DAX mit techn. Gegenreaktion
11.10.02 15:31
BoersenMan.de
Seit der Spitze bei 8.000 Punkten hat der DAX 70 Prozent seines Werts eingebüßt, aber das Drama ging nicht in einem Rutsch über die Bühne, sondern im Zickzackkurs, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Nach besonders kräftigen Verlusten setze regelmäßig eine Gegenreaktion ein. Beispiel sei, die Erholung nach den Terroranschlägen vom 11. September. Der DAX sei von 5.000 auf 3.600 Punkte eingebrochen, habe sich dann aber bis Anfang 2002 ganz flott auf den alten Stand erholt.
Die Experten würden so was eine technische Reaktion nennen, das sei wie beim Bungee-Jumpen: Wenn der Springer den tiefsten Punkt erreiche, sei das Gummiseil überdehnt und hole ihn nach oben zurück. Entscheidende Frage beim Springen wie beim Spekulieren: wo sei der tiefste Punkt erreicht. Denn falsch getimt könne tödlich sein. Im Aktienmarkt gebe es für das richtige Timing immerhin einen Anhaltspunkt: Die aktuellen Kurse würden sich mehr oder weniger hektisch um eine träge Linie, den Trend der vergangenen 200 Tage bewegen.
Fielen die Kurse mehr als 30 Prozent unter diese Linie, würden sie über kurz oder lang wieder hochgezogen - wie der Bungee-Springer. Und genau das sei beim DAX wohl gerade der Fall: Die 200-Tage-Linie laufe bei 4.500 Punkten, der DAX bei 2.700. Das habe eine Gegenreaktion geben müssen, und die laufe seit gestern und dürfte noch ein paar Hundert Punkte weitergehen.
Nach besonders kräftigen Verlusten setze regelmäßig eine Gegenreaktion ein. Beispiel sei, die Erholung nach den Terroranschlägen vom 11. September. Der DAX sei von 5.000 auf 3.600 Punkte eingebrochen, habe sich dann aber bis Anfang 2002 ganz flott auf den alten Stand erholt.
Die Experten würden so was eine technische Reaktion nennen, das sei wie beim Bungee-Jumpen: Wenn der Springer den tiefsten Punkt erreiche, sei das Gummiseil überdehnt und hole ihn nach oben zurück. Entscheidende Frage beim Springen wie beim Spekulieren: wo sei der tiefste Punkt erreicht. Denn falsch getimt könne tödlich sein. Im Aktienmarkt gebe es für das richtige Timing immerhin einen Anhaltspunkt: Die aktuellen Kurse würden sich mehr oder weniger hektisch um eine träge Linie, den Trend der vergangenen 200 Tage bewegen.
Fielen die Kurse mehr als 30 Prozent unter diese Linie, würden sie über kurz oder lang wieder hochgezogen - wie der Bungee-Springer. Und genau das sei beim DAX wohl gerade der Fall: Die 200-Tage-Linie laufe bei 4.500 Punkten, der DAX bei 2.700. Das habe eine Gegenreaktion geben müssen, und die laufe seit gestern und dürfte noch ein paar Hundert Punkte weitergehen.
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