Comtrade nicht zeichnen
20.11.00 00:00
INVERA GmbH
Die Analysten von INVERA empfehlen den Anlegern die Aktien der Comtrade AG (WKN 550253) nicht zu zeichnen.
Man rate von einer Zeichnung der Comtrade AG ab, da der Mainframe-Markt, in dem der Großteil der Umsätze generiert werde, kein signifikantes Wachstum aufweise. Die Hamburger Comtrade AG habe sich als unabhängiger IT-Dienstleister am Markt etabliert und biete seinen Kunden in den Bereichen IT-Finance, IT-Brokerage, IT-Systems und IT-Innovations Dienstleistungen an.
Gegenstand des Bereichs IT-Finance, der am diesjährigen Gesamtumsatz einen Anteil von rund 75 Prozent habe, sei die Finanzierung von Enterprise Servern und Großrechnern wie sie in Rechenzentren zu finden seien.
Das IT-Brokerage generiere knapp 17 Prozent des Umsatzes und umfasse den weltweiten Handel von IT-Systemen und Komponenten. Auf einer eigenen Internet Plattform seien etwa 250 Broker zusammengefasst.
In dem Bereich IT-Systems würden individuelle Kundenlösungen erarbeitet. Das Leistungsspektrum reiche von Analyse, Implementierung, Installation bis hinzu zur Schulung und Support.
Im Segment IT-Innovations würden selbstentwickelte Migrationstools angeboten. Da IBM und SAP den Support der Systeme OS/2 und SAP R/2 in den kommenden Jahren einstellen würden, müssten die Unternehmen, die diese Systeme einsetzen, auf objektorientierte Systeme umstellen. Comtrade biete für diese Konvertierung spezielle Lösungen an. Auf die letzten beiden Bereiche würden rund 8 Prozent des Umsatzes entfallen.
Obwohl man den für das Jahr 2000 geplanten Umsatz in Höhe von 60,5 Millionen DM für erreichbar halte, rate man von einer Zeichnung ab, da Comtrade international nicht vertreten sei und der Mainframe-Bereich, d.h. der Markt für Großrechner-System zur Verarbeitung sehr großer Datenmengen, kein signifikantes Wachstum aufweise und der Finance-Bereich auch zukünftig einen Anteil von mehr als 70 Prozent am Umsatz haben solle.
Auf dieser Grundlage erscheine eine 2001er Kurs-Gewinn-Verhältnis-Spanne - auf Basis der Bookbuildingspanne von 5,75 bis 6,75 Euro - von 22 bis 26 für zu hoch.
Man rate von einer Zeichnung der Comtrade AG ab, da der Mainframe-Markt, in dem der Großteil der Umsätze generiert werde, kein signifikantes Wachstum aufweise. Die Hamburger Comtrade AG habe sich als unabhängiger IT-Dienstleister am Markt etabliert und biete seinen Kunden in den Bereichen IT-Finance, IT-Brokerage, IT-Systems und IT-Innovations Dienstleistungen an.
Gegenstand des Bereichs IT-Finance, der am diesjährigen Gesamtumsatz einen Anteil von rund 75 Prozent habe, sei die Finanzierung von Enterprise Servern und Großrechnern wie sie in Rechenzentren zu finden seien.
Das IT-Brokerage generiere knapp 17 Prozent des Umsatzes und umfasse den weltweiten Handel von IT-Systemen und Komponenten. Auf einer eigenen Internet Plattform seien etwa 250 Broker zusammengefasst.
Im Segment IT-Innovations würden selbstentwickelte Migrationstools angeboten. Da IBM und SAP den Support der Systeme OS/2 und SAP R/2 in den kommenden Jahren einstellen würden, müssten die Unternehmen, die diese Systeme einsetzen, auf objektorientierte Systeme umstellen. Comtrade biete für diese Konvertierung spezielle Lösungen an. Auf die letzten beiden Bereiche würden rund 8 Prozent des Umsatzes entfallen.
Obwohl man den für das Jahr 2000 geplanten Umsatz in Höhe von 60,5 Millionen DM für erreichbar halte, rate man von einer Zeichnung ab, da Comtrade international nicht vertreten sei und der Mainframe-Bereich, d.h. der Markt für Großrechner-System zur Verarbeitung sehr großer Datenmengen, kein signifikantes Wachstum aufweise und der Finance-Bereich auch zukünftig einen Anteil von mehr als 70 Prozent am Umsatz haben solle.
Auf dieser Grundlage erscheine eine 2001er Kurs-Gewinn-Verhältnis-Spanne - auf Basis der Bookbuildingspanne von 5,75 bis 6,75 Euro - von 22 bis 26 für zu hoch.
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