nicht berauschend ausfallen. Die deutschen Auftragseingänge seien im November um 1,8 Prozent gesunken. Exportquoten würden sinken, da die internationale Nachfrage, insbesondere aus Europa, nachlasse. Aufgrund vorangegangener guter Oktoberdaten werde dies aber nicht als negativer Trend gewertet. Die Hoffnungen würden nach wie vor auf einer Weltwirtschaftsbelebung im zweiten Halbjahr 2013 ruhen. Die Aktienkurse hätten zwar in vorsichtiger Erwartung der Berichtssaison leicht nachgegeben, stärkerer Verkaufsdruck sei jedoch nicht zu spüren. Es sei davon auszugehen, dass keine größeren negativen Überraschungen aus dem Unternehmenslager drohen würden, auch wenn die Gewinnwachstumsraten sinken würden.
Aus charttechnischer Sicht würden Aktienmarktkorrekturen jedoch wahrscheinlicher, da die aktuelle Hausse-Phase nun in ihr fünftes Jahr laufe. Typischerweise seien in der Vergangenheit größere Korrekturen nach solch langen Anstiegen unvermeidlich gewesen. Inwieweit diese Regel in Zeiten exzessiver und nachhaltiger Geldflutung durch die Zentralbanken und eines andauernden Anlagenotstands infolge des anhaltend historisch niedrigen Zinsniveaus Bestand habe, bleibe abzuwarten.
Bis auf weiteres würden die Analysten eine ausgeprägte Seitwärtsbewegung an den Aktienmärkten erwarten, zumindest solange wesentliche Parameter in der US- und EU-Haushalts/Schuldenkrise ungelöst bleiben würden. (09.01.2013/ac/a/m)
