Daimler-Chrysler kaufen
11.01.01 00:00
BfG Bank
Nach vorläufigen Angaben steigerte Daimler-Chrysler (WKN 710000) trotz schwieriger Markt-Bedingungen in den USA den Umsatz um über 6% auf rd. 160 Mrd. €, so die Analysten der BfG-Bank.
Davon seien einschließlich der Finanzdienstleistungen nun über 90% auf das Automobilgeschäft entfallen. Nach erfolgter Einbringung der DASA in die börsennotierte EADS, der Gründung eines IT-Joint-Ventures von debis Systemhaus und Deutsche Telekom sowie dem geplanten Verkauf der Bahntechnik- Sparte Adtranz konzentriere sich das Unternehmen jetzt ausschließlich auf das Automobilgeschäft. Unternehmensziel sei der führende und profitabelste Automobilhersteller der Welt zu werden.
Der Gesamtabsatz von Pkw und Nutzfahrzeugen habe mit rd. 4,7 Mio. Fahrzeugen das Niveau des Vorjahres um rd. 4% verfehlt. Verantwortlich für den Absatzrückgang seien ausschließlich die Probleme beim amerikanischen Unternehmensteil Chrysler. Der harte Wettbewerb in den USA, der sich in hohen Preisnachlässen bis zu 4.000 USD pro Fahrzeug widergespiegelt habe, aber auch wichtige ModellNeuanläufe wie z. B. die Minivans, hätten den Absatz von Chrysler um rd. 7% von 3,23 Mio. auf etwa 3 Mio. Einheiten zurückgehen lassen. Allein die Stärke des US-Dollar gegenüber dem Euro führe bei Chrysler dennoch zu einem Umsatzanstieg von rd. 6%.
Auf Erfolgskurs fahre weiter die Sparte Mercedes Benz Pkw/smart. Die Premium-Marke Mercedes Benz habe den Absatz in 2000 um 5% auf rd. 1,05 Mio. Fahrzeuge gesteigert. Der Umsatz sei mit 13% auf über 43 Mrd. € mehr als doppelt so stark wie der Absatz gestiegen. Einen überragenden Erfolg habe die neue C-Klasse mit mehr als 150.000 verkauften Fahrzeuge gefeiert. Die Marke smart habe sich mit einem Verkaufszuwachs von 25% auf 101.000 Fahrzeuge inzwischen auf dem Markt etabliert. 2001 werde für Mercedes Benz/smart erneut ein Absatzplus erwartet, nicht zuletzt auch wegen der erwarteten Erholung auf dem Inlandsmarkt.
Der Absatz von Nutzfahrzeugen sei im Jahr 2000 leicht um rd. 2% auf 544.000 Einheiten zurückgegangen. Der rückläufige US-Truck-Markt habe aber durch die positive Geschäftsentwicklung in Europa und Lateinamerika bei Lkw, Transportern und Bussen nahezu kompensiert werden können. Der Umsatz der Sparte Nutzfahrzeuge habe sich um rd. 5% auf rd. 28 Mrd. € erhöht. Nach einem Rekordabsatz von 17,4 Mio. Fahrzeuge auf dem USAutomobilmarkt im Jahr 2000 dürfe der Automobilabsatz im laufenden Jahr Marktprognosen zufolge auf rd. 16 Mio. Einheiten oder noch weniger zurückgehen. Demnach dürften die Verluste bei Chrysler auch im laufenden Jahr anhalten.
Mit vorübergehenden Werksstilllegungen und geplanten Produktionskürzungen von rd. 26% im 1. Quartal 2001 gegenüber dem allerdings noch starken Vorjahresquartal reagiere das Management auf den eingetretenen Nachfragerückgang. Insbesondere bei den Light Trucks (Minivans, Pick-Ups und geländegängige Freizeitfahrzeuge), wo Chrysler stark vertreten sei, habe der Druck auf die Gewinnmargen zugenommen. Nach milliardenschweren Verlusten im 3. und 4. Quartal 2000 werde sich der Operating Profit von Chrysler in 2000 mit nur noch rd. 500 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr (5.051 Mio. €) in etwa zehnteln. Wegen der Ertragsprobleme bei Chrysler werde sich der um Einmaleffekte bereinigte Operating-Profit im DaimlerChrysler Konzern von 10,3 Mrd. € im Vorjahr auf 5 bis 5,5 Mrd. € nahezu halbieren. Unter Einschluss aller Einmaleffekte, die sich auf voraussichtlich 4,5 Mrd. € belaufen würden, werde für das gesamte Jahr 2000 insgesamt ein Operating-Profit im Konzern von 9,5 bis 10,0 Mrd. € erwartet.
Vor diesem Hintergrund werde die Schätzung für den bereinigten Gewinn pro Aktie 2000 von bisher 4,20 € auf 3,50 € revidiert. Aufgrund erwarteter anhaltender Verluste von Chrysler angesichts eines schrumpfenden US-Automobilmarkts, der einen noch härteren Wettbewerb unter den Automobilherstellern auslösen werde, werde die Schätzung für den Gewinn pro Aktie 2001 von bisher 4,50 € auf 3,20 € zurückgenommen.
Die Krise bei Chrysler habe den Aktienkurs zuletzt auf einen Zweijahrestiefstand fallen lassen. Eine kurzfristige Erholung sei gegenwärtig aufgrund der großen Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung von Chrysler, aber auch wegen weltweiter Konjunktursorgen, nicht in Sicht. Das umfassende Restrukturierungskonzept für Chrysler solle zusammen mit dem Jahresabschluss 2000 am 26. Februar dieses Jahres veröffentlicht werden.
Trotz der derzeitigen gravierenden Ertragsprobleme von Chrysler sei Daimler-Chrysler im Gegensatz zu vielen Wachstumswerten nach wie vor ein profitabler und finanzstarker Konzern. Mit Mercedes Benz habe der Konzern eine weltweit bekannte Premium-Marke im Portfolio. Das Management werde voraussichtlich die Probleme bei Chrysler mittel- bis langfristig in den Griff bekommen. Die hohe Dividendenrendite von 5,2% (7,4% incl. Körperschaftssteuergutschrift) bei Annahme einer unveränderten Dividende je Aktie von 2,35 € für das Geschäftsjahr 2000 dürfe nicht zuletzt den Aktienkurs unterstützen. Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher der langfristig orientierte Anleger solle die Aktie weiter kaufen.
Davon seien einschließlich der Finanzdienstleistungen nun über 90% auf das Automobilgeschäft entfallen. Nach erfolgter Einbringung der DASA in die börsennotierte EADS, der Gründung eines IT-Joint-Ventures von debis Systemhaus und Deutsche Telekom sowie dem geplanten Verkauf der Bahntechnik- Sparte Adtranz konzentriere sich das Unternehmen jetzt ausschließlich auf das Automobilgeschäft. Unternehmensziel sei der führende und profitabelste Automobilhersteller der Welt zu werden.
Der Gesamtabsatz von Pkw und Nutzfahrzeugen habe mit rd. 4,7 Mio. Fahrzeugen das Niveau des Vorjahres um rd. 4% verfehlt. Verantwortlich für den Absatzrückgang seien ausschließlich die Probleme beim amerikanischen Unternehmensteil Chrysler. Der harte Wettbewerb in den USA, der sich in hohen Preisnachlässen bis zu 4.000 USD pro Fahrzeug widergespiegelt habe, aber auch wichtige ModellNeuanläufe wie z. B. die Minivans, hätten den Absatz von Chrysler um rd. 7% von 3,23 Mio. auf etwa 3 Mio. Einheiten zurückgehen lassen. Allein die Stärke des US-Dollar gegenüber dem Euro führe bei Chrysler dennoch zu einem Umsatzanstieg von rd. 6%.
Auf Erfolgskurs fahre weiter die Sparte Mercedes Benz Pkw/smart. Die Premium-Marke Mercedes Benz habe den Absatz in 2000 um 5% auf rd. 1,05 Mio. Fahrzeuge gesteigert. Der Umsatz sei mit 13% auf über 43 Mrd. € mehr als doppelt so stark wie der Absatz gestiegen. Einen überragenden Erfolg habe die neue C-Klasse mit mehr als 150.000 verkauften Fahrzeuge gefeiert. Die Marke smart habe sich mit einem Verkaufszuwachs von 25% auf 101.000 Fahrzeuge inzwischen auf dem Markt etabliert. 2001 werde für Mercedes Benz/smart erneut ein Absatzplus erwartet, nicht zuletzt auch wegen der erwarteten Erholung auf dem Inlandsmarkt.
Mit vorübergehenden Werksstilllegungen und geplanten Produktionskürzungen von rd. 26% im 1. Quartal 2001 gegenüber dem allerdings noch starken Vorjahresquartal reagiere das Management auf den eingetretenen Nachfragerückgang. Insbesondere bei den Light Trucks (Minivans, Pick-Ups und geländegängige Freizeitfahrzeuge), wo Chrysler stark vertreten sei, habe der Druck auf die Gewinnmargen zugenommen. Nach milliardenschweren Verlusten im 3. und 4. Quartal 2000 werde sich der Operating Profit von Chrysler in 2000 mit nur noch rd. 500 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr (5.051 Mio. €) in etwa zehnteln. Wegen der Ertragsprobleme bei Chrysler werde sich der um Einmaleffekte bereinigte Operating-Profit im DaimlerChrysler Konzern von 10,3 Mrd. € im Vorjahr auf 5 bis 5,5 Mrd. € nahezu halbieren. Unter Einschluss aller Einmaleffekte, die sich auf voraussichtlich 4,5 Mrd. € belaufen würden, werde für das gesamte Jahr 2000 insgesamt ein Operating-Profit im Konzern von 9,5 bis 10,0 Mrd. € erwartet.
Vor diesem Hintergrund werde die Schätzung für den bereinigten Gewinn pro Aktie 2000 von bisher 4,20 € auf 3,50 € revidiert. Aufgrund erwarteter anhaltender Verluste von Chrysler angesichts eines schrumpfenden US-Automobilmarkts, der einen noch härteren Wettbewerb unter den Automobilherstellern auslösen werde, werde die Schätzung für den Gewinn pro Aktie 2001 von bisher 4,50 € auf 3,20 € zurückgenommen.
Die Krise bei Chrysler habe den Aktienkurs zuletzt auf einen Zweijahrestiefstand fallen lassen. Eine kurzfristige Erholung sei gegenwärtig aufgrund der großen Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung von Chrysler, aber auch wegen weltweiter Konjunktursorgen, nicht in Sicht. Das umfassende Restrukturierungskonzept für Chrysler solle zusammen mit dem Jahresabschluss 2000 am 26. Februar dieses Jahres veröffentlicht werden.
Trotz der derzeitigen gravierenden Ertragsprobleme von Chrysler sei Daimler-Chrysler im Gegensatz zu vielen Wachstumswerten nach wie vor ein profitabler und finanzstarker Konzern. Mit Mercedes Benz habe der Konzern eine weltweit bekannte Premium-Marke im Portfolio. Das Management werde voraussichtlich die Probleme bei Chrysler mittel- bis langfristig in den Griff bekommen. Die hohe Dividendenrendite von 5,2% (7,4% incl. Körperschaftssteuergutschrift) bei Annahme einer unveränderten Dividende je Aktie von 2,35 € für das Geschäftsjahr 2000 dürfe nicht zuletzt den Aktienkurs unterstützen. Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher der langfristig orientierte Anleger solle die Aktie weiter kaufen.
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