Conergy nicht zeichnen
05.04.01 00:00
Muster-Aktien.de
Nach der erfolgreichen Emission von Sunways, die Erstzeichnern Gewinne von mehr als 100 Prozent einbrachte, steht nun mit Conergy (WKN 604002) ein weiterer Börsenaspirant aus dem Bereich Solarenergie in den Startlöchern, so die Analysten von „Muster-Aktien.de“.
Die Prognosen für den Photovoltaik-Markt würden die Geschäftsaussichten für den Debütanten durchaus positiv erscheinen lassen. So solle sich dem renommierten National Renewable Energy Laboratory zufolge das jährliche Umsatzvolumen von aktuell einer Mrd. US-Dollar auf über 27 Mrd. US-Dollar im Jahr 2020 mehr als verzwanzigfachen. Auf nationaler Ebene dürfte sich vor allem das 100.000-Dächer-Programm sowie das Erneuerbare –Energien-Gesetz als Wachstumsmotor erweisen, das den Energieversorgern einen Preis von 0,99 DM pro kWh zusichere. Dies sei insofern zu begrüßen, da der Anteil der Photovoltaik an der regenerativen Energiegewinnung in Deutschland im Jahr 1998 erst 0,1 Prozent betragen habe.
Conergy sei im eigentlichen Sinne eine Holding-Gesellschaft, die sich an Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien beteilige. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft SunTechnics sei eine Planungs- und Vertriebsgesellschaft für Photovoltaik-Anlagen. Das europaweit agierende Unternehmen bezeichne sich als nationaler Marktführer und habe im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von acht Mio. DM erzielt. Die RegEn entwickele und produziere Befestigungssysteme für Photovoltaik-Anlagen. Eigenen Angaben zufolge bestehe ein Exklusiv-Vertrag mit der Shell Solar. Die Alternative Energie-Technik (AET) gehöre eigenen Angaben zufolge zu den fünf größten Großhändlern für Solartechnik in Deutschland und habe im Geschäftsjahr 2000 ein Umsatzvolumen von 11,0 Mio. DM generiert. Die Voltwerk AG, an der Conergy 59% der Anteile halte, entwickele Photovoltaik-Großanlagen.
Das aktuell noch geringe Marktvolumen und ein geringer Kapitalbedarf hätten einen mittelständisch geprägten Markt entstehen lassen. Als Hauptkonkurrenten von Conergy in diesem wettbewerbsintensiven und margenschwachen Markt seien neben der bereits börsennotierten S.A.G. Solarstrom vor allem die Großkonzerne Siemens und Shell Solar vertreten.
Im letzten Jahr sei es der Conergy-Gruppe gelungen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr auf 25,6 Mio. DM zu verdreifachen, wobei ein Fehlbetrag von rund 2,3 Mio. DM erzielt worden sei. Im laufende Geschäftsjahr solle der Umsatz auf über 100 Mio. DM anwachsen und ein kleiner Gewinn von 0,1 Mio. Euro generiert werden. Für das Jahr 2003 sähen die Prognosen dann schon einen Netto-Gewinn von 29,4 Mio. DM vor. Ein besonderes Augenmerk lege das Unternehmen auf den internationalen Roll Out. So sollten die Auslandsumsätze von 4,5 Mio. DM in 2000 auf fast 100 Mio. DM in 2003 ansteigen.
Die Analysten würden die Planzahlen für sehr ambitioniert halten. Selbst wenn die Prognosen wider Erwarten realisiert werden sollten, ergebe sich immer noch ein happiges 2002er-KGV von 38. Die Analysten würden Anlegern daher empfehlen nicht zu zeichnen und statt dessen auf den deutlich günstigeren und margenstärkeren deutschen Branchenprimus Solarworld (KGV02e von 26 bei einem Niveau von 60 Euro) zu setzten.
Die Prognosen für den Photovoltaik-Markt würden die Geschäftsaussichten für den Debütanten durchaus positiv erscheinen lassen. So solle sich dem renommierten National Renewable Energy Laboratory zufolge das jährliche Umsatzvolumen von aktuell einer Mrd. US-Dollar auf über 27 Mrd. US-Dollar im Jahr 2020 mehr als verzwanzigfachen. Auf nationaler Ebene dürfte sich vor allem das 100.000-Dächer-Programm sowie das Erneuerbare –Energien-Gesetz als Wachstumsmotor erweisen, das den Energieversorgern einen Preis von 0,99 DM pro kWh zusichere. Dies sei insofern zu begrüßen, da der Anteil der Photovoltaik an der regenerativen Energiegewinnung in Deutschland im Jahr 1998 erst 0,1 Prozent betragen habe.
Das aktuell noch geringe Marktvolumen und ein geringer Kapitalbedarf hätten einen mittelständisch geprägten Markt entstehen lassen. Als Hauptkonkurrenten von Conergy in diesem wettbewerbsintensiven und margenschwachen Markt seien neben der bereits börsennotierten S.A.G. Solarstrom vor allem die Großkonzerne Siemens und Shell Solar vertreten.
Im letzten Jahr sei es der Conergy-Gruppe gelungen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr auf 25,6 Mio. DM zu verdreifachen, wobei ein Fehlbetrag von rund 2,3 Mio. DM erzielt worden sei. Im laufende Geschäftsjahr solle der Umsatz auf über 100 Mio. DM anwachsen und ein kleiner Gewinn von 0,1 Mio. Euro generiert werden. Für das Jahr 2003 sähen die Prognosen dann schon einen Netto-Gewinn von 29,4 Mio. DM vor. Ein besonderes Augenmerk lege das Unternehmen auf den internationalen Roll Out. So sollten die Auslandsumsätze von 4,5 Mio. DM in 2000 auf fast 100 Mio. DM in 2003 ansteigen.
Die Analysten würden die Planzahlen für sehr ambitioniert halten. Selbst wenn die Prognosen wider Erwarten realisiert werden sollten, ergebe sich immer noch ein happiges 2002er-KGV von 38. Die Analysten würden Anlegern daher empfehlen nicht zu zeichnen und statt dessen auf den deutlich günstigeren und margenstärkeren deutschen Branchenprimus Solarworld (KGV02e von 26 bei einem Niveau von 60 Euro) zu setzten.
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