DaimlerChrysler Outperformer
12.03.07 11:54
Finanzen & Börse
Lauda-Königshofen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Finanzen & Börse" sehen die Aktie von DaimlerChrysler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) als Outperformer.
Der 77. Internationale Automobilsalon, der noch bis zum 18. März in Genf stattfinde, warte mit einer wahren Flut an Premieren auf. Rund 700.000 Besucher würden insgesamt erwartet, rund 250 Aussteller würden ihre Neuheiten präsentieren. Natürlich dürften sich die Besucher wie jedes Jahr auf Traumautos und neue Serienmodelle großer Hersteller freuen. Doch klar sei auch: Der Klimawandel drücke dem diesjährigen Salon, der traditionell Europas Autofrühling einläute, seinen Stempel auf. Gemäß den sich bereits abzeichnenden Trends stünden technische Entwicklungen im Zusammenhang mit alternativen Energien unweigerlich im Blickpunkt.
Eine "grüne" Premiere feiere die Mercedes-Benz C-Klasse. Die so genannte Vision C 220 Bluetec zeige laut DaimlerChrysler den Weg auf, wie die ab 2015 europaweit für alle Neufahrzeuge weiter verschärfte Abgasnorm Euro 6 erfüllt werden könne. Bei einer Leistung von 170 PS benötige die Vision C 220 Bluetec 5,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer. "Der moderne Vierzylinder-Diesel mit Bluetec-Abgasreinigung ist ein Musterbeispiel für zukunftssichere Spitzentechnologie", habe Vorstandschef Dieter Zetsche erklärt. "Unsere Dieselstrategie ist eine Antwort auf die Frage, wie man Kraftstoff und damit CO2 sparen, alle Abgasbestandteile weiter reduzieren und trotzdem souveränen Fahrspaß gewährleisten kann. Dafür bieten moderne Diesel nach unserer Auffassung die derzeit beste und effizienteste Lösung". Ziel sei es, die umweltverträgliche und sparsame Bluetec-Technologie ab 2008 europäischen Kunden anzubieten, dies zunächst in der E-Klasse.
Apropos Chrysler. Auch während der Messe in Genf brutzle die Gerüchteküche auf hoher Flamme, ob Daimler die defizitäre Chrysler-Sparte alsbald verkaufen werde. Nach Medienberichten seien nun Finanzinvestoren an der US-amerikanischen Tochter des Stuttgarter Konzerns interessiert. So sollten sich Vertreter der Private Equity-Gesellschaft Cerberus Capital Management am vergangenen Montag mit Vertretern von Chrysler getroffen haben, um die Finanzen und das operative Geschäft von Chrysler im Detail zu prüfen. Im Laufe der vergangenen Woche sollten sich Chrysler-Manager zudem mit dem Finanzinvestor Blackstone getroffen haben. Außerdem habe Dieter Zetsche, Vorstandschef von DaimlerChrysler, in Genf der "New York Times" in die Notizblöcke diktiert haben, dass eine Aufspaltung von Chrysler schwierig sei, was mit dem integrierten Produktionssystem zusammenhänge. Die Vermutung, dass DaimlerChrysler die angeschlagene US-Tochter als ganze Einheit verkaufen wolle, sei somit nicht von der Hand zu weisen.
Die Experten von "Finanzen & Börse" sehen das Dividendenpapier von DaimlerChrysler als Outperformer. (Ausgabe 9 vom 10.03.2007)
(12.03.2007/ac/a/d)
Der 77. Internationale Automobilsalon, der noch bis zum 18. März in Genf stattfinde, warte mit einer wahren Flut an Premieren auf. Rund 700.000 Besucher würden insgesamt erwartet, rund 250 Aussteller würden ihre Neuheiten präsentieren. Natürlich dürften sich die Besucher wie jedes Jahr auf Traumautos und neue Serienmodelle großer Hersteller freuen. Doch klar sei auch: Der Klimawandel drücke dem diesjährigen Salon, der traditionell Europas Autofrühling einläute, seinen Stempel auf. Gemäß den sich bereits abzeichnenden Trends stünden technische Entwicklungen im Zusammenhang mit alternativen Energien unweigerlich im Blickpunkt.
Apropos Chrysler. Auch während der Messe in Genf brutzle die Gerüchteküche auf hoher Flamme, ob Daimler die defizitäre Chrysler-Sparte alsbald verkaufen werde. Nach Medienberichten seien nun Finanzinvestoren an der US-amerikanischen Tochter des Stuttgarter Konzerns interessiert. So sollten sich Vertreter der Private Equity-Gesellschaft Cerberus Capital Management am vergangenen Montag mit Vertretern von Chrysler getroffen haben, um die Finanzen und das operative Geschäft von Chrysler im Detail zu prüfen. Im Laufe der vergangenen Woche sollten sich Chrysler-Manager zudem mit dem Finanzinvestor Blackstone getroffen haben. Außerdem habe Dieter Zetsche, Vorstandschef von DaimlerChrysler, in Genf der "New York Times" in die Notizblöcke diktiert haben, dass eine Aufspaltung von Chrysler schwierig sei, was mit dem integrierten Produktionssystem zusammenhänge. Die Vermutung, dass DaimlerChrysler die angeschlagene US-Tochter als ganze Einheit verkaufen wolle, sei somit nicht von der Hand zu weisen.
Die Experten von "Finanzen & Börse" sehen das Dividendenpapier von DaimlerChrysler als Outperformer. (Ausgabe 9 vom 10.03.2007)
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