Chinesische Wirtschaft wird Asien-Boom auslösen
03.09.07 10:25
EMFIS
Mainz (aktiencheck.de AG) - Es war schon absehbar, dass die Öffnung Chinas auch den internationalen Aktienmärkten frisches Kapital bringen wird, so die Experten von "EMFIS" im aktuellen "EM Stock Picker".
Es sei lange nicht so einseitig, wie es die US-amerikanische Propaganda-Maschinerie versuche, ihren Schafen weiß zu machen. China sei nicht nur ein großer Exporteur, sondern auch ein Schlaraffenland für ausländische Unternehmen. Westliche Unternehmen würden nämlich weiterhin mit aller Gewalt versuchen, in China Geld zu verdienen. Die vermeintlichen Exporte seien somit häufig gefälscht. Denn die Fertigung ausländischer Betriebe und der so genannte Re-Import würden hier meist unterschätzt und nicht beachtet.
Was den Kapitalmarkt betrifft, ist/war China überhaupt nicht derart unfair, so die Experten von "EMFIS". Ausschließlich institutionellen Investoren sei es nämlich erlaubt gewesen, in China zu investieren. Andererseits hätten nur die großen Banken Auslandsinvestitionen begrenzt tätigen können. Wer also als Ausländer an Chinas Wachstum habe teilnehmen wollen, habe den Weg über Hongkong oder die wenigen China-Listings in Singapur gehen müssen. Gleichzeitig sei es Chinesen verwehrt geblieben, im Ausland zu investieren. Man spreche also von einem tatsächlich eingeschränkten Kapitalmarkt, der sich Schritt für Schritt für beide Seiten öffnen werde.
Die schrittweise Öffnung des chinesischen Kapitalmarktes werde die Welt in eine neue, ungeahnte Dimension befördern. Die Experten würden hier von Billionen US-Dollar sprechen, die in China zur Investition warten würden. Letzte Woche sei ein entscheidender Schritt gemacht worden. Privat-Chinesen werde es jetzt nämlich erstmals erlaubt, auch im Ausland zu investieren. Die Bank of China biete als erste chinesische Bank über die Freihandelszone in Binhai bei Tianjin den Handel über Hongkong an. Es gebe ab sofort kein Zurück mehr. Künftig könne man von Milliarden und "Aber-Milliarden" ausgehen, die in den Weltmarkt fließen würden.
Bis Jahresende erwarte der chinesische Bankenpräsident Kontoeröffnungen über diese Freihandelszone, die über fünf Milliarden US-Dollar Kapital einspielen würden. Mit Hochdruck würden die Offiziellen an dem landesweiten Zugang für internationales Brokerage arbeiten. Zudem arbeite die chinesische Regierung intensiv an ihrem Milliarden-Fonds. Nach dem Vorbild der Singapur-Staatsholding Temasek solle der Fonds international aktiv werden. Somit fließe also künftig weiteres milliardenschweres Kapital in den Weltmarkt.
Wenn erst einmal die Chinesen beginnen würden, die große weite Welt zu erforschen, würden sie zunächst die frische Luft über Hongkong schnuppern. Diese Liquiditätsspritze sollte den Arbitragehandel zwischen A- und H-Aktien noch weiter ankurbeln. Die Angleichung der momentan noch verschobenen Bewertungsverhältnisse werde dadurch stimuliert. Gleichzeitig würden sich die Chinesen auf ihre Expansion vorbereiten. Es liege nahe, dass sich die chinesischen Privatanleger zunächst in ihrem Umfeld umsehen würden. Und das sei Asien. Der nächste Investitionsort könnte Singapur sein. Denn dort gebe es ebenfalls eine Reihe interessanter und sehr günstiger China-Unternehmen.
Selbst wenn bis heute der Tag einer weiteren Öffnung für chinesische Anleger nicht bekannt sei, werde dieser Tag kommen. An jenem Tag würden die Märkte mit frischem Kapital gefüllt. Vor allem die asiatischen Nachbarländer sollten davon profitieren. Asien-Pazifik und Südostasien sowie Indien dürften massive Gelder erhalten. Börsengänge und weiterer Boom würden die Folge sein.
Man sollte nur abwarten, bis China die Währung lockere, denn dann sollte der Chinesische Yuan gegenüber beinahe allen Währungen einen riesigen Satz machen. Somit könne man also bei dieser mittelfristig erwarteten Entwicklung von einem satten Hebel ausgehen. Außerdem sei Chinas Wirtschaft gesund. Die Überschüsse in Handel und die Währungsreserven würden eine solide Basis für die Machtübernahme in der Weltwirtschaft zeigen.
Der ehemals große Motor und das vermeintliche Rückgrad der Weltwirtschaft USA könnte die Weltwirtschaft in eine Depression führen. Es sei allerhöchste Eisenbahn, dass ein neuer Riese die Welt auffange. Vieles sei noch im Aufbau. Aber derart systematische und schnelle Entwicklung und derart Versuche, Probleme zu lösen, wie bei China habe es historisch noch nie gegeben. Es könnte schneller als erwartet gehen, dass die Chinesen den Welt- und Kapitalmarkt für sich in Anspruch nehmen würden. Jeder Investor oder jede Privatperson, die sich künftig von dem Schlamassel der westlichen Industrienationen entziehen möchten, sollten jetzt den Weg nach Asien suchen. (03.09.2007/ac/a/m)
Es sei lange nicht so einseitig, wie es die US-amerikanische Propaganda-Maschinerie versuche, ihren Schafen weiß zu machen. China sei nicht nur ein großer Exporteur, sondern auch ein Schlaraffenland für ausländische Unternehmen. Westliche Unternehmen würden nämlich weiterhin mit aller Gewalt versuchen, in China Geld zu verdienen. Die vermeintlichen Exporte seien somit häufig gefälscht. Denn die Fertigung ausländischer Betriebe und der so genannte Re-Import würden hier meist unterschätzt und nicht beachtet.
Was den Kapitalmarkt betrifft, ist/war China überhaupt nicht derart unfair, so die Experten von "EMFIS". Ausschließlich institutionellen Investoren sei es nämlich erlaubt gewesen, in China zu investieren. Andererseits hätten nur die großen Banken Auslandsinvestitionen begrenzt tätigen können. Wer also als Ausländer an Chinas Wachstum habe teilnehmen wollen, habe den Weg über Hongkong oder die wenigen China-Listings in Singapur gehen müssen. Gleichzeitig sei es Chinesen verwehrt geblieben, im Ausland zu investieren. Man spreche also von einem tatsächlich eingeschränkten Kapitalmarkt, der sich Schritt für Schritt für beide Seiten öffnen werde.
Die schrittweise Öffnung des chinesischen Kapitalmarktes werde die Welt in eine neue, ungeahnte Dimension befördern. Die Experten würden hier von Billionen US-Dollar sprechen, die in China zur Investition warten würden. Letzte Woche sei ein entscheidender Schritt gemacht worden. Privat-Chinesen werde es jetzt nämlich erstmals erlaubt, auch im Ausland zu investieren. Die Bank of China biete als erste chinesische Bank über die Freihandelszone in Binhai bei Tianjin den Handel über Hongkong an. Es gebe ab sofort kein Zurück mehr. Künftig könne man von Milliarden und "Aber-Milliarden" ausgehen, die in den Weltmarkt fließen würden.
Wenn erst einmal die Chinesen beginnen würden, die große weite Welt zu erforschen, würden sie zunächst die frische Luft über Hongkong schnuppern. Diese Liquiditätsspritze sollte den Arbitragehandel zwischen A- und H-Aktien noch weiter ankurbeln. Die Angleichung der momentan noch verschobenen Bewertungsverhältnisse werde dadurch stimuliert. Gleichzeitig würden sich die Chinesen auf ihre Expansion vorbereiten. Es liege nahe, dass sich die chinesischen Privatanleger zunächst in ihrem Umfeld umsehen würden. Und das sei Asien. Der nächste Investitionsort könnte Singapur sein. Denn dort gebe es ebenfalls eine Reihe interessanter und sehr günstiger China-Unternehmen.
Selbst wenn bis heute der Tag einer weiteren Öffnung für chinesische Anleger nicht bekannt sei, werde dieser Tag kommen. An jenem Tag würden die Märkte mit frischem Kapital gefüllt. Vor allem die asiatischen Nachbarländer sollten davon profitieren. Asien-Pazifik und Südostasien sowie Indien dürften massive Gelder erhalten. Börsengänge und weiterer Boom würden die Folge sein.
Man sollte nur abwarten, bis China die Währung lockere, denn dann sollte der Chinesische Yuan gegenüber beinahe allen Währungen einen riesigen Satz machen. Somit könne man also bei dieser mittelfristig erwarteten Entwicklung von einem satten Hebel ausgehen. Außerdem sei Chinas Wirtschaft gesund. Die Überschüsse in Handel und die Währungsreserven würden eine solide Basis für die Machtübernahme in der Weltwirtschaft zeigen.
Der ehemals große Motor und das vermeintliche Rückgrad der Weltwirtschaft USA könnte die Weltwirtschaft in eine Depression führen. Es sei allerhöchste Eisenbahn, dass ein neuer Riese die Welt auffange. Vieles sei noch im Aufbau. Aber derart systematische und schnelle Entwicklung und derart Versuche, Probleme zu lösen, wie bei China habe es historisch noch nie gegeben. Es könnte schneller als erwartet gehen, dass die Chinesen den Welt- und Kapitalmarkt für sich in Anspruch nehmen würden. Jeder Investor oder jede Privatperson, die sich künftig von dem Schlamassel der westlichen Industrienationen entziehen möchten, sollten jetzt den Weg nach Asien suchen. (03.09.2007/ac/a/m)
