Dt. Aktienmarkt lustloser Handel
14.06.04 09:18
Chartanalyst Morning-Flash
Wie die Experten von "Chartanalyst Morningflash" berichten, gestaltete sich der Handel am deutschen Markt am Freitag aufgrund des Brückentages in Deutschland sowie der geschlossen gebliebenen New Yorker Börsen ausgesprochen lustlos.
Immerhin sei der DAX auch an diesem Tag mit über 4.000 Punkten aus dem Xetra-Handel gegangen. Und das, obwohl der Euro-Bund die wichtige charttechnische Marke von 112 habe aufgeben müssen und martialisch klingende Aussagen einiger US-Notenbanker die Rentenmärkte aufgeschreckt hätten. Gestützt worden seien die deutschen Dividendentitel hingegen durch den etwas rückläufigen Euro.
Der Ausgang der Europa-Wahlen dürfte wenig Auswirkungen auf die Märkte haben, da die Anleger die Regierungskoalition zwar abgestraft hätten, der politischen Alternativen aber kaum mehr Kompetenz zutrauen würden.
Mit der 4.000er Marke im DAX, dem 112er Level bei Euro-Bund und der vor allem psychologisch wichtigen "big figure" bei Euro/US-Dollar stünden für die neue Handelswoche wichtige Entscheidungen an. Bestes Szenario für die Haussiers: Der Euro tauche gegenüber dem Greenback nachhaltig auf unter 1,20 ab, während der Euro-Bund die 112 wieder zurückerobere. Umgekehrt dürfte es schwer fallen, die 4.000er Marke zu verteidigen, falls sich der Zinsdruck weiter aufbauen sollte und/oder der Euro wieder stärker zulegen sollte.
Eine wichtige Größe für die Börsen bleibe jedoch auch der Ölpreis, der in der vergangenen Woche einen bullishen "Hammer" in den Candlestickchart augebildet habe. Seit Oktober 2002 hätten sämtliche derartigen Formationen korrekt anziehende Ölpreise angezeigt. Nur: In der letzten Woche hätten die Schlusskurse des DAX trotz des deutlich gefallenen Ölpreises allesamt innerhalb einer Spannweite von lediglich 24 Punkten gelegen. Dass sich damit kein Befreiungsschlag - weder nach oben noch nach unten - bewerkstelligen lasse, liege auf der Hand.
Die Experten von "Chartanalyst Morningflash" empfehlen, das wahrscheinlich schon in den nächsten Handelstagen anstehende Ende dieser lustlosen Seitwärtsphase abzuwarten.
Immerhin sei der DAX auch an diesem Tag mit über 4.000 Punkten aus dem Xetra-Handel gegangen. Und das, obwohl der Euro-Bund die wichtige charttechnische Marke von 112 habe aufgeben müssen und martialisch klingende Aussagen einiger US-Notenbanker die Rentenmärkte aufgeschreckt hätten. Gestützt worden seien die deutschen Dividendentitel hingegen durch den etwas rückläufigen Euro.
Mit der 4.000er Marke im DAX, dem 112er Level bei Euro-Bund und der vor allem psychologisch wichtigen "big figure" bei Euro/US-Dollar stünden für die neue Handelswoche wichtige Entscheidungen an. Bestes Szenario für die Haussiers: Der Euro tauche gegenüber dem Greenback nachhaltig auf unter 1,20 ab, während der Euro-Bund die 112 wieder zurückerobere. Umgekehrt dürfte es schwer fallen, die 4.000er Marke zu verteidigen, falls sich der Zinsdruck weiter aufbauen sollte und/oder der Euro wieder stärker zulegen sollte.
Eine wichtige Größe für die Börsen bleibe jedoch auch der Ölpreis, der in der vergangenen Woche einen bullishen "Hammer" in den Candlestickchart augebildet habe. Seit Oktober 2002 hätten sämtliche derartigen Formationen korrekt anziehende Ölpreise angezeigt. Nur: In der letzten Woche hätten die Schlusskurse des DAX trotz des deutlich gefallenen Ölpreises allesamt innerhalb einer Spannweite von lediglich 24 Punkten gelegen. Dass sich damit kein Befreiungsschlag - weder nach oben noch nach unten - bewerkstelligen lasse, liege auf der Hand.
Die Experten von "Chartanalyst Morningflash" empfehlen, das wahrscheinlich schon in den nächsten Handelstagen anstehende Ende dieser lustlosen Seitwärtsphase abzuwarten.
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