DAX-Backtest: Der Juli mag kommen
26.06.12 10:25
DAX-Ausblick
Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Deutschland ist im Halbfinale der UEFA EURO 2012 und könnte einen weiteren Schritt zum lang ersehnten Titel machen. Wenn wir das auch nur mal vom DAX sagen könnten - dass der Leitindex einen weiteren (großen) Schritt wieder in Richtung Norden macht, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.
Doch es sei derzeit noch nicht so soweit. Die jüngsten Abschläge hätten es aufgezeigt. Deutschlands Börsenbarometer Nummer Eins kämpfe eher weiter gegen den Abwärtstrend.
Nach wie vor müsse man sich in Geduld üben. Zumal nun auch noch der Monat Juli auf uns zukommt, so die Experten vom "DAX-Ausblick". Nicht gerade der "Topperformer"-Monat des DAX. Ein Juli-Backtest zeige es auf.
Der Juli sei ein durchwachsener Handelsmonat. Durchschnittlich sattle das Leitbarometer 1,4% auf, bei einer Trefferquote von 62,5%. Das wiederum entspreche zwar den normalen Erwartungswerten des deutschen Leitbarometers für den Zeitraum von einem Monat. Erinnere man sich aber an 2011, so werde man noch wissen, dass der Juli einen Abschlag von knapp 3% innegehabt habe.
Denn größten Verlust habe es im Jahr 2002 mit minus 15,57% gegeben. Die größten Gewinne seien derweil im Jahr 1997 mit +16,95% und 2009 mit 10,89% erzielt worden. Trader sollten in Bezug auf den Juli vorsichtig agieren. Denn: Der Handelsmonat Juli eigne sich deshalb nicht gerade als idealer Börsenmonat, weil darauf unmittelbar der schlechteste Abschnitt für Aktien folge. Solle heißen, dass danach die Monate August und September kommen würden. In diesen habe der DAX in der Vergangenheit durchschnittlich 5,55% verloren - bei einer Trefferquote von nur 41,67%.
Und weiter: Rechne man den Juli mit ein - also man berücksichtige den ganzen Sommer - so ergebe sich vom 1. Juli bis Ende September eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 45,83%, wobei durchschnittlich 3,97% verloren würden. Richtig heftig sei es im Jahr 2002 zur Sache gegangen. Damals habe der DAX in den drei Monaten Juli, August und September stolze 36,82% an Wert verloren, während wiederum der höchste Gewinn in 2009 mit einem Plus von 18,02% erzielt worden sei. Und im vergangenen Jahr? Da habe der DAX in diesem Zeitraum 25,41% verloren.
Fazit: Der Juli möge kommen. Es werde ein spannender Monat, DAX-Trader sollten das persönliche Trading-Setup konsequent umsetzen, Stopp-Marken beachten und in alle Richtungen offen sein. Dann dürfte zumindest die persönliche Juli-Performance positiv ausfallen. (26.06.2012/ac/a/m)
Doch es sei derzeit noch nicht so soweit. Die jüngsten Abschläge hätten es aufgezeigt. Deutschlands Börsenbarometer Nummer Eins kämpfe eher weiter gegen den Abwärtstrend.
Nach wie vor müsse man sich in Geduld üben. Zumal nun auch noch der Monat Juli auf uns zukommt, so die Experten vom "DAX-Ausblick". Nicht gerade der "Topperformer"-Monat des DAX. Ein Juli-Backtest zeige es auf.
Denn größten Verlust habe es im Jahr 2002 mit minus 15,57% gegeben. Die größten Gewinne seien derweil im Jahr 1997 mit +16,95% und 2009 mit 10,89% erzielt worden. Trader sollten in Bezug auf den Juli vorsichtig agieren. Denn: Der Handelsmonat Juli eigne sich deshalb nicht gerade als idealer Börsenmonat, weil darauf unmittelbar der schlechteste Abschnitt für Aktien folge. Solle heißen, dass danach die Monate August und September kommen würden. In diesen habe der DAX in der Vergangenheit durchschnittlich 5,55% verloren - bei einer Trefferquote von nur 41,67%.
Und weiter: Rechne man den Juli mit ein - also man berücksichtige den ganzen Sommer - so ergebe sich vom 1. Juli bis Ende September eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 45,83%, wobei durchschnittlich 3,97% verloren würden. Richtig heftig sei es im Jahr 2002 zur Sache gegangen. Damals habe der DAX in den drei Monaten Juli, August und September stolze 36,82% an Wert verloren, während wiederum der höchste Gewinn in 2009 mit einem Plus von 18,02% erzielt worden sei. Und im vergangenen Jahr? Da habe der DAX in diesem Zeitraum 25,41% verloren.
Fazit: Der Juli möge kommen. Es werde ein spannender Monat, DAX-Trader sollten das persönliche Trading-Setup konsequent umsetzen, Stopp-Marken beachten und in alle Richtungen offen sein. Dann dürfte zumindest die persönliche Juli-Performance positiv ausfallen. (26.06.2012/ac/a/m)
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