Deutsche Bank neutral
06.11.02 14:55
Pictet
Die Analysten von Banque Pictet bleiben auch nach dem teilweisen Verkauf des Depotgeschäftes bei ihrer neutralen Empfehlung für Aktien der Deutschen Bank (WKN 514000).
Die Deutsche Bank habe angekündigt, einen Großteil seines weltweiten Depotgeschäftes um 1,5 Mrd. USD an State Street verkaufen zu wollen. Lediglich das heimische Depotgeschäft in Kontinentaleuropa, Asien und Lateinamerika sei davon ausgeklammert. Der Deal werde in den kommenden vier Monaten abgeschlossen sein.
Die Deutsche Bank habe bereits seit einiger Zeit nach einem Käufer für ihr Depotgeschäft Ausschau gehalten und State Street sei bereits als möglicher Käufer im Gespräch gewesen. Der endgültige Preis von 1,5 Mrd. USD liege aber am unteren Ende der erwarteten Bandbreite und sei deutlich niedriger als einige der früheren Marktschätzungen, die sich bei 5 Mrd. EUR bewegt hätten.
Der Preis von 1,5 Mrd. EUR entspreche 0,07% vom Depotwert von 2,2 Billionen EUR. Scheinbar sei das Geschäft unter dem Management der Deutschen Bank kaum profitabel gewesen. Der jetzige Verkauf könnte zu einem Buchgewinn von mehreren 100 Mio. EUR führen. Da aber der endgültige Preis noch von verschiedenen "endgültigen Anpassungen" abhänge, sowie im Falle einer Belastung aus Umstrukturierungen, könnte dieser Verkaufsgewinn auf beinahe Null absinken.
Die Analysten haben ihren Schätzwert der Deutschen Bank an Hand einer Einzelbewertung der einzelnen Unternehmensteile und damit auch ihr Kursziel von 54 EUR/Aktie nicht verändert.
Trotz der derzeit günstigen Bewertung der Aktie sehen die Analysten von Banque Pictet die Aktie der Deutschen Bank weiter als neutral, solange das betriebliche Umfeld für die Kerngeschäfte der Bank im Bereich Investmentbanking und Anlagenmanagement so ungünstig sei.
Die Deutsche Bank habe angekündigt, einen Großteil seines weltweiten Depotgeschäftes um 1,5 Mrd. USD an State Street verkaufen zu wollen. Lediglich das heimische Depotgeschäft in Kontinentaleuropa, Asien und Lateinamerika sei davon ausgeklammert. Der Deal werde in den kommenden vier Monaten abgeschlossen sein.
Der Preis von 1,5 Mrd. EUR entspreche 0,07% vom Depotwert von 2,2 Billionen EUR. Scheinbar sei das Geschäft unter dem Management der Deutschen Bank kaum profitabel gewesen. Der jetzige Verkauf könnte zu einem Buchgewinn von mehreren 100 Mio. EUR führen. Da aber der endgültige Preis noch von verschiedenen "endgültigen Anpassungen" abhänge, sowie im Falle einer Belastung aus Umstrukturierungen, könnte dieser Verkaufsgewinn auf beinahe Null absinken.
Die Analysten haben ihren Schätzwert der Deutschen Bank an Hand einer Einzelbewertung der einzelnen Unternehmensteile und damit auch ihr Kursziel von 54 EUR/Aktie nicht verändert.
Trotz der derzeit günstigen Bewertung der Aktie sehen die Analysten von Banque Pictet die Aktie der Deutschen Bank weiter als neutral, solange das betriebliche Umfeld für die Kerngeschäfte der Bank im Bereich Investmentbanking und Anlagenmanagement so ungünstig sei.
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