Deutsche Börse AG Underperformer
18.10.06 13:58
LRP
Mainz (aktiencheck.de AG) - Olaf Kayser, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, stuft die Aktie der Deutschen Börse AG unverändert mit dem Rating "Underperformer" ein.
Die beiden US-Terminbörsen, Chicago Mercantile Exchange (CME) und Chicago Board of Trade (CBOT) würden sich zusammenschließen und damit zur mit Abstand größten Terminbörse in der Welt aufsteigen. Diese Elefantenhochzeit im Wert von 26 Mrd. USD werde den weltweiten Konsolidierungsprozess der Börsenlandschaft weiter beschleunigen und den Druck auf andere Börsen erhöhen. Dies gelte insbesondere für die Deutsche Börse, die Gefahr laufe, bei den großen Konsolidierungsschritten außen vor zu bleiben.
Der Zusammenschluss von CME und CBOT bedeute nicht nur, dass die Derivate-Tochter der Deutschen Börse ihre weltweit führende Position verliere, sondern gleichzeitig entfalle eine weitere Konsolidierungsoption für die Frankfurter. Sollte eine Fusion mit Euronext nicht zustande kommen, wovon man derzeit ausgehen müsse, so sei bislang ein Zusammengehen von Eurex und CME als attraktive Fusionsalternative im Gespräch gewesen. Diese Option sei nun weggefallen.
Folglich müsse die Deutsche Börse AG nun alles versuchen, um doch noch gemeinsam mit Euronext einen gemeinsamen europäischen Kassamarkt zu gründen und die bereits beschlossene Fusion zwischen Euronext und New Yorker Börse (NYSE) zu torpedieren. Dagegen dürfte allerdings die NYSE Einwände haben, für die sich ebenfalls der Fusionsdruck merklich erhöht habe. Folglich könnte die Deutsche Börse am Ende alleine stehen oder müsste sich mit der Rolle als Juniorpartner bei den großen Fusionen zufrieden geben.
Die Analysten der LRP bestätigen ihr bisheriges Rating "Underperformer" für die Aktie der Deutschen Börse AG. Das Kursziel 12/2007 liege bei 101,00 Euro. (18.10.2006/ac/a/d)
Die beiden US-Terminbörsen, Chicago Mercantile Exchange (CME) und Chicago Board of Trade (CBOT) würden sich zusammenschließen und damit zur mit Abstand größten Terminbörse in der Welt aufsteigen. Diese Elefantenhochzeit im Wert von 26 Mrd. USD werde den weltweiten Konsolidierungsprozess der Börsenlandschaft weiter beschleunigen und den Druck auf andere Börsen erhöhen. Dies gelte insbesondere für die Deutsche Börse, die Gefahr laufe, bei den großen Konsolidierungsschritten außen vor zu bleiben.
Folglich müsse die Deutsche Börse AG nun alles versuchen, um doch noch gemeinsam mit Euronext einen gemeinsamen europäischen Kassamarkt zu gründen und die bereits beschlossene Fusion zwischen Euronext und New Yorker Börse (NYSE) zu torpedieren. Dagegen dürfte allerdings die NYSE Einwände haben, für die sich ebenfalls der Fusionsdruck merklich erhöht habe. Folglich könnte die Deutsche Börse am Ende alleine stehen oder müsste sich mit der Rolle als Juniorpartner bei den großen Fusionen zufrieden geben.
Die Analysten der LRP bestätigen ihr bisheriges Rating "Underperformer" für die Aktie der Deutschen Börse AG. Das Kursziel 12/2007 liege bei 101,00 Euro. (18.10.2006/ac/a/d)
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