Ericsson mittelfristig kaufen
29.01.01 00:00
BfG Bank
Das schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson (WKN 850001) konnte mit den Ergebniszahlen zum abgelaufenen 4. Quartal nicht die Erwartungen der Analysten erfüllen, so die Analysten der BfG-Bank.
Dabei verzeichne der Konzern mit einem Vorsteuergewinn von 4,6 Mrd. Kronen einen Gewinneinbruch von rund 46% ggü. dem entsprechenden VJ-Quartal. Der Umsatz habe sich im gleichen Zeitraum auf 82,1 Mrd. von zuvor 73,8 Mrd. Kronen erhöht. Der Hauptaugenmerk liege jedoch auf den künftigen Geschäftsplänen für die verlustreiche Handysparte der Schweden. Ericsson werde sich aus der Handyproduktion zurückziehen und diese an Flextronics auslagern. Flextronics beschäftige rund 70 000 Mitarbeiter in 27 Ländern und setze etwa 12 Mrd. US-$ um.
Das Unternehmen produziere Handys unter anderem auch für Nokia, Motorola und Siemens. Entwicklung, Design und Vertrieb der Telefone wollten die Schweden vorerst unter eigener Kontrolle behalten. In 2000 habe die Handy-Sparte des Unternehmens einen Fehlbetrag von 16,2 Mrd. Kronen erwirtschaftet. Kerngeschäftsfeld des Konzerns sei nun die erfolgreiche Ausrüstungssparte, die im 4. Quartal 2000 einen operativen Gewinn von 9,4 Mrd. Kronen erzielt habe und darüber hinaus den Marktanteil habe erhöhen können. Dennoch falle die Gewinnspanne in diesem Bereich schon im 4. Quartal 2000 mit 15% unter den Erwartungen (17%) aus. Deshalb revidiere Ericsson seine Wachstumsprognose für 2001 von über 20% auf 15 bis 20% nach unten. Die Gewinnspanne der Produkte werde ebenfalls von den angestrebten 10% auf 6 bis % zurückgestuft.
Trotz des angespannten makroökonomischen Umfeldes, dem anhaltenden Preisdruck sowie den nicht abschätzbaren UMTSInvestitionen solle Ericsson die Marktführerschaft im Bereich der Netzwerkinfrastruktur weiter ausbauen können. Zunächst habe der Markt mit deutlichen Kursabschlägen von über 10% reagiert. Enttäuscht worden sei vor allem die zunächst halbherzige Lösung für die Handy-Sparte aufgenommen, da ein Großteil der Analysten mit einem Joint-Venture gerechnet habe. Die Aktie sei auf aktuellem Niveau mit einem KGV auf 2002-er Basis von rund 23,5 günstig bewertet.
Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher mittelfristig kaufen.
Dabei verzeichne der Konzern mit einem Vorsteuergewinn von 4,6 Mrd. Kronen einen Gewinneinbruch von rund 46% ggü. dem entsprechenden VJ-Quartal. Der Umsatz habe sich im gleichen Zeitraum auf 82,1 Mrd. von zuvor 73,8 Mrd. Kronen erhöht. Der Hauptaugenmerk liege jedoch auf den künftigen Geschäftsplänen für die verlustreiche Handysparte der Schweden. Ericsson werde sich aus der Handyproduktion zurückziehen und diese an Flextronics auslagern. Flextronics beschäftige rund 70 000 Mitarbeiter in 27 Ländern und setze etwa 12 Mrd. US-$ um.
Trotz des angespannten makroökonomischen Umfeldes, dem anhaltenden Preisdruck sowie den nicht abschätzbaren UMTSInvestitionen solle Ericsson die Marktführerschaft im Bereich der Netzwerkinfrastruktur weiter ausbauen können. Zunächst habe der Markt mit deutlichen Kursabschlägen von über 10% reagiert. Enttäuscht worden sei vor allem die zunächst halbherzige Lösung für die Handy-Sparte aufgenommen, da ein Großteil der Analysten mit einem Joint-Venture gerechnet habe. Die Aktie sei auf aktuellem Niveau mit einem KGV auf 2002-er Basis von rund 23,5 günstig bewertet.
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