EZB-Zinssitzung im Mittelpunkt
03.03.11 14:01
RZB Österreich
Wien (aktiencheck.de AG) - Heute sind alle Augen auf die EZB-Zinssitzung gerichtet, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Im Vorfeld seien einige Notenbanker mit scharfen Tönen zum Inflationsausblick aufgefallen. Wie werde sich das Gesamtgremium positionieren? Die Analysten würden sich an EZB-Präsident Trichet halten, welcher ausgeführt habe, dass die EZB nichts gegen die steigenden Treibstoff- und Rohstoffpreise tun könne, aber alles unternehmen müsse, um Zweitrundeneffekte zu verhindern.
Man lese daraus, dass die EZB einerseits die Wortwahl deutlich verschärfen und auch die Inflationsprojektionen nach oben revidieren werde. Anderseits dürften Zinsanhebungen noch nicht bevorstehen bzw. angedeutet werden. Zinserhöhungen hätten sich in den Augen der Analysten nur argumentieren lassen, wenn die Inflationsprojektionen insbesondere für 2012 deutlich angehoben würden. Im Dezember hätten diese im Mittel sowohl für 2011 als auch 2012 unter 2% gelegen. Da es bis dato aber keine Anzeichen für zunehmenden binnenwirtschaftlichen Preisdruck gebe, sei ein solcher Schritt alles andere als sicher. Die Zinsfantasien könnten demnach enttäuscht werden, was kurzfristig Kursgewinne am kurzen Ende bzw. eine Versteilerung der Zinskurve bedeuten dürfte.
An Daten sollten sowohl der PMI-Dienstleistungen für Italien als auch sein US-amerikanisches Pendant Anstiege verzeichnen. Am Primärmarkt würden heute Frankreich und Spanien Anleihen bzw. Geldmarktpapiere zu unterschiedlichen Laufzeiten begeben. Portugiesische Schatzanweisungen (6M zu 2,98%, 12M zu 4,06%) hätten gestern reges Käuferinteresse gefunden. (03.03.2011/ac/a/m)
Im Vorfeld seien einige Notenbanker mit scharfen Tönen zum Inflationsausblick aufgefallen. Wie werde sich das Gesamtgremium positionieren? Die Analysten würden sich an EZB-Präsident Trichet halten, welcher ausgeführt habe, dass die EZB nichts gegen die steigenden Treibstoff- und Rohstoffpreise tun könne, aber alles unternehmen müsse, um Zweitrundeneffekte zu verhindern.
Man lese daraus, dass die EZB einerseits die Wortwahl deutlich verschärfen und auch die Inflationsprojektionen nach oben revidieren werde. Anderseits dürften Zinsanhebungen noch nicht bevorstehen bzw. angedeutet werden. Zinserhöhungen hätten sich in den Augen der Analysten nur argumentieren lassen, wenn die Inflationsprojektionen insbesondere für 2012 deutlich angehoben würden. Im Dezember hätten diese im Mittel sowohl für 2011 als auch 2012 unter 2% gelegen. Da es bis dato aber keine Anzeichen für zunehmenden binnenwirtschaftlichen Preisdruck gebe, sei ein solcher Schritt alles andere als sicher. Die Zinsfantasien könnten demnach enttäuscht werden, was kurzfristig Kursgewinne am kurzen Ende bzw. eine Versteilerung der Zinskurve bedeuten dürfte.
An Daten sollten sowohl der PMI-Dienstleistungen für Italien als auch sein US-amerikanisches Pendant Anstiege verzeichnen. Am Primärmarkt würden heute Frankreich und Spanien Anleihen bzw. Geldmarktpapiere zu unterschiedlichen Laufzeiten begeben. Portugiesische Schatzanweisungen (6M zu 2,98%, 12M zu 4,06%) hätten gestern reges Käuferinteresse gefunden. (03.03.2011/ac/a/m)
