Deutsche Bank neutral
09.10.02 10:34
Pictet
Die Analysten von Banque Pictet bleiben auch nach Ankündigungen der Übernahme von 40% an Axel Springer bei ihrer neutralen Empfehlung für Aktien der Deutschen Bank (WKN 514000).
Die Deutsche Bank habe den 40%-Anteil in einer öffentlichen Versteigerung um 667,3 Mio. EUR erworben. Die Übernahme von Axel Springer habe mit einem Kredit an die Kirch Gruppe von 700 Mio. EUR zu tun, was bedeute, dass die Deutsche Bank sofort 33 Mio. EUR abschreiben müsse. Das größere Problem liege aber darin, dass die Deutsche der einzige Bieter gewesen sei und dass es sich bei den 667 Mio. EUR nicht um einen unabhängig ermittelten Preis handle. Die Bank habe geäußert, dass sie sich so schnell wie möglich wieder von der Beteiligung trennen wolle. Die Analysten gehen aber davon aus, dass dann der Verlust weit höher ausfallen werde als nur 33 Mio. EUR, möglicherweise mehrere hundert Millionen Euro.
Parallel zu der Übernahme gebe es auch Gerüchte, dass die Deutsche Bank gezwungen sein könnte, bei der Gerling Versicherungsgruppe, an der die Deutsche Bank mit 30% beteiligt sei, Kapital nachzuschießen. Auch hier versuche die Deutsche Bank schon seit langem, das Aktienpaket zu verkaufen. Die Bank sei nicht verpflichtet, Gerling unter die Arme zu greifen, sie müsse aber ihre Investition bewahren. Deutsche Bank habe keinen Kommentar über den Umfang einer möglichen Kapitalerhöhung gemacht, die Analysten schätzen aber, das diese 500 Mio. EUR betragen könnte.
Nach Meinung der Analysten seien die schwer einbringlichen Forderungen der Deutschen Bank im Steigen begriffen. Der Kursverlust von 8% der Aktie auf Grund der Probleme bei Gerling und Kirch scheine aber übertrieben, noch dazu, wo diese bereits seit langem bekannt seien. Zusammen machten die beiden Beteiligungen nur 3,5% vom Marktwert der Deutschen Bank aus. Es zeige sich aber, wie volatil die Märkte zur Zeit reagierten.
Die Analysten von Banque Pictet schätzen die Aktie der Deutschen Bank daher weiter als neutral ein und bleiben bei ihrem Kursziel von 68 EUR, wobei sie die Aktie als Anlage mit hohem Risiko sehen.
Die Deutsche Bank habe den 40%-Anteil in einer öffentlichen Versteigerung um 667,3 Mio. EUR erworben. Die Übernahme von Axel Springer habe mit einem Kredit an die Kirch Gruppe von 700 Mio. EUR zu tun, was bedeute, dass die Deutsche Bank sofort 33 Mio. EUR abschreiben müsse. Das größere Problem liege aber darin, dass die Deutsche der einzige Bieter gewesen sei und dass es sich bei den 667 Mio. EUR nicht um einen unabhängig ermittelten Preis handle. Die Bank habe geäußert, dass sie sich so schnell wie möglich wieder von der Beteiligung trennen wolle. Die Analysten gehen aber davon aus, dass dann der Verlust weit höher ausfallen werde als nur 33 Mio. EUR, möglicherweise mehrere hundert Millionen Euro.
Nach Meinung der Analysten seien die schwer einbringlichen Forderungen der Deutschen Bank im Steigen begriffen. Der Kursverlust von 8% der Aktie auf Grund der Probleme bei Gerling und Kirch scheine aber übertrieben, noch dazu, wo diese bereits seit langem bekannt seien. Zusammen machten die beiden Beteiligungen nur 3,5% vom Marktwert der Deutschen Bank aus. Es zeige sich aber, wie volatil die Märkte zur Zeit reagierten.
Die Analysten von Banque Pictet schätzen die Aktie der Deutschen Bank daher weiter als neutral ein und bleiben bei ihrem Kursziel von 68 EUR, wobei sie die Aktie als Anlage mit hohem Risiko sehen.
06:30
, dpa-AFX
Hubig: Mehr Schutz vor Kredit-SchuldenfallenBERLIN (dpa-AFX) - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig sieht in den geplanten neuen Regeln für Verbraucherkredite ...
15.04.26
, dpa-AFX
Verdi droht Deutsche Bank mit Warnstreiks bei Po [...]FRANKFURT/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Nach bisher ergebnislosen Tarifverhandlungen für rund 9.000 Beschäftigte ...
14.04.26
, aktiencheck.de
DAX Analyse: Friedenshoffnung katapultiert DAX n [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - DAX Analyse: Deutsche Bank, Siemens und Infineon zünden den Turbo ...
