EMTS nicht empfehlenswert
04.04.03 17:24
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank sind der Meinung, dass die Aktie von EMTS nicht empfehlenswert ist.
Das Unternehmen, welches neben anderen Schwierigkeiten auch die Kündigung des Vertrages von Nokia in vielen Ländern zu verarbeiten habe, habe diese Woche bekannt gegeben, dass bereits ab dem 2. Quartal/03 ein positives EBITDA in den Kernländern (Deutschland, Spanien, Italien, Dänemark) erwartet werde. Als Umsatzziel für 2003 seien EUR 40 Mio. genannt worden. Der Bereinigungsprozess der Gruppenstruktur von EMTS stehe dem Management zufolge mit dem Konkurs bzw. der Liquidation aller Tochtergesellschaften in Norwegen vor dem Abschluss. Der 51%-Anteil an der Tochtergesellschaft Oy Anglo Service AG in Finnland sei per 31.3. an Oy Anglo Nordic, dem 25%-Minderheitsgesellschafter, verkauft worden.
Das Management erhoffe sich durch die Bereinigung jene Kernstruktur erreicht zu haben, durch welche in Zukunft weiter operiert werden könne. Derzeit würden Verhandlungen mit den Banken bezüglich der Anpassung des Fremdkapitals an die neue Unternehmensgröße laufen. Eine strategische Partnerschaft bzw. Kapitalerhöhung würden weiterhin angestrebt. Der Geschäftsbericht 2002 werde erst am 24. April 2003 veröffentlicht. In Unkenntnis der genauen Verschuldungssituation bezweifle man allerdings, dass mit dieser Aktie nochmals Geld zu verdienen sein werde. Wenn mit den Banken "eine Anpassung des Fremdkapitals an die jetzige Unternehmensgröße verhandelt wird", sei üblicherweise auch mit der Aktie dieses Unternehmens auf absehbare Zeit nicht wirklich Geld zu verdienen.
Daher raten die Analysten der Erste Bank von Investitionen in die EMTS-Aktie ab.
Das Unternehmen, welches neben anderen Schwierigkeiten auch die Kündigung des Vertrages von Nokia in vielen Ländern zu verarbeiten habe, habe diese Woche bekannt gegeben, dass bereits ab dem 2. Quartal/03 ein positives EBITDA in den Kernländern (Deutschland, Spanien, Italien, Dänemark) erwartet werde. Als Umsatzziel für 2003 seien EUR 40 Mio. genannt worden. Der Bereinigungsprozess der Gruppenstruktur von EMTS stehe dem Management zufolge mit dem Konkurs bzw. der Liquidation aller Tochtergesellschaften in Norwegen vor dem Abschluss. Der 51%-Anteil an der Tochtergesellschaft Oy Anglo Service AG in Finnland sei per 31.3. an Oy Anglo Nordic, dem 25%-Minderheitsgesellschafter, verkauft worden.
Das Management erhoffe sich durch die Bereinigung jene Kernstruktur erreicht zu haben, durch welche in Zukunft weiter operiert werden könne. Derzeit würden Verhandlungen mit den Banken bezüglich der Anpassung des Fremdkapitals an die neue Unternehmensgröße laufen. Eine strategische Partnerschaft bzw. Kapitalerhöhung würden weiterhin angestrebt. Der Geschäftsbericht 2002 werde erst am 24. April 2003 veröffentlicht. In Unkenntnis der genauen Verschuldungssituation bezweifle man allerdings, dass mit dieser Aktie nochmals Geld zu verdienen sein werde. Wenn mit den Banken "eine Anpassung des Fremdkapitals an die jetzige Unternehmensgröße verhandelt wird", sei üblicherweise auch mit der Aktie dieses Unternehmens auf absehbare Zeit nicht wirklich Geld zu verdienen.
Daher raten die Analysten der Erste Bank von Investitionen in die EMTS-Aktie ab.
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